Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 6 (1930)
- Issue
- 6 (6.1930)
- Date
- 1930-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 6 temeinbeblatt der Israelitischen Religio»sge»leinSe Dresden Seite 3 mir aus Lriginalitätshasck^rei Sportlerin geworden ist: da heißt es, ehrlich und ganz flcmoltifl „antanchen", u«iiu man sportlich ernst flcnommen werden null, und schließlich Hot inan es sich iinn einmal doch zur Angabe gestellt, den Rücken schlank zu bekommen. Dieser Jnterie»r.Sportliebhaberei der ftrrnt ist allenfalls noch das hechte» ebenbürtig, aber auch die Fechterin wirft schon znr frühen Morgenstunde einsehen müsse», daß das Fechten, so „schick" es ist, ei» ebenfalls dnrchins ernit;» nehmender Sport bleibt, zu dein viel Willenskraft und vor allem Eleganz der Bewegung gehört, der Fiber dafür auch schöne Schlankbeitsersolge aufzntveisen bat: beim Fechte» kann man vor: allem seine Grazie ncn beleben. Sporte, wie Boren und Fechten, unter Aufsicht und mit dem nötigen Ehrgeiz dnrckigefi'ihrt, sind Musik für den Körper. Durch diese Art von Sport gewinnt die -vattmifl des jnngen Mädchens eine gewisse Sickierheit, der .Uörper wird fleidjnieiftin und gewandt, es lajsew sich dabei Afflktiertlwit und Pose mit Stumps und Stiel ansrotten, zwei ^i»^, die so mir nicht znr modernen Frau passen, ja von ihr durckxins scrimebalten werden müssen. Natürlichkeit ist eine N itn>endigkeit für das moderne lieben, krainpfhastc Berdrehnmen des Körpers, >vie ne oft-dnrch unrichtig angewandte Rlnithniik hervorgernfen werden, müssen tznrckianszverhindert werden. Nichtige Grazie erzielt nur d e r Sport, der eben die Muskeln richtig und gut dnrchbildet: (^ra,;ie, wenn sie nicht angeboren ist, muß anerzvgen iverden. und das kann nur dann gesckiebe», wenn ein Sport gewählt wird, der es ander» Menschen ermöglicht, als Nichter der Grazie dabei znznsehen Uni nun gut dabei abzufchneiden. wird sich! jede Sportleri i denn jede Frau ist doch eitel lebhaft bemühen müsse i. möglichst nnanffällig. dabei aber gut zu arbeiten und in den Bewegungen natürlich, aber dennoch anmutsvoll zu ersckieinen. Und nun gebt's hinaus in dir' Sonne, ans den grünen Nasen und ans oder in das Wasser! Die nettesten und betiebtesten Sportzlveige in der Sonne sind'wobl Tennis und Handball: Tennis, bei dem man viel lanien mnß und leine öieleufiflfeit zeigeiz kann, .vhiiiMhiII, der vornebinlich im itlnblcben der modernen Frau eine Hauptrolle spielt und säst sck)on so beliebt ist wie!»er Fußball bei den Männern, Nur müssen natürlich alle Franensporte immer ästbetisch anznieben sein: gewisse Noheitcn, wie sie sich z. B. beim Fußball finden. ü be ei de dt f in II miijjim bei der Fra» strengsten iveiblicher Sportklub mnß ein» Schick sein. F» einem solchen nelnnlich junge Mädckir'n und F kommen, daß man auch älte Anders beim Wassersport, auch ältere Frauen mit einem ersre brnnnenersolg niitmachen könnr Faltbootanbängerinnen sind fast Wenn man sich also über dn einig ist und nviß, welckir'n gntr inan sich auch ein lvenig darü Sporte auch Gelegenheit geben ziehen. Denn die Seiten sind Schick nicht vereinbarlich fand, sportansübenden Frau: Wie kl lingsiport am vorteilbastesten darin ist inan üch wohl einig, reizvollsten sein kann und sein Seit der Sport als Progr junger Mädckien übergegangen iveiien. die klar gezeigt habe», ebenso wichtig ist ivie Sonne und Wasser, desto besser, in» die beit zu erhalten und sich die br zn machen, die jiing nnd frisch e Modeparole: „Turne nnd rlwtmnijchen Borstndien des W sanimeiigenoininen und in den Man darf nicht mehr faul im S iveder turnen oder Faltboot fahre Training oder seht die Arme wegnng, damit der Uörper ieim elastisch nnd branngeröstet, kan bewert' mit der rosigsten Sck)ö gehört zn den „überholten" S geht Brai'iiseiii und Schlanksei», jede Per.veichlichnng. Die P Teint gar keine Nolle mehr künstlich gerötet werde» . all ganz andere Bergnügunge» bri Sonne das erste Wort hat.! aue 111 i du* vekiniedcii werden, nnd ein Ansleie an Hübschheit nnd Frailenklnb findet man vorn. nnd es wird selten vor- Semester vertreten lieht, beim Wintersport, den auch n Schönheitsnnd Fniigaber die -Handballnnd ausschließlich jüngste Fugend. Wichtigkeit derUorpersporte » Fwecken üe dienen, so mnß r klar sein, daß alle diesesich »»endlich reizvoll anznlorüber, wo man Sport und Heute ist eine Hanptjorge der ich mich bei meinem üieb* und ziveckniäßigstenV Denn z die Sporttleidipig ^jne der daß nnd ton» Win iininpnntt in die Erziehung ist, bat man Erfolge, anfz». der Sport für die Fugend Wasser. Fe mehr Sonne Inrch Sport eroberte Schlankchine Teintinodesarbe' zn eigen hält. Deshalb: auch die große e dich am Strand!" Alle ters iverden mit Grazie zu- Tienst der Schönheit gestellt, »ide liege», sondern mnß e»tn. Ans die Unie zwingt dieies erbarinnngslos in stete Bet'teichnieidigkeit erhält. So die Sportdame de» Wett ansnehine». denn Weißrosig iheitsidealen. Schönheit ist Sehnig- und Straniei», ohne npergnaste soll beim braunen len, die 'Tippen sollen nicht nies gehört zum Winter, der mit als die Sportsaiion. wo die nlieit ch w tpie Ihr Senuneranzug soll ein Egei-Standard sein. Denn unsere Standard;Anzüge haben eine ganz besondere Verarbeitung und sind aus besonders dafür hergestellten Stoffen angefertigt. Sie müßten sidi einmal solch einen Anzug ansehen oder pesser noch anziehen. Das überzeugt audi Sie sofort und macht Sie zum begeisterten Anhänger der 0täten £&er-'Kleidun& EGEftsSOHH nurJohannstraße