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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1930-02-01 · 2 (2.1930) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
6 (1930)
Issue
2 (2.1930)
Date
1930-02-01
Page
[Seite] (sequence 18)
Language
German
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Seite 18 ./ iemeindeblatt der Israelitischen Religio nsge mein de Dresden Aus dem Vereinsleben Israelitischer Fr«eav«rein. E. 9T, Dresden VIiu Donnerstag, dem l.'i. ,Vt>ni<ir, nachmittags 4% Uhr, findet vrimiitltii brt" in der 2ibung ve»n 2*. Cftotfcr lifcKI beschlossene qr'rlliqe Bkiiammrnsein unserer Miralieder in den iäiiwei, der .eraiernuasloge, Morilzürage II., 1., sinkt. ,(Mii ^nlie Talinger, die Leiterin der Pcrlranensitelle für Ehctragen und Elxiioi der- 2radtbnndes Dresdner aranenvereine, hat 'Ich freiindlrct» bercilcrklürt, über das Tbeaia: „(rhtfragtn unserer Zeit" sprechen nnd eine Aussprache Xi rüber zu leiten. Vlitr Wunsch in »aksee. Tee und l'4ebäck erhältlich. Vir erbitten recht zahlreichen Besuch und hoffen, das; diese geselligen Znsaiiilnciitiinfke bei unsern Mitgliedern Anklang finken lind;u einer nändigen Einrichtung inerden. Ter Borskand A.: «illi Lener, Porsihende. verband jüdischer grauen für Palästina-Arbeit Deutsche Zöderärion der- WgZr.> Leu der tür;lich in Berlin vollzogenen ausioniernng mit dein Bund Zioulnischer araiien führt der „»nltnrocrband" einen nencn;>>)iinen, in, Programm h>ir sich jedoch nickt viel geändert. Das Plus der senilen liegt in der Bereinheitlichung der Arbeitsivcise lind -der r rganisanon, foinil in einer ktlationalisiernng der Kräfte, g» uiancheii Ltädter, Deutschlands arbeiten die früher geireniile,, Perbande innerlich ineikcr als Einzelgebilde, teils um die Prodnltivität der allen Methode nickt durch nene Einflüsse zu stören, teile- »in den Wünschen stark nach einer Teile gerichteter Mehrheiten Ülechnnirg;n irrigen. Es hcindelt sich hier in der sdanplsache um die Betonung der Monistischen gdee, die andere Elcinente wiedernin uebengeordnek winen wollen. Die Dresdner 'Trtsgruppe hcit znm tBiiä leine derartigen Differenzierungen der Mitgliedschaft auf- ,hum.',kii, sondern man bcgrügt allgeiiieia das Zusammenwirken;neier ivertveller jüdischer arauenorganisationen. Dieser Eindruck tvar ans dem vorletzten Teeabend bei Zrau .öurroit; zu gewinnen, als aran Dr. Winter über die Einigungstagung in Berlin bericktele. Was dort ans;erdem über Ausdehnung des ArbeitsfeldeS auf taemeiiidennd Erziehungsfragen vorgebracht wurde, fand Nr. 2 » .<?anfc Tchviken fn höre rin neu an gniereiie »nd Beifall. Auch der legte Teeabend i zeigte die selbstverständlich^: Anteilnahine der diesen Lebensfragen des Indcntuiiis. Zran Eamitzer, Leipzig, sprach über Büctsör v m Edinond svleg. voriiehmlich über die autobiographische Tckrift Warn», ich sinde bin". Es ist immer richtig, einem schöngeistig gcr chteten Publikum schivierige täedankengänge an >dand flüssig ge chriebener, zeitgenössischer Belletristik naheznbringcn, ivie es di' Werte des bekannten französischen Autors sind. Die erwähnte Bckcnntnisschrifl, der »iiiderroman vom „Kleinen Propheten" und »er monuinentale „Moses", znm Teil dem Publiknin schon bekam t, reizen an sich schon;nr Lektüre, die durchdachte Pernrbeitnng >er Portragendcn machte sie zu wertvollen Anregungen, selbst zu de, lich ivurden die Bücher »ebeneinander behaiidel, nnd an jedem schrittweise die drei Phasen der bekannten Enlwicklnngstheorie Martin Bubers nachgewiesen, Tchöpsnng, Lsfenb, r»»g, Erfüllung, bezogen aus das Erlebnis des Indent,iu>s. Tie Zlegs Behandlung des Trosses anfweist, der Maii,zel an ll»Mittelbarkeit und Leben, ivnrde vgii der Persönlichkeit der Üiednerin hinreichend ersegt. Dag inan Trau Ehamiger verstanden hatte, bewies die erfreuliche Diskussion. Wenn Begeisterung über die»zeitliche Wirkung des Abends erhalten ivolltcn, wäre der Zweck der Peranstaltnng erfül t und ein Ttüch Arbeit am jiidischen (Glanzen getan. nid Borsätze sich und answirken ssraueiicirbeiisgrmcinschlift des Eti c|c Am 1.4. aannar d. hielt die Zrnnenarbcii hiesigen Lrlsgrnppe des Eentralvereins ihre M lung im .»lnbzimmer des Hotels!>!nschin ab. Di gewann eine besondere Bedeurnng durch einen trag von Zrau Else Tchlcsinger ül>er das Thema: » i n d. Wer sich mit Erziehnngssragen beschäftigt hin, die Ttelliing des jüdischen »indes zu seil schwierig zu erkennen. Die Aussühriingen der in erster Linie, dicsein Problem in unsrer Zeit ger. Die üiednerin ging davon aus, das; die Menschen zu sich seihst verhilst, indem sic ihm 2 er werde,, kann. Die Tragik für die »inder uns m Alsbergs Weiße Woche 1930 dien» dem Qualitätsgedanken Ohne kostspielige Innen» und Aufienaufbaulen wird sie dies» mal ganz im Zeichen der Sach» lichkcif stehen. Der Neubau er» — möglich» uns keine andere Re» klame als die Billigkeit, und - auch der .Laie wird sofort er» kennen: Außergewöhnliches wird geleistet! - QUEt&e%£ Wilsdruffer Slraße KcsselsdorferS:raßc — Stempel U Walther iEiiiiulil Eilige Stempel i« ««oiff StuodtR uni Taleuim, Tefilin Ritualien sowie Anfefc’t Jahrzeittabellen LEO REDIJCH Hanriattanstift / Elias«tr. 2 4/ Tal. 61097 geineinichaft der ilgliederversainm- Pcrsaininlnng ehaltvollen Bor» D a s jüdische kann nicht uincr Umwelt als ferentin dienten , cht zu werden. hnng nur dem chsf gibt, an dem er Zeit liegt in «amtliche tigung von Empfiehlt ttM iiiiiniiuiiiii PIANOS altbewährte, la Markenfabrikate inTechnik Und Tonschönheit, b Preiswürdigkeit. Teilzahlung. RABE/ Zirkusstrs vollendet ei größter ße 30 iuiutumiiitmiinimmtH|imtiipmnHitiitRimittnmt ‘Belvedere das vornehme Qesellsdi. 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