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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1935-12-01 · 24 (12.1935) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
11 (1935)
Issue
24 (12.1935)
Date
1935-12-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Scttt 4 Gemeindeblatt der Ksraeltttsche» Religiou«gemeinde Dresden Nr. QqutM, Türkisch 8 Se-urlStag: 1. Ianuar 1935: Frau Flora Steingut, GabelSbergerstraße 14- 75. Geburtstag. Personalien Barmizwoh: In der Synagoge, Aeughaussiraße l,b. ri. Oezember 1935: Wvlfgang Sernstein, Sohn der Frau veno. Gerson Vemstein, Rieffchelstraße 25. Trauungen: 15. Dezember 1935: Fräulein Ilse Hurwitz, Gabelsbergerstr. 25 mit dem Kaufmann, Herrn Fritz Israel, Verlin, Hohenzollerndämm 35, a. 25..Oezember 1935: Fräulein Hilde Löwenstein, Gerichtsstr. 27 mit dem weisenden, Herm Alex Kains, Gerichtsstraße 27. 25. Oezember 1935: Fräulein Mirl Schwarz, Schillingflraße 9 mit dem Kaufmann, Herrn Ealo Weiner, Lranachstraße ß. 26. Oezember 1935: Fräulein Verti de Levie, Meißen, Großenhainer Straße 13 mit dem Kaufmann, Herm Georg Äraß, Glatz, Ring ll. 29. Oezember 1935: Fräulein Ljuba Landau, Weinbergstraße 53 mit dem Einkäufer, Herm Emst Rosenberg, Duisburg-Hamborn, Eommiusstraße 17. Slerbefälle: 28. November 1935: Herr Edmund Kussi, Fabrikant, Hähnelstr. l. 29. November 1935: Herr Samuel Tauber, Schuhmachermstr., Ziegelfiraße 12. 8. Oezember 1935: Herr Leiser Lindhauer, Reisender, Wettiner» siraße 16. Leopold Neustadt s. A. Am 22. November 1935 verschied nach schwerem Leiden Herr Leopold Neustadt, V^rünber und Mitinhaber der angesehenen Schuh-VerkaufShäuser, die wesentlich seinem kaufmännischen Weitblick ihre heutige Vranchengeltung verdanken. Oer Gemelndearbeit widmete sich Leopold Neustadt als Vorstands- Mitglied des MenbelSsohnvereins,aufstrebenden jungmTalenten und ihrer Vorbildung für einen kaufmännischen oder wissenschaftlichen Verus galt seine besondere Förderung. Oie Gemeinde wird dem nun Oahingeschiedenen stets ein ehrendes Gedenkm bewahren. Mitteilungen I des Jüdischen Schulvereins Dresden e. V. II Sprechstunden des Echuileiters: Montag von ll-l Uhr Dienstag von 3 - 5 Uhr Donnerstag von 3 - 5 Uhr der Gchulpflegerin: Freitag von 9—10 Uhr des Schularztes.- jeden ersten und dritten Freitag im Monat von 9-10 Uhr. + Mitteilungsblatt cles Sächsischen Israelitischen Oemeinueverdancles ♦ iiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiHiiiiiuiiiriiiiüiiiiiiiiiiii)iiiiiiiiiiii,iiiil.iiiiii)iiiiiii„ii!i)i,ii.iiMiiiiii.iiiiiiniH.).iiii»iiiiuiiiiiuiiiiiiiiiiiuiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiuiuiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii»iiiiiiiiiiwiiimi 2. Verbandstagung 1935 in Dresden Gelegentlich der Tagung vom Mai 1935 wurde der Wunsch geäußert, daß die Vertreter der sächsischen Gemeinden im Laufe des Iahres noch einmal zusammenberufen werden möchten, um die gemeinschaftlichen Angelegenheiten zu besprechen in einer Sitzung, die nicht, wie sonst üblich, durch die alljährlich zu erledigenden fonnalen Punkte, wie Iahresabschluß, Haushaltplan üsw., belastet ist. Diesem Wunsche hat die Verbandsleitung entsprochen und die Gemeinden ermuntert, ihre speziellen Nöte und Angelegenheiten bekanntzugeben, damit sie im Rahmen einer allgemeinen Aussprache ohne feste Tagesordnung behandelt werden konnten. Daß dieses Verfahren eine starke Äerechtigung hatte, erwies nicht nur die besonders zahlreiche Veschickung der Ausschußsitzung vom 1.12.1935 aus allen Gemeinden, sondern wurde auch in den Ergebnissen der Aussprache deutlich, die für viele Gemeinden wertvolle Anregungen bot. Dem stellvertretenden Vorsitzenden, Herrn Max Lesser, Dresden, der die Sitzung vorbereitet hatte und gemeinsam mit dem Vorsitzenden, Herrn Earl Goldschmidt, leitete, wurde hierfür vom Kollegium gedankt. Aus dem zur Sitzung eingegangenen Material, über das der Verbandssyndikus Or. Saalheimer berichtete, seien erwähnt: Steuerfragen, insbesondere die sogenannte Forensenbefleuerung, Statistik der Aufnahmen in das Iudentum, Lehrerfortbildung (für di« nächste Zeit ist ein hebräischer Kursus mit Or. Woskin, Leipzig, sowie ein musik-pädagogischer Kursus mit Direktor Adler, Stuttgart, in Aussicht genommen), Iugendfragen (die in den Ortsausschüssen der jüdischen Iugendverbände Ehemnih, Dresden und Leipzig maßgeblich tätigen Iugendfsihrer sollen im Ianuar zu einer Arbeitstagung zusammengefaßt werden), Iüdisch« Winterhilfe 1935 36 und die Fragen der Zuteilung der gegenwärtig rabbinerlosen Verbandsgemeinden zu einem Rabbinat. Es wurde beschlossen, die in Frage kommenden Gemeinden Annäberg, Äautzen, Zittau und Zwickau, in denen zur Zeit Lehrer und Prediger, nicht aber autorisierte Rabbiner wirken, einem der bestehenden Rabbinate zuzuteilen, soweit Amtshandlungen in Frage stehen, zu deren Vomahme religionsgesetzlich nur ein Rabbiner autorisiert ist. Oie betreffenden Gemeinden werben durch ein Rundschreiben des Verbandsvorstandes aufgefordert werden, binnen einer gewissen Fn'st zu erklären, welchem Rabbinat sie zugeteilt werden wollen. Es wurde hierbei der Erwartung Ausdruck gegegeben, baß bald auch über diese wenigen Funktionen hinaus das gewählte Rabbinat eine gewisse Äetreuung der betreffenden Gemeinde im Venehmen mit dem Lehrer oder Prediger übernehmen möchte. Oer 2. Teil der Sitzung war einem Referat über die Tätigkeit der Reichsvertretung der Iuden in Deutschland gewidmet, erstattet von Herrn Lanbgerichtsrat i. R. Or. Ltlienthal, Verl n. Äehandelt wurden insbesondere die Arbeitsgebiete Wirtschaft, Auswanderung, Umschichtung, Äerufsausbildung, Schule und Iugendarbeit. Dem Äerichtersiatter wurde für seine aufschlußreichen Ausführungen herzlich gedanft. Kollegium nahm Gelegenheit, dem Delegierten der Reichsvertretung verschiedene Wünsche und Anregungen unseres Verbandes zum Etat der Reichsvertretung für 1^36 zu übermitteln. In des Aussprache spielte insbesondere die Frage der Reichsvertretungsbeiträge (Kopfbelträge oder Umlegung nach dem Reichseinkommensteuersoll?) sowie des an die Reichvertretung abzuführenden Sammlungsanteiles für »Hilfe und Aufbau" eine Rolle. Bondi & Maron privatbanthaus gegr. 1755 Struvestraße 5 Kernruf 25966

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