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Herzl-Bund-Blätter · 1913-09-01 · 8 (September 1913) · p. [Seite]

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Journal
Herzl-Bund-Blätter
Volume
1913
Issue
8 (September 1913)
Date
1913-09-01
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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54 jenigen unserer Mitglieder, die als Bankbeamte darin Routine besitzen, ausfindig machen. Die Hauptsache ist, daß sich das Präsidium betreffs Finanzierung lediglich an die Herzl - Clubs wendet, diese auf die geschilderte Art aufbringen, soviel sie können, und selbst alles betreffs Sicherstcllung der Geldgeber in die Wege leiten. Eine Frage, die noch nicht berührt ist und diskutiert werden müßte, ist die, in welcher Weise ein sich evtl. ergebender Ueberschuß zu verwenden wäre, ob zu Gunsten des HB, der einzelnen H.-C. im Verhältnis ihrer Leistungen, oder als Gewinn der Geldgeber. Eine Gewinnbeteiligung der evtl. interessierten fremden Vereine wird kaum zu umgehen sein. Mit Vorstehendem will ich einige Anregungen gegeben haben, die hoffentlich zu weiterer Diskussion und neuen Vorschlägen veranlassen werden. Nur darf damit. nicht mehr lange Bewartet werden. Man muß sich bald darüber klar sein, ob das nternehmen in Angriff genommen werden soll; denn wenn wir etwas Gutes herausbringen wollen, muß genügend Zeit zur Vorbereitung vorhanden sein. Noch etwas über den Wert des Almanachs im allgemeinen und für den H. - B. im besonderen zu sagen, ist überflüssig. Kann meine erste Frage mit einiger Sicherheit bejaht werden, so stände m. E. der Ausführung nichts im Wege, und dann wollen wir unsere Kräfte voll und ganz dieser Arbeit widmen, die wie keine andere für die Entwicklung des Herzl-Bundes von größtem Einfluß sein wird. Walter Samuel. Berlin. Arbeitsberichte. Hamburg. Für unsere Winterarbeit sind bereits 2 Kurse gesichert, ein zionistisches Seminar, in der Art des Fuxenunterrichts, unter Leitung von Dr. W. Unna, sowie ein hebräischer Lileraturkursus: „Die Sprüche der Väter und ihre Bedeutung für das jüdische Geistesleben", an Hand des hebräischen Textes unter Leitung von Dr. Schlössinger. Wir haben auch wieder einige neue Mitglieder in Aussicht. Hannover. Während des Sommers trafen wir uns wöchentlich einmal abwechselnd bei den einzelnen Clubbrüdern. Zuerst hielt einer von uns ein Referat über ein ihm gestelltes Thema, daran schloß sich dann eine Besprechung in der Weise, daß jeder Anwesende einige Worte zu dem Thema sagen mußte. Dadurch gewöhnten wir uns an freies Reden, andererseits drangen wir dadurch in die betreffende Materie ein. Ferner lasen wir am Club-Abend Broschüren, Reden von Herzl, Nordau etc. oder

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