Joseph
- Journal
- Joseph
- Volume
- 1 (1879)
- Issue
- 21 (15.11.1879)
- Date
- 1879-11-15
- Page
- Seite 328 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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826 D» in einer Zeit. wie.er kau» zu hoffen wagte, nicht nur die chm Seiten» de« nicht»würdigen bociu» zugefügten Schäden vollständig geheilt sah. sondern auch wieder ein eigne» hübsche» Kapital erworben hatte. Sein Geschäft erfreute sich weit und breit de» besten Ruse«, und die Zahl seiner Lunden wurde immer größer, daß er zur Befriedigung derselben in seiue» Etablissement nach und nach Erweiterungen vornehmen mußte. — Ebenso genossen seine braven Eltern ein frohe« sorgenlose« Leben. Zu ihnen trat eine» Tage» Gotthold und sagte voll inniger Freude: .Ihr wißt, unser David hatte mir da» Versprechen abgr nommen. ihn auch einmal in seiner Häuslichkeit ausznsuchen. Da« würde ich, wie euch bekannt auch ohne seine Aufforderung gethan haben; hierzu aber wollte ich einen bestimmten Zeitpunkt abwarten. Gottlob dieser ist nun erschienen. Ich bin, Preis und Dank dem Vater im Himmel, in der erfreulichen Lage, die letzte Schuldrate an David abzutragen und diese will ich ihm in eigener Person einhändigen." Thränen der Freude erglänzten bei dieser Nachricht im Auge der guten Alten .Da« ist wahrlich ein echter rechter Freudetag für un»." sagte Vater Walter, .aber wie wär'S, wenn" — da hielt er ein wenig inne — .ja. wenn ich diese Reise mit dir gemeinschast. lich machte!" , .Liebster, bester Vater, Du wolltest da» wirklich?" ries Gotthold freudig au». > .Ja. guter Gotthold, da« will ich wirklich, aber noch eine Bedingung ist dabei — Mütterchen muß mit un». ja muß mit. Linder, da« gilbt eine Freude. Wa«. Mütterchen," wandte er sich zu seine« trauten Weib«, .wir sind Zeit unsere» langen Leden« nicht weit über unsere Lrei»stadt hinan» gekommen; da wolle« wir in unseren alten Tagen un» doch auch einmal dir Welt besehen. Ja. '« Hilst nicht». '» geht partout uach Leipzig. Vater und Mutter und Sohn allesammt. Ja. noch Leipzig, aber damit ich euch auch die Wahrheit sage, nicht eigentlich von wegen der großen Resst und de» tausend LrimSkram», der da zu sehen ist, auch nicht von wegen der himmrlhohe» Häusrr, di« dort zu schauen - sein sollen; nein, einzig und allein von »egen unsere» gute« lieben