Herzl-Bund-Blätter
- Journal
- Herzl-Bund-Blätter
- Volume
- 1916
- Issue
- 33 (August 1916)
- Date
- 1916-08-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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294 Wir müssen unbedingt damit rechnen, daß dann ganz andere Aufgaben an uns herantreten werden, und daß es eine selbstverständliche Voraussetzung ist, daß dem Präsidium die notwendigen Gelder zur Verfügung stehen. Wir dürfen keineswegs in unserer späteren Arbeit durch solche nebensächliche Dinge, wie di; Geldbeschaffung es ist, gehindert und aufgehalten werden. Es ist interessant, aus einer Gegenüberstellung die geldlichen Leistungen der einzelnen Clubs kennen zu lernen. Rundet man die Beträge etwas ab, so ergibt sich folgendes Bild: Berlin Breslau Cöln Halber- Ham¬ Han-1; Zuu »tadt burg novcr sammtn M M. M. M. M. M. ( M. Herz)-Band-Fond . . 675 910 96 80 160 40 1 1180 Paliitina..... 670 160 16 6 86 30 8 »56 Herr!-Bund-Hilfsfond . 826 6 — 90 5 300 1 656 1870 3H6 40 66 240 370 | 9740 Selbstverständlich muß bei einer solchen Uebersicht an die Fehler einer jeden Statistik gedacht werden, vor allem — in diesem besondern Fall — an die verschiedene Anzahl Mitglieder (Berlin ca. 70, Breslau ca. 20, Hamburg ca. 15, Halberstadt ca. 10, Hannover ca. 15, Cöln ca. 10), die Aufgabe aller Arbeit in Cöln, Halberstadt, Hamburg und Hannover usw. usw.). Immerhin erkennen wir, daß die Leistungen unserer Provinzclubs und auch die Berlins noch ganz erheblich gesteigert, werden können. Bei richtiger Iniative und zielbewußter, gut organisierter Arbeit muß zweifelsohne noch mehr erreicht werden. Zu den Zahlungen für unsere eigenen Zwecke und die Palästinas sind nun noch Zahlungen an die Organisation notwendig geworden. Wir glauben und hoffen, daß wir auch diesen Aufgaben gerecht werden können. Wir meinen mit ruhiger Gewißheit in die Zukunft blicken zu können. Der Krieg, der unsere junge Organisation ein halbes Jahr nach ihrer ersten grundlegenden Tagung traf, hat uns die Richtigkeit des damals eingeschlagenen Weges bewiesen. Das mag denen draußen eine freudige Genugtuung sein; die in der Heimat wird es zu neuer, unentwegter Arbeit für unsere Sache anspannen. Wir wissen nicht, wie lange es noch sein wird, ehe wir wieder alle zusammen kommen und gemeinsam über unsere Arbeit beraten können; das aber wissen wir, daß unser Bund, trotz aller Schwierigkeiten und trotz aller Hemmnungen sich weiter entwickeln und auf der selbstgewählten Bahn vorwärts schreiten wird Das Präsidium des Herzl-ßunde*.