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Joseph · 1879-11-15 · 21 (15.11.1879) · p. Seite 329

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Joseph
Volume
1 (1879)
Issue
21 (15.11.1879)
Date
1879-11-15
Page
Seite 329 (sequence 7)
Language
German
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WWWWWM V 8L7!v>^- David«. — Und nu« wer bei ihr auch wisse«, warn« ich die hübsche Kutsche, womit Du. «eia Sotthold, »ich zu «eine« letzte« Namenstage erfreutest^ bisher noch nicht benutzt«. Ich Hab » geahnt, daß wir in Bälde allesammt gen Leipzig fahren werden, und da sollte die Kutsche just zu dieser Reise eingeweiht werden. Die Braunen stehen i« Stalle frisch und froh. Kinder, ich sag' euch, 's giebt 'n Hauptspaß - So und ähnlich sprach heute in seiner Redseligkeit der alte Walter, besten Herz vor Freude überströmte. Und e« blieb dabei. Nicht lange, so saßen die drei glücklichste» Menschen der Welt in der hübschen verdeckdaren Kutsche, und die davor gespannten muthigen Braunen flogen nur so dahin, al« wüßten sie. daß sie drei sehnsucht-volle Herzen je eher, je lieber dem Bestimmungsorte zuführen sollten. " Soll ich auch die Freude und da« Entzücken schildern, da» die beiden so wahrhaft treuen Jugendfreunde bei ihrem Zusammen treffen in der innersten Seele ergriff? Soll ich auch schildern.! wie diese Freude und diese» Entzücken sich noch steigerten, al« später — denn so war« verabredet — die beiden Alten in« Zimmer traten? Nein, lieben Leser, da« muß man selbst erleben, um e« recht begreifen zu können. Roch flogen die vier treuen Herzen in wahrer Seligkeit von einer Umarmung in die andere; al« die anwnthige Hausfrau, ihren ersten Eprößling. einen rothwaagigen Knaben aus dem Ar«, eintrat. um sich an dem sich ihr darbieteaden Bild« der wahren herzinnigen Freude zu erlaben, und diese von einem heiligen Schauer durchdrungen, mitzuempfinden. Auch Herr Nathan fühlte sich zu der Walterschen Familie, von der ihm David schon so viel Schöne« und Liede« mitgethnlt hatte, hiugezogen und hieß sie herzlich willkommen. — llnd al« dann noch di« Michel Joel sch« Familie dazukam und kurz darons Herr Abrahamsohn, den sn» Verheirathuig seiner Tochter geschalt liche, wie verwandtschaftliche Beziehungen nach Leipzig sühne«, eiatraf, da wat de« frohen Jubel« kein -«de. Die Waltersche Familie m»ßte im Ha»se David« blndeu Hier wurden ihr die «ötkpgen Räume, »ora» e« i« Hanse «uhi «angelte, znr Verfügung gestellt, und da sollten sie »e,le«. >e länger, je lieber.

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