Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 1 (1861)
- Issue
- 1 (1.5.1861)
- Date
- 1861-05-01
- Page
- Seite 4 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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f — 4 ,1 L. D! du hast niTD’’ übersetzt: Er hat sie festgestellt, ist das dem Wortlaute nach ganz richtig? D. Es heißt wörtlich: Er wird sie feststellen, aber die Formen der Zukunft und Vergangenheit werden oft, besonders wenn die andre Zeit wie hier in schon vorangegangen , mit einander verwechselt. I, . (ergänzt:) Und hier-kan^ auch das 1 in noch;>s HiyC' hinzugedacht werden, so daß es — ist nrru5y — Ist im 2ten Verse der Parallelismus astch so vollkommen auSgebildet njiej im ersten? H! •Hj (nach längerem Nachdenken:» Feist ebenso, nur-ist in 2ten VerSglieve „Ströme" für „Meere" gesetzt. L. WaS aber wohl ebensoviel bedeuten soll als: mächtig)>. Gewässer, und daher im Sinne nur wenig verschiedet, ist.— Womit, E! rühmt der Sänger den Ewigen in den beiden ersten Versen? E. Er preißt. ihn als den. Herrn der Erde, weil Er sie geschaffen und fest begründet hat. E; Erinnerst du dich ' eines PsatmeS, 6! in dem der Ewige als Schöpfer des Himmels gepriesen wird? O. O! ich weiß deren zwei: einen, der beginnt: Ewiger, unser Herr! wie herrlich ist ... am Himmel, und den anderen der beginnt: die Himmel erzählen . . die Feste. .L,. Wie wird Gott ob' dieser Seiner werke in der hl. Schrift genannt? (da denket an Abraham's Geschichte! A. „Der Ewige, der höchste Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde." II. „Ter Ewige, Gott des Himmels und der Erde." L. Welches wichtige Religicnsgebot ist zur beständige» Einprägung dseser ersten Grundlehre des israelitischen'Glaubens uns vorgrschrieben? 0! G. Die Feier. deS SabbalHs als eines dem Ewigen geweihelen Ruhetages. j L. Weißt du, F! die hierher gehörige Stelle aus dem 4ten der 10 Worte' anzuführen?! beiden Schöpfungskeiner antwortet:) Nachhilfe:) „Denn bn."' F. (nach einer Weile und mit einiger in sechs Tagen schuft. . und heiligte i E. Ist dir, I»! auch die andere Stelle in ."och gegenwärtig, die beginnt: zwischen Mir? L.^Zwischen Mir und den Kindern JSrael'S ... gefeiert und sich (Seines Werkes), erfreuet hat". E. H. mag einmal versuchen B. 3 >zu übersetzen. . H. „Wer wird hinaussteigen auf dep Berg ^des Ewigen, uyd wer wird aufstehen an dem Orte Seiner Heiligkeit." - E. Den Worten nach ganz richtig^ wer kann aber den Sinn des Verses deutlicher wiedergeben?! A. „Wer darf hinaufsteigen . .. und wer wird Bestand haben . . ." - ' . L. Nach welcher grammatischen Regel kann man die ZukunftSforM auch mit „dürfen" übersetzen? I)! II.. (nach einigem Besinnen) Die Zukunft drückt im Hebräischen auch die Redeweisen her DHöglichkeit, Freiheit und Nothwendigkeit aus, die man im Deutschen mit „können, mögen, dürfen, wollen, sollen und müssen" bezeichnet. E. Haben wir nicht schon eine ganz ähnliche Frage des Sängers in 'einem anderen Psalm auch in dieser Weise^ übertragen? H! 15. „Ewiger! wer darf sich aufhalten in Deinem Zelte, und wer wohnen auf dem Berge Deiner Heiligkeit?" L. G! Du wirst wohl von damals her noch wissen, welchen Gedanken der Sänger mit dieser Frage aussprechen wollte. G. Wer darf sich Göw nähern? an wem findet . Er Wohlgefallen? E. Was war das Erste, womit der Psalmist dort seine Frage beantwortete? E! (E. schweigt) JI. (meldet sich:) „Wer aufrichtig wandelt, Gerechtigkeit übt und Wahrheit redet in seinem Herzen." E. Ganz in demselben Sinne lößt er auch hier die Frage im folgende» Versehen 15. übersetzen mag-^ 15. „Wer rein an Händen und lauter im Herzen ist, wer nicht zum Falschen tragt seine Seele:»nb nicht schwört beim Truge."! L. Welche Eigenschaften des Menschen sind also auch. hier als die, Kennzeichen eines gpttesfürchtigen und tugendhaften .Lebens hingestellt? A! A. Unbescholtenheit in Handlungen, Reinheit der GesinnmHen und Aufrichtigkeit in Worten. E. Sind euch alle Theile des Lerseö ganz klar? II. Ich verstehe nur nicht, was es heißen-solle: wer seine Seele zum.Falschen trägt. E. Das jst freilich die dunkelste Stelle, die aber einfach sagen will : wer seine Seele bewacht, daß sie nicht auf Löge, Tücke uud Heuchelei verfalle, was auch, wie wir uns ja bei der Erklärung deS 3ten der 10 Worte so fest einzuprägen gesucht, das sicherste Bewahrungsmittel vor falschem Schwur und Meineid ist. — E! übersetze V. 5. E. „Der wird Segen davon tragen von dem Ewigen und Gerechtigkeit vom Gotte seines Heiles." L. Wo haben wir diesen Vers mit geringer Veränderung schon im Gebetübersetzen gehabt? p. Im Tischgebet, wo es sehr nahe am Ende heißt: daß wir Segen . . . unseres Heils. E. Wie haben wir dort aber n und nDTf er- |r T; klärt? C!