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Der israelitische Lehrer · 1861-05-01 · 1 (1.5.1861) · p. Seite 5

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
1 (1861)
Issue
1 (1.5.1861)
Date
1861-05-01
Page
Seite 5 (sequence 15)
Language
German
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iC. >n HND »aus der Fülle des Segens, die in dm Borrathskammern des Ewigen für die Frommen bewahrt sind,^ und ,-s^'TL „Rechtfertigung, Wohlwollen." I, (ergänzt:) „Beglückung, Glückseligkeit." — F. übersetze B. 6. F. „Dies ist das Geschlecht Seiner Suchenden (F. verbessert: derer, die ihn suchen, nach Ihm forschen,. fragen), die Dein Antlitz suchen (L. verbessert: anflehen, anbeten, und erklärt: Antlitz, mit: Heiliges Wesen, vergl. Ex. 33, 20 und 23) Jakob, Salah. L. Welches ist wohl, II! das Geschlecht derer, die nach Gott fragen, oder, wie wir dafür sagen können, wahrhaften Gottesverehrer? U- Dit, welche rein an Händen . . . ( L. Gau;, re^ht, denn nur solche, sagte ja der Sänger vorher, dürfen Gott und Seiner heiligen Stätte nahen. — Run macht aber noch das so gan; unverbunden dastehende Wort „Jakqb? Schwierigkeit; kannst »du .A! dies vielleicht erklären? | . A. (etwas verlegen:) Ich habe schon darüber -nachgedacht, kann aber nichts Besseres finden, als daß ich hiyzudeuten und übersetze: Dein Antlitz, Gott Jakobs! . L. DaS läßt sich wohl-hören, und in dem Sinne haben eo auch, riete und nicht eben die unzuverlässigsten Erklärer gedeutet; doch weil eS zu gewagt ist, ein Wort hinzuzudenken, das im ganzen Verse noch nicht genannt ist, so dürsten die Schriftausletzer mehr Recht haben, welche vom Anfänge des Verses her ' nccf? einmal *Yn hinzunehmen, so daß es den nachdrücklichen Sinn bekömmt: das ist das Geschlecht-Jakobs, was so viel ist als: dies sind die ächten Israeliten. — A! übersetze BerS 7. A. „Erhebet, ihr Thore! .eure Häupter, und erhebet euch (L. verbessert: Hebet euch empor), ihr Eingänge der Ewigkeit, d^ß hereinkomme der König der Herrlichkeit!" Ii. (meldet sich zu einer Bemerkung:) deutet nicht dieser VerS darauf hin, daß der Psalm bei der Einweihung des Tempels'gesungen wurde? L. Gesängen wurde er gewiß auch damals, aber David hat ihn jedenfalls bei dem Einzuge der BundeSlade in die von ihm da^ür in Jerusalem errichtete Stätte gedichtet. Weil hier denn der unendliche, weltumfassende Gott Seine Wohnstatt nehmen sollte, so ruft der königliche Sänger den Pforten zu, sich w^it, weit aufzuthun. Doch ist dies nur als ein dichterisches Bild zu betrachten, wie es ja Salomo bei der Einweihung des Tempels auf dem Berge Morijah in unzweideutigen Worten ausgesprochen: Sollte wirklich Gott auf Erden Lohnen? -Können doch die Himmel . . . ich erbauet habe; und sagt ebenso der Prophet:" So spricht der Ewige: der Himmel ist mein Thron .. . "Qrt/Meiner Ruhe, I).*) mag Vers 8 übersetzen. ' / I). „Wer ist das (L. verbessert: denn/ der König der ° Herrlichkeit? Der Ewige richtig und gewanig, der Ewige, gewaltig im Kriege." / L. Der Sänger legt am Anfänge des/VerseS in dichterischer Freiheit den leblosen Pforten die Ftlage in den Mund um Ihn in der Antn crt darauf als den allmächtigen, allgewaltigen Gott zu rühmen, dessen Beistand allein besonders im Kriege den Sieg oerleihen könne. Die göttliche Hilfe im Kriege erwähnt er w chl deßhalb vor jeder anderen, weil alsdann die B.undeSlad« vor dem Heere voranzuziehen, pflegte, um den Israeliten peldcnmuth einzuflößen und sie unter diesem heiligen Panü rx mit SiegeSgewißheit in den Kampf gehen zu lassen. — (.’! mag die beiden Schlnßverse übersetzen. C. „Erhebet, ilir Pforten: eure Häupter, und hebet - empor (L. ergänzt: uch), ihr Eingänge der Ewigkeit? daß einziehe Fer König d, r Herrlichkeit. Wer ist denn der König der Herrlichkeit? D;r Ewige der H.erschaareu, das ist der König der Herrlichkeit, Selah!--r Bei ist „ euch" zu ergänzen; da' es jedenfalls mit geringer Abwechselung in der Form den nämlichen Sinn wie zuvor fyafci ii soll. — Was ist wohl 1t! bei „der Heerschaaren" hinzu udenken, und welche Heerschaaren sind damit gemeint? Ii. Ich glaube, daß es soviel ist als: Gott der Heerfchaaryt,umd'daß ui ter diesen die himmlischen Schaaren der Engel (?) zu versteh:» sind. L. Nicht unwal rscheinlich ist dabei aber guch an das. israelitische Volk gelacht/ das.als eine von dem Ewigen zu' Seinem j^tenfte und zum 'geistigen Kampfe für den wahren ' Glauben! auf Erden ausersehene Nation auch mit dem Beinamen „Heerschaare r des Ewigen" ausgezeichnet wird. — Kannst du, A! mit nun den Gedankengang, welchen unser Psalin einhält, kurz züsammenfassen?' A. (nachdem er eine Weile nachgedacht: Zuerst rühmt der Sänger den Evigen als den Schöpfer der Erde und aller ihrer Bewohnet, dann schärft er ein, daß diesem großen und erhabenen Her:n des Weltalls nur diejenigen nahen dürfen, welche in He rj, Mund und Hand rein sind, und endlich richtet er einen feierlichen Aufruf an die Thore, die zum Heiligthum führet!, sich weit zu öffnen, um din König der Herrlichkeit, den er als den Allmächtigen, Allgewaltigen! und als den Herrn der heirfchaaren preißt, 'einziehen zu lasten. *) (junge Fragen > nd Erörterungen über guiesceutia'Z-Z und die Rr-erionSteteutr ng >e« Riphal, wozu und IdtNZN 8«r»now e über den.JusüouS in bleibe» der lasiung geben. Kürze halber Huf w g.

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