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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1931-05-01 · 5 (5.1931) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
7 (1931)
Issue
5 (5.1931)
Date
1931-05-01
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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«eite 0 Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgem ein de Dresden Nr. 5 Die Juden in der deutschen Wirtschaft dm £n-iiiebiittb erftfiten vor firnem eilte von Muri .iieleiHiaec bearbeitete Sitmmluna unter obigem iitel.?aejtudi gibt in feiner triiilctniua eine Uebcrfidit Uber Sie O'iitH'ialiiun -es iu&iftäen Xaitfmiiitiii» vom i'letublinder bis zum eSinfcbiifisfiibrer nuferer eiett. «Im ginnen werden die -,'ebensbilder von 21 Perfönlickikeiten ditrgeiieUt. darunter, um nur einige beraiii-zngreifeii: die :livtb>tbilds. Vndwig Vvwe, Uarl iZiirftenberg. trSnard 2lrnvold. Tie» nno ans nuferer iiingften Zeit gafob «SvlSftbmjdt. Tiefe rtiognivbien find febr lesenswert. T,to StbliiKfai'irel gibt Uber Sie Vitae der anden in nuferer .Seit JIuffdiliiK. *?ir veröffentlichen nachfolgend dito »titbitel, dardie Uebcrftbrift „Änsblitkr fiibrt. Tao Ufudi iit auch im 2tntt>bandel enthielten, kann aber auch in der Serie des »seinebnndes erworben werden. Tie tftitrtt bnndlnng Strang n. Bnttnla. Tresden. nimmt flnntel t- -dungen für den veitiebnttö entgegen. Tie :ltcb. icr .'trievi, der eine Welnvende bedeutet, hat neben den großen vvliii'cheu auch wirticixittliche Uniivälzuugen von böch'tec Bedeutung geschaften. Fetzt, da iu Teutschland die lebten Nette des Gelte-:- gelallen lind, da die völlige politische Emauzivation erreicht in. und Juden zu höchsten Ttaalssielleu >ui"ieigen können, laintzt die Frage ans. wie sich die wirtsitxist- Utlk'-;jiiftmft der Juden in Teutschland gestalten soll. Ter llmschichiuugsvrozeß. der 'wen vor dein.Kriege eingesetzt hat. n'ird durch die Wandlungen in der Ttruktur der deutsclzcn 'Wirlsg'.n'l iin lebten Jahrzehnt ans-:- äußerste verschärft. Tie n'irllch.inliche Assimilation der Juden in stärker denn je geivordeu und damit auch ibre soziale Ungleichung. Venn rienl'chland durch den .Krieg große Teile seine-:- Landes abgetreten und damil >ebn Prozent seiner Bevölkerung eiugebüßt bat. io verloren die Juden seitdem zwölf Prozent ihrer >''>!anl'en:-genos>'en durch die Abtretung Posen:-, Wei'lpreußens ivichiiger Teile £ verschießen-:-. vor allem aber durch den Verlust de:- El'aß. Tas verkleinerte Teutschland seufzt unter den Lasten der ülevaratiousverpflichtungen, die für alle deutschen, ganz gleich welcltcn Glaubens, zu einer Bürde iverden. To kur; der Zeitraum in. der uns von deiil Umsturz trennt, w verschieden waren die wirtschaftlichen Ttrömungen. die ibn beberrschten. Uninittelbar nach der Revolution er- 'chTUlt der Rur nach Tozialinerung. Tann führt die Inflation zur Entthronung des Mittelstandes. Tic trifft den jüdischen' Biilkelnaiid besonders hart. Tenn leine Angehörigen, auf bewegliche .Kapitalien besonders angewiesen, ohne den Rückbalt des Landbesitzes, werden der Erifteuzmittel beraubt, die ne zur Forlsührung ihrer Betriebe gebrauciien, Tiefe Eiltnnckinng bar die TeUation noch fortgesetzt. Jetzt wird die! -Mlv des Tlaates berbeigernsen. Biel fdtärfer als früher tritt | die ö'-entlidv .wnl> als Unternehmer in die Erscheinung. tftu tavitalisii'cher To.zialismns entsteht. Auch Juden rufen ihn j als Tchöv'er großer Reichsbetriebe ins £eben. j Ter Kvvitalmangel. der ßch in .der ganzen SSirtfcfKift j geltend »lacht, bewrdert den Umsrellnngsvrozeß. Tie Periode' der Rationalisieriliig führt zur Begründung von Riesen-1 organisalionen. Rene Zusammenschlüsse, .Kartelle lind Kon-! j zerne bilden sich. In i der jüdische Einfluß - rung weniger Platz! nkrltnng der Un'tcrneh^n stark konzentrierten weniger gebundene! der Grundstückshandtjl j Unternehmer ist kein , Warenhäuser, in dencjn spielen, wie stark a sainliienschlnßbewegunh »cnjenigcn Wirtschaftszweigen, in denen lsesonders stark ist, greift die Konzerniedort, wo Juden kaum in der Pernngen zli finden sind. To stehen dem Bergbau oder der Farbenindustrie die ertil- oder Bekleidungsindustrie oder gegenüber. Aber auch der jüdische teinb der Kartelle. Tentlich zeigen die Juden noch heute eine große Rolle dem Gebiete des .s>aiil)els die Zugeivorden ist. dcr Tie Entpersönlichung lflründnng von Gesell dtonzeulrierung der iv vollendet: der E.inflits Bon diesem «beschick Nß betroffen. Tie Te sich mit der Kouzernb ('»roßhandel. To voll I n d e n auf den v macht in einer Ttndie Handel" iin der Zeit Tozialpolitik", Heft 5 sich die Gesanitzahl von 1918 bis 1980 um jüdischen Firmen in d nlindert und'datier d Prozent erhöht habe, in gleichem Umfange Roch gravierender ßn Marcus in einem? Mmkwesen" la. a. £ Privatbanken nicht jr 1. April 1928 bis zum indischen Privatbankei: Wie wenig die Bebaup werde von Juden beb für die Bankdirektorei unter den Vorslandsm *9,1 Prozent Richtjude i später 92.9 Prozent Marcus behauptet geiverbe bei deil geboljc' Element llnd dieses be eine Znrückdrängung sie in Teutschland .^nr Tie wenigen Ergebt von 1!>25 iil ihrer Bezi lassen keine endgültiger ändernngen, die alich Art ml g der Wirtschaft, durch die zunehmende s^lkiften eingeleitet, wird durch die -starke rtsctpftlichen Macht in wenigen .Hände» des Privcttnnternehiners schwindet, rd besonders der jitbifcfjc Unternehmer; auf Aussclialtung des -Handels setzt ldung fort. Tie trifft vor allem den iehk sich eine B e r d r Ln g u il g der esrichiedenen Gebieten. Alfred Marcus über „Tie Juden im deutsäzen Metällsftirift ...Jüdische Wohlfahrtspflege »ich und <>, 19810 darauf anfmcrksai», daß Metallhandelsfirmcn iu Teutschland (»,.'» Prozent vergrößert, die Anzahl der r gleiclleu Zeit ujn 18^1 Prozent ver- 2 Anzahl der nichtjüdischcn um 52,9 Tasselbc Verhältnis, wenn auch nicht konstatiert er für den Tchrotthandel. die Zahlen für das Bankwesen, die ikel über „Tie Juden im deutschen Heft 9.1<0 gibt. ,Tie Anzahl der n Eliaraktcrs ist danach vom 1. April 1980 mit 8.6 Prozent, die der um 19-.7 Prozent zurückgegangen, .'tung. der Geldmarkt in Teutschland rrscht. zutrifft, gebt ans den Zahlen hervor. Am 1. April 1928 gab eS tgliedern bei allen anonymen Banken und 10,9 Prozent Juden, zwei Jahre ß'ichtjnden und 7.1 Prozent Juden, fliecht, daß der Abbau im Bankneu Positionen lediglich das jüdische ondcrs stark betrifft. Wir sehen also Juden ans Wirtschaftszweigen, die L^lütc geführt.haben. ikfe. die bisher über die Berufsstatistik >hnng zum deutschen Juden vorliegen, Tchlüne auf die starken sozialen Verdie deutschen Juden in dem letzten » ischei ter Ihr neuer Zknzuy A i. soll ein Egei^Standard sein. Denn unsere Standard» ganz besondere Verarbeitung und sind aus besonders Stoffen angefertigt. Sie müßten sich, einmal solch einen oder besser noch anziehen. Das überzeugt auch Sie soi zum begeisterten Anhänger ticr 0lltefl züge haben eine tfafür hergestellten Anzug ansehen ort und macht Sie JCielduna EGER 8 SOHfl nur Jphannstraße

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