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Joseph · 1879-11-15 · 21 (15.11.1879) · p. Seite 327

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Joseph
Volume
1 (1879)
Issue
21 (15.11.1879)
Date
1879-11-15
Page
Seite 327 (sequence 5)
Language
German
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^.»6 325 D»^. Orte verlegen kann, so werdet Uhr euch schon entschließen missen, zu mir zu ziehen. Wohl mochte e» den guten Alten schwer werden, den Ort. wo sie geboren und ihr ganze» disherige» Leben hindurch ihr Heim gesunden, wo sie eine lange Reihe von Jahren Freud und Leid mit einander getreulich getheilt, für immer -zu verlassen: aber die Anhänglichkeit und Liebe zu ihren Kindern gewann schließ kich doch die Oberhand. — Auch Schwager Marku», Gatt« seiner Schwester Recha, der am Orte nur einen beschränkten Wirkung« krei» hatte, sollte mit Frau und Kindern nach der Meßsladt über siedeln, wo seiner Thatigkeit ein größere» Feld offen stand, und David ihm bereitwilligst mit Rath und Thal an die Hand gehen wollte. Jacob, der bereitznm braven und wackeren Jüngling her angereift war. sollte in kurzem da» Gymnasium verlassen, um die Hochschule zu beziehen. Fn Leipzig fand auch er (Velegenhe,«. seinen Drang nach Wissen und Erkenntlich in hohem Maße zu befriedigen. , Mit dem Einzüge Rebecka» in ihr neue» Heim, offenbarte sich bald in der ganzen Häu»lichkeit da» treue Walten de» die deren, verständigen Weibe». E» war mit ihr ein neuir Geist in» Hau» gezogen. Nicht nur David, auch Onkel Nathan fühlte sich jetzt um viele» behaglicher und heimlicher; denn die gute Nr deck« war stetbemüht, ihm. gleich einer liebevollen Tochter, jede Bequemlichkeit, die besonder» dem vorgerückten Alter unentbehrlich ist, zu bieten und seine alten Tage durch allerlei Ausmerksamke, «en zu verschönen, so daß Herk Nathan in seiner Freud« oft . sagte: »Gottlob, nun habe ich zu meinem lieben Sohne noch eine lieb« Tochter bekommen." Einige Zeit nach der Abreise de» jungen Ehepaar» war auch Michel Joel», wie einst der Erzvater Jacob zu seinem Sohne Joseph, mit all den Seinen zu seinem Sohne David gezogen. - - . Dort war ihm im Verein mit seiner treuen Sarah, umgeben von deg theureu Angehörigen, noch ein rech« sroher ^ind glücklicher Leben-adend desch«eden. Gewiß, »ein lieber, freundlicher Leser, wird e« dich sehr er freuen, wenn ich Dir hier die Thatsache berichte, daß Gonhold 7,

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