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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1935-12-01 · 24 (12.1935) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
11 (1935)
Issue
24 (12.1935)
Date
1935-12-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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u Srftc 3 (ScmtinbcMa11 der Israelitische« Reltgiondgemetade Dresden - . « > ■— ■ — —... i .... ■ -- GEGRÜNDET PRIVATBAN KH AUS SEESTRASSE 14 RUF 25955 Aus der Gemein-eraisfihung vom vom 28. November 1985 Oer Vorsitzende, Herr Max Leffer, eröffnet die Gemeinderatsfltzung mit einem Nachruf auf das verstorbene Gemetnderatsmitglteb Or. Heinrich Arnhold, während dessen die Anwesenden sich von ihren Sitzen erheben. Sr betont di« hohe Auffassung, welche her Verewigte von einem Gemeindeamt hatttz und dankt ihm für alle Förderung, die er der Gemeinde hat angedeihen lassen. Herr Schocken nimmt die Worte des Vorsthenben auf und bekräftigt fle. ' Hierauf wird gemäß dem Vorschlag deS Gemeindevorstandes Herr Rechtsanwalt Or. Friedrich Salzburg durch einstimmigen Veschluß zum Semetndeverordneten gewäblt. Oer Vorsitzende teilt mit, baß Herr Or. Salzburg für den Fall seiner Wahl die Annahme bereits mündlich erklärt hat. Herr Leffer als Wohlfahrtsbezernent - während dieses Punktes der Sitzung geht dle Leitung an Herrn Schocken über — erstattet ein umfassendes Referat über die gesamte Goztalarbelt der Dresdner Gemeinde. Von dem Gebiete der Wohlfahrt, und zwar von dem historisch gewachsenen Verhältnis zwischen öffentlicher Fürsorge, freier Wohlfahrtspflege und Wohltättgkeitsvereinen ausgehend wendet er sich bann der durch die Verhältnisse der letzten Zähre so wichtig geworbenen Wirtschaftshilfe (WanderungShil'e, Umschichtung und Verufsausbllbung, Krebithilfe) zu, wofür dle Mittel aus der Sammlung für »Hilfe und Aufbau* fließen. (Sr gibt schließlich Aufklärungen über den Stand der Winterhilfe. Herr Or. Gaalheimer referiert zur Ergänzung über den Versuch einer sozialpolitischen Planung 1936 f-Ir die Gesamtheit der Juden in Oeusschlanb an Hand hes Materials der Reichsvertretuyg. Zm Anschluß hieran spricht Herr Schocken zur Frage der Äerufsausbilbung der jüdischen Zugend. Zn der nächsten Sitzung, dle noch im Dezember stattfindet, ist über eine Verlängerung der Amtszeit des Gemeinderates Veschluß zu fassen, dessen Wahlperiode am 31. Dezember 1933 abläufi. Amtliche Bekanntmachungen Sonntag, den 22. Dezember 1935, nachmittag» 4 Uhr, im Gemeindesaal Lhanukka-Keier für die Kinder unseres Kinderhorte». »Wer hilft mit?" Wir benötigen für eine Familie einen Küchenherd, außerdem ein Kinderbett mit Matratze oder eine Matratze, für ein Kinderbett. Israel. lieligionsgemelnde zu Dresden - Wohlfahrtsstelle - jm 17.40 konnte die Züdische Schule für den Monat November an die Züdische Winterhilfe Dresden abführen. Dieser Äetrag, aus Sparpfennigen der Kinder, ist gewiß ein schönes Zeichen dafür, daß der Opferstnn für die Gemeinschaft auch bei unseren Züngsten lebendig ist. Die Jüdische Winterhilfe . hat folgende Bitten an Sie : Oie Mitarbeiter der Winterhilfe haben sich in spontaner Erfüllung einer moralischen Pflicht ehrenamtlich zur Verfügung ge-, stellt; Empfangt daher dle Sammler und Helfer freundlich! Erleichtert ihre Tätigkeit durch Vereithalten der Geld- und Sachspenden! Nächste Pfundsammlüng 17. und iS. Dezember, Zeit: Nachmittags 3 bis 6 Uhr. Wer verreist ober sonst an diesen Tagen nicht in der Wohnung anzutreffen ist ist, treffe Vorsorge, daß die pfundspende gleichwohl ln Empfang genommen werden , kann. Wer finanziell irgend dazu in der Lage ist, löse sowohl die Pfundwie auch die Eintopfspende durch einen entsprechenden Geldbetrag für die gesamt« Dauer der Winterhilfe im Voraus ab. Viele unS zugesagte Kfiiderspenden konnten bisher nicht abgeholt werden, obwohl sie . dringend benötigt werden, weil uns nur eine sehr beschränkte Anzahl von Transportmitteln zur Verfügung steht. Es ergeht daher die herzliche Sitte an alle Autobesitzer der Gemeinde, Wagen leihweise zur Verfügung zu stellen. Oie Züdische Winterhilfe gibt ab 18. Dezember Sammelbüchsen aus. Zede jüdische Familie Dresdens wird es als eine Ehrenpflicht betrachten, eine Vüchse in ihrem Hause stehen zu haben. Wer bis zum 24. bs. Mts. eine Vüchse nicht zugefiellt erhalten hat, wird gebeten, sich schriftlich oder fernmündlich an dle ZHW zu wenden. Helfer und Helferinnen werden noch ständig gesucht. Namentlich für Sonntag vorm. (16. Dez.) benötigen wir Hilfskräfte zum Fertigmachen der Sammelbüchsen. * miiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiHiiiiutuiiii! Sprechstunden des Palästina-Amtes Ab 4. Dezember jeden Mittwoch 11 -l (ihr im Raum der Hebräischen Sprachschule, Zeughausstraße 3, Srbg.

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