Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 12 (1936)
- Issue
- 3 (1.2.1936)
- Date
- 1936-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 4 Ge me 1 ade bl a 11 der Ijraelltische» fte11 g t o n I ge me t n 6e Dresden Nr. 3 REISEBÜRO OTTO INEILE Spezial-Abteilung für Palästina-Reisen — Visj-Besorgung Palästina-Reisekreditbriefe — Dresden A 1, Mosczinskystr 1 enge, von 3bevölkerte Welt. Diese zum Teil schon versunkene Shettowelt erhält in M.'s Werken ein bleibendes Denkmal. M. ist nicht nur Schöpfer der neuen jiddischen sondem auch der neu-hebräischen schönen Literatur. Beide haben in seinem Schaffen ihren Ursprung. Nach einer längere« Pause, in der M. fast ausschließlich jiddisch schrieb, kehrte er im reiferen Alter zur hebräischen Literatur zurück. Seine besten Werke in jiddischer Sprache hat er selbst ins Hebräische übertragen. 3m 3>ddischen wie im Hebräischen trägt sein Schaffen das Gepräge eines deskriptiven Realismus, der insbesond re an die besten Realisten der russischen Literatur erinnert. Sr hat, wie keiner vor ihm, den 3uden, sein Haus, seine Kleidung, seine Lebens- und Sprechweise, seine Mimik, ffein gesamtes psychophysisches Sein in Lebenstreue dargestellt - und dies alles mit einem abgeklärten Humor, der ihn - in die Nähe der großen Satiriker der Weltliteratur bringt. Sr war der große Dichter und Srzieher des östlichen 3udentums. Sein hebräischer Stil, der im Gegensatz zu dem nur am biblischen Hebräisch orientierten Stil der Haskala, im späteren Hebräisch der Mischna, der Midraschim usw. wurzelt, sogar viele aramäische Slemente ausgenommen hat und auch von der jiddischen Volkssprache beeinflußt ist - dieser schöpferische Mendele-Stil, dem die besten Stilisten der hebräischen Iw/entuc - Ueckaü^ vom 27. Januar bis 8. Februar Messow & Waldschmidt Literatur der letzten jO 3ahre auf ihre Weise, modifizierend, nahezukommen bestrebt sind, hat auch uni die Ausbildung einer hebr. Umgangssprache große Verdienste. Oie klassische Sharakteristik M.'s gab Vialik. Aus dem »Jüdischen Lexikon, begründet von De. Georg Herlitz und Or. Bruno Kirschner, Jüdischer Verlag, Berlin". Ihre diesjährige StGUOrtlfcigrun,' durch Bücherrevisor Dr. Hans Pohly, Viktoriastr. 12. Ruf 19450 Mitglied des Verbandes der Bücherrevisoren u. Steuerberater Reisen nadi Palästina und allen Ländern der Welt nur durch Dr. Emil Huraritz Telefon: 62 568 JÜ Mwf sich auch diesmal wieder Beginn: Montag, 27. Januar %'fUmfoöf Wettinerstr. 31/33 - König-Johann-Str Ecke Moritzstr. Prager Str. Ecke Sidonienstr. - Kesseltdorfer Sir.