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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1937-04-15 · 8 (15.4.1937) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
13 (1937)
Issue
8 (15.4.1937)
Date
1937-04-15
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Sette 4 Ht. 8 Temei»d«blatt der Israelitische» Neligio»«>emet»de Dre«de» Amtliche Bekanntmachungen Personalien Darmizwoh: IN der Synagoge, Zeughausstraße lb 1. Mai 1937: Peter Bauer, Sohn des Bankbeamten Herrn Henry Bauer, Zinzendorfstraße 9. Trauung: 4. April 1937: Frl. Edith Feingold, Dresden, Stephanienstr. 35, mit Herrn Dip'.-Kfm. Hugo Goldmann, Hindenburg. Sterbefälle: 26. Mär; 1937: Frau Franziska Lichienstern, Werdersir. 35. 27. Mär; 1937: Herr Paul Levi, Bayrruther Straße 42." 31. Mär; 1937.- Herr Alrxander Buckwitz, Grunaer Straße 22. 10. April 1937: Frau Martha Hin;elmann, Fürstenstr. 18 Personalnotiz: Am 4. 4.1937 verschied in-TelAviv Herr Siegfried pionkowski, ein früheres verdientes Vorstandsmitglied unserer Gemeinde. Für die so herzliche Anteilnahme bei dem Ableben meines innigstgeliebten Gatten und treuen Bruders, Paul Levi sprechen wir hierm t unseren herzlichsten Dank aus Dresden, im Edith Levi ged. Graumann April 1937 Max Levi Für die zahlreichen Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Tode meines über alles geliebten Mannes Alexander Butkwitj spreche ich meinen herzlichsten Dank aus. Flora Buckwitz geb. Rosenbaum Dresden, im April 1937. Austritt (Kad> fJrfn 3t«ht bedeutet dee Vuatrttt au< der t»emelnd« gleich,etti<i den «»«tritt au< dee -jüdischen JteliqlonggeteNiihaftl. Serr Gieatrird aishold, Prokurist, geb. um 19.10.1900 ju Jkebeim, tpohntaff in Dresden, Abeken^raße 4. | Alexander Buckwih s. A. I Am 31. März 1637 verstarb plötzlich Herr Alexander Buckwih, ein Gemeindemitglied, das in den vielen Jahrzehnten seines Wirkens, in Dresden sich die Sympathien der weitesten Kreise erworben hat. Oie Trauerkunde wurde allenthalben mit echtem Bedauern aufgeyommen. Oie große Beliebtbeit des Heimgegangenen fand auch in der ungewöhnlich großen Zahl von Trauergästen, die sich bei der Beerdigung eingefunden hatte, ihren Ausdruck. Es war dies < zugleich der Dank für alle Liebe, mit der der Heimgegangene lange Jahre in der Synagogenkommission unserer Gemeinschaft gearbeitet hat. Seiner Lebensgefährtin, mit der er mehr als fünf Jahrzehnte in einer geradezu vorbildlichen Ehe verbunden war, bn'ngt die Gemeinde auch an dieser Stelle ihre herzlichste Anteilnahme l zum Ausdruck. Alexander Buckwih s. A., dieser schlichte und gerade Mann, der durch die ausgeglichene Fröhlichkeit seines Wesens, wohin immer er kam, Freude zu bereiten wußte, wird in unserer Gemeinde nicht vergessen werden. CJn (Te(-3lniv verftarb ptötjticf) J)err Siegfried °J3ionkomski. (Srfi vor knapp einem Qtabr batte et ftdf dortbin begeben (Damit mar fein febnticbfler Jferjensmunfcb erfüllt, in (flal&ftina ein neues ßeben anfptbauen. 3)er ^Derftorbene mar ein begeisterter 'Jionift. Qfiete QFabre Stand er an der Gpitje der (Dresdner Ortsgruppe und bat mit größter Eingabe fid} für die jioniflifibe Arbeit in (Dresden eingefeijt. (fr mar der erfte 'Jionift im (Bemeindevot Stand. QJ7it (fifer und unter (finfatj feiner ganzen GJJerfönlicbkeit bat er viele fjabre der jüdifeben Jtrbeit gedient. (Die (Dresdner fioniftifebe Ortsgruppe dankt ibm für diefe feine Jlrbeit und mird ibm ein dauerndes (findenden bemabren. Lüdische Schute .11 Mit neue Am 9. April fand die Einführung der Schulanfänger statt, einer schlichten Feier im Henriette-Schie-Saal wurde bas Schuljahr begonnen. Herr Babbiner Dr. Wolf sprach zu den Lehrern und Schülern und besonders eindringlich zu den Schulneulingen und ihren Eltern. Er sprach von den kleinen Blumen,, die sich i:n Frühjahr nur langsam und schüchtern aus dem Boden hervorwagen aus Angst vor Kälte und Wind und die sich, wenn sie erst die Sonne und Wärme spüren, doch ganz entfalten. - Seine Bede wurde von Liedern der größeren Kinder und einem Psalm, den ein Mädchen auf hebräisch vortrug, umrahmt. Am Schluß der Feier begrüßte Herr Direktor Schäler die Jüngsten mit herzlichen Worten. Er rief jedes Kind vor, gab ihm die Hand und nahm es so in die Schulgemeinschafi auf.. - Herr Blum, der in diesem Jahre der Lehrer der 8. Klasse ist, führte die Kleinen - 34 fltftJjinfr, einzuhalten! es diesmal - in ihr Klassenzimmer hinauf. Größere Kinder hatten^ den Baum für sie festlich geschmückt. In der Klaffe sprach Herr Blum noch zu den Eltern der Schulanfänger, dann bekam jedes Kind eine große Zuckertüte, und mit strahlenden Gesichtern gingen die Kleinen an ihrem ersten Schultag nach Hause. - Zu den bisherigen Lehrern ist mit Beginn des neuen Schuljahres ein neuer Lehrer hinzugekommen, Herr Hermann Einstein aus Hildesheim. ' Oie Schule hat sich in diesen Tagen durch Hinzunahme neuer Bäume vergrößert,- sie hat jetzt bas ganze l. Stockwerk des Hauses Zeughausstraße l inne. Augenblicklich wird erwogen, ob - ohne weitere finanzielle Belastung — in den nächlken Wochen eine Klasse 2 (7. Schuljahr) eingerichtet werden kann. Von vielen Eltern ist der Wunsch darnach ausgesprochen worden, und schon jetzt besucht eine größere Anzahl Kinder, die nach Klaffe 2 gehören, Klasse 3 (die bisher oberste Klasse unserer Schule), um in die Jüdische Schule gehen zu können. - Wenn die in Aussicht genommene Klaffe 2 ein-, gen'chtet werden kann, wird davon rechtzeitig Mitteilung im Gemeindeblatt gemacht. _ Um Störungen während des Unterrichts möglichst zu vermeden, ist für jeden Klassenlehrer wöchentlich eine Sprechstunde festgesetzt worden. Außerhalb dieser Zeit ist der Lehrer nur in dringenden Fällen zu sprechen. Die Eltern werden höflichst gebeten, die Besuchszeiten der Lehrer, die den Kindern mitgeteilt worden Sprechstunden des Schulleiters: Dienstag vorm. 10 -12 Uhr / Donnerstag vorm. 11 -13 Uhr Zugendgottesdienst Sonnabend, 24. April, nachmittags 7*4 tlhr, Synagoge. Anmeldungen zur Religionsschule sind bei Herrn Rabbiner Dr. Wolf zu bewirken.

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