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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1937-01-15 · 2 (15.1.1937) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
13 (1937)
Issue
2 (15.1.1937)
Date
1937-01-15
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Gemeindeblatt der Israelitischen NeligtonSgemeinde Dresden Nr. 3 Vereinsnachrichien n ■ i i i 11. . . i—i .j. 3. T. ö. B. Bar Kochbo, Dresden Am "16. und 17. Januar 1937 findet kn unserem Heim Galeriestraße 3, 3 ein internes Ping-Pong-Turnier statt. Oie Spiele beginnen abends 8 Uhr. Es werden Meldungen noch an diesen Abenden angenommen. Im Taufe der Berlin - Mitteldeutschen Bezirksliga finden folgende wichtige Punktspiele auf unserem Platz Radrennbahn 3ieick statt: Sonntag, den 17. Januar 1937: 25. K. Dresden - Bar Kochba Hakoah I, Berlin (Fußball) 25. K. Dresden - Bar Kochba Hakoah l, Berlin (Handball) Sonntag, den 24. Januar 1937: - B. K. Dresden - Bar Kochba Hakoah II, Berlin (Fußball) - B. K. Dresden - Bar Kochba Hakoah II, Berlin (Handball) Sonntag, den 31. Januar 1937: B. K. Dresden - Jüd. Sport-Elub, Berlin (Fußball) B. K. Dresden - Jüd. Sport-Muk», Berlin (Handball) Oie Handballspiele beginnen um ' \2 Uhr, die Fußballspiele um V»3 Uhr. Wir hoffen, recht viel Zuschauer zu diesen Spielen auf unserem Platz begrüßen zu können. Anschließend sind wir noch mit unseren Güsten in der Itadrennbahnwkrffchaft gemütlich zusammen. Die preffeabteklung der Beichsvertretung der Juden in Deutschland teilt mit: präsidiolaurschiiß und Kat der Keichsoertretuna haben am 7. und 8. Dezember den (Etat der Reichsoertretung für 1937 verabschiedet. Der (Etat sieht Gesamtausgaben im Betrage von rund 4.35 Millionen vor. (Et betrifft überwiegend die Arbeitsgebiete, die die Keichs» vertretung seit 1933 ununterbrocken zentral betreut. So sind in dem Etat vorgesehen in runden Zahlen 1,4 Millionen Mark für Wanderung (Palästina- und sonstige Wanderung!, KM 869 000.- für Berufsausbildung und Berufsiimschichtung, KM 200 000. — für Kredithilfe, KM 500 000.— für Wohlfahrtszwecke, KM 565 010. — für Schulwesen. 3n zunehmendem Matze richtet sich die Fürsorge der Keichsoertretung auch auf das kulturell« Leben. Für kulturelle Zwecke — mit Ausnahme des Schulwesens — find im nächstjährigen Etat eingesetzt im ganzen etwa KM 230 000— Darunter befindet sich zum ersten Male eine besondere Etatposition für die Kulturbünde und zwar in höhe von KM 75 000. —. Die Keichsoertretuna bat auch schon bisher wiederholt den Bestand einzelner Kulturbünde ficheraeftell», indem sie In dringenden Fällen finanziell einsprang. Sie wird nunmehr auch auf diesem Gebiete beginnen könne-, eine systematische finanzielle Krbeit einzuleiten. vermehrt wird die Keichsvertretung in Zukunft auch für Jugend und Sport eintreten können. D e Mittel dafür sind mehr al; verdoppelt. 3m ganzen stehen für Jugend und Sport im Etat der Keichsvertretung jetzt fast KM 100 000.— zur Verfügung. Neben diesen Sachgebieten, für deren jedes einzelne erhebliche Beträge bereitgestellt find, treten eine ganze Keihe von Aufgaben, die jeweils nur verhältnismäßig geringe Betröge erfordern. Für di« Aufbringung der Mittel, di« zur Lewältioung de« Arbeitsprogrammes, deffen Ausdruck der neue Etat ist. benötigt werden, wird auch für dar nächste Jahr mit einer erheblichen finanziellen Beteiligung der ausländischen jüdischen Hilfsorganisationen gerechnet. 3n Deutschland selbst werden die Landesverbände eine Umlage von 1 % des Keichseinkommensteuerfoll; ihrer Mitglieder für 7935 zuzüglich 30 Pfennig für jedes Gemeindemitglied an die Keichrverlreiung ahführen. Diejenigen Landesverbände, di« di« Umlage von ihren Gemeinden in der weife erheben, daß sie «inen Prozentsatz der um 10 % verminderten keichseinkommenfteuer von den Gemeinden einfordern, werden entsprechend statt 1 *,1.1 X erheben. Darüber hinaus wird auch im nächsten Jahre an die Einzelnen herangetreten werden, um durch Sammlungen unmittelbar zum Weibe von »Hilfe und Aufbaubeizutragen. 5. MATTERSDORFF GEGRÜNDET PRIVATBANKHAUS 18 4 9 SEESTRASSE 14 RUF 25955 Buchbesprechung Walter Blumenfeld: Jugend al« Konfliktsituation. Jugendpsychologie mit Berücksichtigung de« jüdischen Kinde«, philo-verlag, Berlin Die vorliegende Schrift, die Wachstum und Entwicklung des Seelenleben» Jugendlicher unter Berücksichtigung der Pubertät behandelt, will für Ellernhaus und Schul« Berater und Helfer sein. Bus den vegleitmomenten der Geschlechtsreife wird die Krisenperiode in den Vordergrund gerückt, die sich im Konflikt de» jungen Menschen mit sich selbst und der Umgebung zu erkennen gibt. Der langjährige Dozent der Dresdner Technischen Hochschule erörtert da» Phänomen der Pubertät in leicht faßlicher Art, die einen klaren Einblick in die seelischen Erlebniffe der Jugendliche» vermittelt. 3m Anhang der aufschlußreichen Schrift beschäftigt sich der anerkannt« Lorscher mit dem Keifeproblem unserer jüdischen Jugend, deren Eharakter der Autor gegenüber verallgemeinernden Vorwürfen nachdrücklich verteidigt, Professor Blumenfelü rechtfertigt seine Stellungnahme mit dem Hinweis auf dl« besondere politisch« und sozial« Lage, die unser Heranwachsender Geschlecht den durch di« Keifezeit bedingten Konflikten in weit größerem Ausmaße als frühere Generationen unterwirft. Schnell orientierende graphische Darstellungen und Tabellen wie auch «in« umfangreiche Literaturangabe erhöhen den wert der für Eltern und Erzieher bedeutsamen Buche», dem im jüdischen Allgemeinintereffe weitest« Verbreitung zu wünschen ist. Dt. 1. ÄalMöoriim für bit Zeit vom 17 Zonar di; 11 Februar 1937 AHer Ritas V) i^ö S s Mo. 18 6 Mi 20 8 -H- Do. 21 9 ' ^45 Ansprache in der Synagoge B't hallach (Schab. Schiro) Haft. Rkhter 4*—.>>i Schrifterkl 8, 23 II So. 24 12 Mo 25 13 Di. 26 14 Cbamischo oisur BUchwat Mi. 27 15 Do 28 16 Fr. 29 17 Ansprache in der Synagoge Jilrau Hall. Je». 61—k« S.hriflerklürung Sa. 30 18 So. 31 Di 2 Mi. 3 Do 4 23 Ansprache iu der Synagoge Miachpolim (Parach Sch’kolim) Hali, t Könige II»-12" Schrilterki. NeumondvctkUnd. So. | 7,26 Mo.1 8 27 I—!- Mi. 10 29 Do II 30 1. Tag Rausch Chandesch ** Jugendgottesdienst im Gerne!ndegottesdienat nach altem Ritas, „Adas» Jeichoritn“, Moritzstraße lb, I. — Ansprache , Die gebotene Zeit des Ucblanziindens liegt jeweils 16 Minuten vor Beginn des Freitagahendgonesdlenstes beim Gottesdienst nach altem Ritus. ^915

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