Herzl-Bund-Blätter
- Journal
- Herzl-Bund-Blätter
- Volume
- 1917
- Issue
- 37 (Dezember 1917)
- Date
- 1917-12-01
- Page
- [Seite] (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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400 A. Philippsohn: „Das Türkische Reich". Eine geographische Uebersicht. 107 Seiten. (Deutsche Orient-Bücherei, Heft XII. Weimar 1015.) E. Marquardsen: „Das Wesen der Osmanen". 122 Seiten. Roland Verlag, München 1916. Fr. C. Endres: „Die Türkei". Bilder und Skizzen von Land und Volk. XI Seiten. Beck, München. % H. Orot he: „Türkisch-Asien und seine Wirtschaftswerte". 90 Seiten. (Hendschets Telegraph, Frankfurt a. M. 1916.) C. A. Schäfer: „Deutsch-Türkische Freundschaft". 43 Selten. (Politische Flugschriften: „Der Deutsche Krieg", Heft 13.) Deutsche Vcrlagsanstalt, Stuttgart Berlin. K. Wiedenfeld: „Die deutsch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen und ihre Entwkklungstnöglichkeiten". (Verlag Duncker und Humblot, München Leipzig 1915.) Blankenborn: „Syrien und die deutsche Arbeit". 53 Seiten. (Deutsche Orient-Bücherei, Bd. 18. Weimar.) Die Zenrralgeschäftsstelle gab bisher noch zwei Schriften heraus, beide von Schaefer: „Türkisches Zollhandbuch" und „Türkische Wirtschaftsgesetze". Zu Fritz Kraft's „Schlaglichter". * Nein, mit dieser Auffassung der Dinge, die uns angehen, kann ich mich wahrlich nicht befreunden. Diese Anschauungen sind mir so weltenfern und fremd» daß ich es nicht begreifen kann, sie sollen die eines der unsrigen sein. Zugegeben, daß uns vom K. J. Ver manches trennt, trennen muS. Zugegeben auch das, was er vom „seinen ungetrübten Nationalismus" sagt, obgleich ich meine, daß sein Standpunkt zu dem Problem unseres jüdischen Nationalismus einen nicht eben Weiten Gesichtskreis bieteI. Jawohl, lieber Fritz Kraft, trotz alledem und alledem zu dem Problem unseres Nationalismus. Denn für uns kummerliche Westjuden ist er ein solches, da hilft kein Sichbegnügen, im Gegenteil, wenn wir uns mit den wenig imposanten jüdischen Ueberbleibseln, die noch jn uns vorhanden sind, bewußt begnügen wollten, dann verdienten wir den Namen „Juden" und noch dazu „rationale, junge Juden" bei Oott nicht. Wir wollen uns doch nicht einreden, daß in uns noch irgend etwas nennenswert Jüdisches steckt, das wir nicht aus dem Osten, sei das nun Qalizieq, Rußland oder