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Herzl-Bund-Blätter · 1913-09-01 · 8 (September 1913) · p. [Seite]

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Journal
Herzl-Bund-Blätter
Volume
1913
Issue
8 (September 1913)
Date
1913-09-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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53 auch nur von wenigen. Man könnte also ungefähr folgende Kalkulation aufmachen: Von den ca. 110 Mitgliedern werden nur 80 überhaupt etwa leihweise geben und zwar: ca. 40 Beiträge von 2—3 Mk. 100 Mk. „ 20 „ „ 5 „ 100 „ „ 10 „ „ 10 „ 100 „ „ 10 „ über 10 ,. 200 „ Summa 500 Mk. Ich glaube kaum, daß es schwer halten wird, diese Summe zusammenzubekommen und hoffe vielmehr, daß der Betrag im Hinblick auf das geringe Risiko noch größer wird. Wie reduzieren wir nun das Risiko auf ein Minimum und stellen unsere Mitglieder und auch Außenstehende, die uns Darlehen geben, sicher? Die Wahrscheinlichkeit, daß wir die Auflage absetzen ist zwar, wie schon vom Präsidium ausgeführt, sehr groß; ob hierin jedoch schon vollkommene Sicherheit erblickt wird, ist immerhin fraglich. Man könnte ja trotzdem durch Unvorhergesehenes mit Verlust arbeiten. Der Absatz kann auch, falls die Aufmachung nicht den Erwartungen entspricht, kleiner sein als angenommen Nicht gering darf zuletzt auch der moralische Mißkredit veranschlagt werden, den der Herzl - Bund erleiden würde, wenn die Sache, was doch im Bereich der Möglichkeit liegt, schief finge und Außenstehende und Mitglieder Schaden erlitten Eine icherstellung ist aber möglich. Der Herzl - Bund als solcher verfügt über keine Mittel. Er könnte also sich niemandem gegenüber verpflichten. Wohl aber die Herzl - Clubs. Hieraus ergibt sich, daß das Risiko von den Clubs zu tragen wäre, was diese auch ohne weiteres übernehmen könnten. Rechnen wir nämlich daß im ungünstigen Falle von den Mk. 1000,— etwa nur Mk. 800,— hereinkämen, so würde sich der Verlust von Mk. 200, - auf die Clubs proportional ihrer Beteiligung verteilen. Das übrigbleibende Defizit könnte aus dem Clubvermögen gedeckt werden und umsomehr, wenn man berücksichtigt, daß es wohl niemand von den Clubbrüdern Übel nehmen würde, wenn er statt der geliehenen Mk. 2,— bis Mk. 5, nur Mk. 1,50 bis Mk. 4,50 herausbekäme, wodurch sich dann der Fehlbetrag noch beträchtlich verringert. Ebenfalls wären evtl. auch noch die geschenkten Summen abzuziehen. Dagegen müßten die hohen Beträge vorallem an Nichtmitgliedcr in voller Höhe ausgezahlt werden. Technisch wäre die Sache so zu handhaben, das der betr. H. - C. über den geliehenen Betrag einen Schuldschein ausstellt, in dem er sich verpflichtet, die Summe in einer bestimmten Zeit zurückzuerstatten. Die zweckmäßigste Form hierfür können die-

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