Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 7 (1931)
- Issue
- 7 (7.1931)
- Date
- 1931-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
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it e ne nie in mU'etrni-U';- >021», meldtcr niei'intnMi-rne &»*r ('»cmL’in&c« neuern für I!'!> eieMcnt hat, fcitsKfer.t. lim in mift mit ,tc- .vi'iiK’it .Jitbieu rechnen zu tönnc», füll beim Dädtfisdien ifrnelitiidicn t-femenideverband eilte VtruJonmo der ral.um^ bc.intrnsU met IVii. ii.tli tpcidicr nie- '•£erteiIunsv?!iMi',it,U> nidn mehr her Weid;-:- i!n'i.'miiHiiii>ruer(refiimtt'etrrt(V, der 'hem;ulcOt fest Gestell ten t'ie metndel'.ilts-h.iltptaii zngriinde ,ze legen dal. iwlteii foll, foitherit der a>-:et n komme title nerltefamtbeirag de-:- 'Borjahres. .In Ertvariuitg dteier 2:.t’iuina-r-aruHit wird beidilofion, nl-tllmlncte für 1031 'brn teilt de-: We idi-vinfiuu me »neuer,Kinmtbetrii,te-: für t»20 ,il erhel>cil.. v r.tiMti i! :rd tieietiioiieii,?,kait-> 5er. Vliifu'ertiiim herrührende ne.ne \1;.: der ebemiilmrti 2.inrv-:t,i»e Iiielnen für jüdnehe 'li.;.iii?ere,rmenfün'in'iK 311 »her nehmen. Inmtt iit die Dagesordnnng eilehiiU. E-: wer den noch einige 'rnren de r 't'e.ino evfi'u'etien lind die 2iiminr im eit dreiiinndiger : b t.i' umi--: ner iirnlilyieu. Urteil &«* Sächsisch«ii Vberv«rwaltnng«grrichii wegen gahlnng der Forensensteurl Dte e'i eenniem Üieliitiei’e-.'iemeinSe z» Dresden hnt in der r.t.t.e fer .isoreII se tt bell e II e rn ng nt'ernnt!-;- e it obliegende-:- Urteil . v rem 2.id’iinten C L’cn'eni'itltumK;e::.ln erneuten. 5.:;- von nü.tetreiiient '»uterene tu und fnenur ree-lulle hier;um Vlbratd ,i>ere::'e::itener :ir ^:e u enieindeilener, ,;n deren irntridinitcu-ftr:-: woi »ende Jl*rrte!:te|t perpfltduet lind, die in eine» en tfrne'trid'c» W-.'itgtotis-aemettire i'unti, itiiife t eiiven, eme betretveti ->d.r nn eurem tuem ro.betrieb :,il Bewirt einer ’ ich'l scheu t>ruelt:t>cheu Wel' H'onc-e..uneu:de betetlta: liild. - 2. *1. 2.M”'. Cl einer»',lltuu.tv.ter'.t: ü : . .!. I. .'reite Sintite -I. I - : peridunt deröffentlichen n. gjraeliiischl' Weligionsgeiueiiide Dresden ist eine Kor Wed)isanerkannte Weligionsgesellschasi. Bekniinimacliuiiit des fiidtififebett Wefnmtminijteriums vom 13. 2cp* I teml’er 102<>, Siidififclie» Wcfepblatt" 2. 33!» und ich als solche j und» Art. 137 Vlhf. (i und 8 der Weiche-Verfassung berechtigt, ans! t'irnnh der bürgerlichen 2teiierlisteit narlt Mas;gabe der ländes-! rechtlichen Bestimiiiuiigen von ihren Mitglleder» 2teuer ,itt er* | heben, ''tn Freistaat Daclise» sind diese landesrechtliche» Bejtiin- [ muttsten im Wefeu «her ’ae- 2tenerrecht der öffentlich-rechtlichen i tlieligionsgeseUschaften von I. e>»li 1021 enthalten. Nach idesse» '?; I darf die Jirneiitiidie Oieligioiis-gemeiiide Dresden von ihre» . nadt den reidisgeieblichen Porsdiriflen einkointnenstenerbflichtigen! Mitgliedern unter gewisfmi dort naher bezeichnete» Poranssetzniti gen einen Anschlag zur; tfintinnmeiiftencr erheben. Dem ent* j fpredten die Paragraphen! 1 und 4 Abs. I der Dtendrörditung' der! 'nraeliitiden Neligionsst^meinde Dresden vom 2'». 2eptember i 1022 tGomeindeblall der! oiraelitisdieii Nellgionsgemeinde Tresi den I!l.!7, Nr. 3, 2. I>>. deren (ilnliigteitsverlansternltg vom Polksj dildniigeinininerinin int! rium diirdt Perordiiling Einveniehinen itiit dem ^inanzministevon!>. April l!ltül bis 31. Marg I!13t> :ft itMuneindeblatt littA«. Israel in-dien Neljgionsge nach Abs. 1 des b>ef ttzes vom >. Juli >!>2l genehmigt worden l-VJT'i nnp II 1; '■! 0 m t1’ a nt e 1, : ' s P. l l e s! Auf tu Aiif.uhtntlgstlage des N. N. nut des N.' N. beide i» d'udatun. iuude vertreten durch N. N. tn Dresden als Prozef;- l'."-!il:ut>i'l!oelt. ae-et: die l5ut>d'etklltlg der 2tenerbernfnngskomee jiuui der ^fraelttt'd'etl üieltgtonsgemetnde in Dresden vom ti i. vi. r■ C l!«3", Mraeltttid'e '(Meuteinbeiteuer betreffend, hat das 2-tdtfl'd'. r derverii'altttngsgertdn I I. 2etuu — in der 2ibllttg tu m 12. uedrnar I'.'t'.I, an der 2enatspräfident tMtbler und die u .v■rr'erii’iTltuunr-.teriditc-r.tte Dr. Z.entmtttg) Ir. Cno, Dr. 2trie,r-' :er und Ir. 3-,tutS teilaenemmen baoeii. für :,ledtt*erfannt: Ite .'tl.’ee Ivtrd' .tfgetr'e'ett. D e »Uäger habe'll die »loften des -!-erfabr.uts vor dem Iberverivaltlings-gertdne je 311 r .öülfte tu ('■' r ii i: ' e. ' , r Iu t te», dte tu 2'ndaveit Ivol-lten. find ofraeliten und tligen* titiltdr Iresk:t-'r t'-rnndtiücte. 2ie wurden wegeii diefes <'»rundt,rentuals ümenannte .veren'er auf dte »alenderjabre 1Ü2'- und 11'211 non der ^>rae!i:i>dten t'ieltgionsgemeinde Dresden gur tffa»'Iitifd'et! tilenteindenener nadt »döhe von 12.3 Prozent der von Im»?: Im: Anstnnfl des znfi.tltd'geil jitnaiiiamles vom Einkomt, ent aus diesen <''rut,rit-iiden für die '»ahre l!t27 b;w l‘*2v' zu entricht, uden!>ieid'seinko»tii!enflener verangezogen. :Pt; t threm dagegen erhebe ne ui ctnu’rueli bestritten sie ihre Iteuert f!id>:. 2ie feien ittd't als Mitglieder der Neligionst.weittde Dresden aitznselten, fcnr.ten e: nndi in feinem ArtUe werden, denn sie halten sich beim Erwerb der genannten Wruuh» itiiife dem Itadtrate zu Dresden aeg>»über fchrtftuch verpflidnen müifrn, fieli in Dresden sttd't niederznlanen. .verlier letiteten iie als si.indig in Pndävesr ivolmendc Mitglieder -der e-iraelittschen t'ieltgiertsgeuteinde'Budapest an diese <>'.emeindeitetler, >'0 dar, bei gleichzeitiger .ideranztehtnig tn Dzesden etne^ Dovpelbenenerung Verlage.! Der Eiii'brnch wurde vvm Parnaud der ofracIiti»el'c:i iHe!ü 'gionsgemeinde zn Dresden .znrüdiieiviefen, weil nadi ii 2 Abs 3 de-:- sächsischen (liefenes vom \inni HfH die ^iraeltten die innerhalb des Bezirks der Neligionsgenieinde, im vorliegenden Halle der Ztreishanvtinannidiafl Dresden, ein (lirnndnitif heiitjen, Mitglieder tiefer ('femeinfe seien., and weil nacli dem sächsisch,n (''•eien über das 2:enerredit fer jöffentlich rednlidien Neligionsi'.efell'el’öften vom 1. ^nli I!'2I di>j tiieineintesleiier von den Mitgliedern in der sverln von prozeiitnalcn tlnichlügei, zur Neidiseinkoiilniellftene'r .zii erheben fei. _ Audi die Berufung der ZUager hatte keinen Erfolg. Die 2tenerberllfniigskoiiiinissioil der airgelstifchen tlieligtemsgemeiiide zn Dresden wies iie turürf. indem iiil fidi der Begründung der Einsbrnchf-eiitsdieidiing anfdil.'fz. Mit der Anfechinitgsklage wird ' Alifhebniig der Porentfdietdilitgen und AreilteUnng von der 2i0ner atts den gleiche» (iirnnden wie iiw Einivriidl begehrt. Nr. ö, 2. 1 •’> 1. Bö er Mitglied einer iieinde ist,- bestimmt sich »ach 8 2 des i (liefeves, die israelitiiciicjii Neliszioitsgemeindeit betreffeitd, vom , in. 'vi!„i Jlti'4 Na dl S 2 Abs. 3 sind Mitglieder diejenigen Ai'raei.liteii, die innerhalb des-i Bezirks der Neligionsgemeinde ihren , Böobiiiib oder weseiitUd'e» Anfeiithalt habe», ein Wrnnbitül» be* ■ litten oder ein selbständiges f'iemerl'e betreiben. Ausländer und .Inländer stellen in dteieir vnniidn völlig gleidi, da irgendweldle i 2oliderbest!inmnngeii nicht getroffen sind, t^nhrlnidier des Cher*; verwaltllligsgeridits Bd. 33, 2. 17, insbefvildere 2. l!*i. Dieser; S 2 tft diirdt?i 17 Avj. 3 genaitnieli ('Vefecce vom!. o»l: l!>2>,- uder den iw der Einfiiriidlseiiifdieidiing nuridnigerweife mit ati* gezogenen?i 3 und den 8 des- (öefebes vom lt>. ^uiti Uhll niioiveit für unwirkianu erklärt, alssie sich auf die Anlagen, f. h- Diener», be ziehen, nidit anfgehobe» oder etngesdiränkt worden. Die vom I. oanuar lltü an gültige srapung de*. Israelitischen tlieligtonsgemeinde Dresden vom I. November 1H22 iMemeindeblatt 11*27, '.i;r. 2. 2. l.V, iteltt daher mit dem nieselt im Einklänge, u>enn sie in?i 3 die Miigliedsdiaft >1. a. an den <i>r»ndbesitt im (ii.nnetndehe.zirk knüpft. Den Beitimmniigeii des Wefetteevom 1. oiiü 11*21 kann and* nidn mittelbar entiunnmen werden, das; die Erhebung der religionsgeineiiidlidlen -ettenerzusdiläge oou soldiett ofraeliten. dereij M-itgliedsdiasl nur aus ihrem 6>ru»d- > beiiv innerhalb des ('iritieiitdebezirksruht, ansgesdiloife» i wäre.! Audi das genaiiiite l'iesey vom >>>. e>u»i I!Xl4 keiint keinen Unter- : sdiied zwischen Mitgliedschaft und 2teuerpflidit ivergl. Beridit der I. Mnmmer des Landtags Nr. 71 1!HH, in z» i? 2t.! 'Begründer lindi nllehem der ('irnnfitieiiu innerhalb der Wein | gtousgeineinde für den, ifraelitifdien Eigeiitüiner reckllich .Mtlgliedschaft und Weligtonsfieuerpflidn, so kann darauf uidits ankommen, das; von den »lägern nad> den der 2tadt Dresden gegenüber eingegaiigenen besonderen Perpflidllnnge» in Dresden 2öoh»fiit und ei» (i'ewerbebetrieb nidn begründet werden kann ‘ Ans demielbeii (ilninde in es belanglos, ob die Kläger von ihrem , L-ohiiorte 'Budapest ans der 2öo hl taten der osraclitifdie» Neli- 1 gionsgenteiijde Dresden teilhaftig werden köniine», da das Olefelt 1 Miigliedld'afr und 2teiierpflidn hiervon nidn abhängig macht. : 01» übrigen tn der Einwaiid der Kläger hinfällig, das; eine! 2tener iinr dort-erhöbe» werden könne, wo ihr eint Gegenleistung! des Dieuerberedniglen gegeiiübersteht. Jm Böesen der 2teiter liegt ' es im C'K'aenteil, das; für ihre Erhebung eine Gegenleistniig nidit . Poraiissettting iit tvergl, and*?j 1 der Weidlsahgaheitordnuitgl.! And, der Einwaiid der Doppelbesteuerung ist unbegründet, da i die Ivfraelmid'e Weligionsgeineiiide Dresden den Lteuerzusdilgg! ins (ilriiiiS des genannten nidniidn'n Weligionsstc>iergesel.tes nur i nach dem Einkoinmenitetierbeirag bemessen hat, der für da? Ei,t- \ kommen der Kläger aus ihrem Dresdner Grundhcsib zu entrichten, diese Anwendung der Poridirifr aber durch keiner, Nechtssav ansgeidilosieii^ oder eiiigesdiränkt ist tvergl. den Perir-tg zwischen dem Dent'chen Weich »nd dem Köiiigreidi Ungarn zur \ Ausgleichung der in* und ausländischen Bestenernng, insbesondere zur Permeidung der Dopvelbestenernng auf dem Gebiete der direkten Dienern vom ti. November l!>23. Weidisgesehblatt 1K2n Deil H. 2- 842 flsZ. Art. I und Ddilnszvroivkvll Punkt l>. Die .vdohe der abgefvrderien Weligivnsitener wird von den Klägern nidn bekämpft. Ans dem Akteiiinhalr ist nichts zu entnehmen, was gegen die Widnigkeit ihrer Berechnung sprädie. Insbesondere ist die Ziigmiidelegung der Einkommenstener deS Vorjahres, d. h. der Einkommensteuer 1027 für die Weligionsslener l!i28 und der Einkommenstener 1028 für die Weligionssteiier lf>20, nicht zu beanstande» tgahrbüdier deS CberperwaltungsgerichtS Bd. :^4, 2- 184.. '■ vdiernach war die Klage als unbegründet abznw isen. Tie Kosteiieiilsdleidnilg sns;t auf 8 07, Abs. 1 des Geselle-: über die Verwaltnngsredltspslege. Gabler. Dr. Alcmming. Tr. Ctto. Dr. Dtriegler. Tr. Ven.is-