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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1930-02-01 · 2 (2.1930) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
6 (1930)
Issue
2 (2.1930)
Date
1930-02-01
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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Seite 12 Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Nr. 2 Bekanntmachungen der Temembeverwaltung Geschäftsführender Vorsteher Herr Rechtsanwalt Paul *3 a 11 h g e r. Persönliche Unterredungen mit den Vorsteliern vermittelt das Gemeindeamt. Zeughausstraße 3, Telephon .14 051. wochentäglich-von 7 bis-3 Uhr, sonntags von 0 bis 11 Uhr geöffnet. Wohlsabrtsstellr der Israelitischen Religionsgemeinde. Zeughausstraße 3. 1. Telephon Nr. 14 051. Sprechzeit täglich von biv 12 Ubr. sonntags von 10 bis 12 Uhr. Sprechzeit des Bürodirektors Ploemacher werktags von 11 bis 1 Uhr. Sprechzeiten der Herren Rabbiner Tie Herren Rabbiner sind in sämtlichen seelsorgerischen, besonders auch persönlich-religiösen Angelegenheiten wachentäglich zu folgenden Zeiten zu sprechen^ Rabbiner Professor Dr. Winter, Blochmannstraße 14. 1. Telephon 20 855, von 11 bis 1 Uhr. Rabbiner Tr. Wolf. Zeughausstraße 1, 3. Telepbon 14 051, von 10 bis 11 Uhr. Ter Gemeindedajan, Herr Rabbiner H o r o w i tz. ist täglich von 10 bis 1 Uhr Große Zwingerstraße 6, 2.. zu sprechen. Telephon 19 632. Berufsberatung und Lehrstelleuvrrmittluug. Sprschsrunden sonntags vormittags von 10 bis 11 Uhr, Zeughaus^ straße 3, 1. Telephon 14 051. Grslügrlschächtstunden im schächtlokal. Annenstraße 16 Eingang .Oleine Zwingerstraße, Fischgeschäft „Atlantik"). 4o rmitta g s : Montag. Mittwoch und Freitag bis 10 Ubr Tienslag >> bis 0!4 Ubr Tonnerslag 8 bis: 101- Uhr: a äi in i 11 a g s : Montag, Tienslag n. Mittwoch l bis 5.Ubr Tonuerstag 31- bis 0 Ubr. , Freitag nachmittag rindet schlichten von Gctlügel nicht statt. T r e s d e n. iin Januar 1936. Ter Vorstand der Israelitischen Rrligiousgcincindc zu Trrsden. Knichtung von Grabsteinen und Bestattungs-Berficherung Ta .s immer wieder vorkoinint. daß Grabdenkmäler in Aurtrag gegeben werden, bevor die Bestattungskosten und die Giabstellengebühren bezahlt sind, bringen wir hierdurch den vom l'Zemeinderat in 'einer Sitzung vom 15. Juni 1927 einstimmig geroßten Beschluß in Erinnerung: ..Vorstand und Friedborsansichiiß haben beschlossen, die Genehmigung zur Ausstellung eines Grabdenkiiials von der Bedingung abhängig zu machen, daß die Rechnung -der Beerdigungsbrüderschart vorder bezahlt ist. Tieser Beschluß unrd hiermit bestätigt." An dielen Beschluß ist die Gemeindeverwaltung gebunden und kann. Ausnahmen unter keinen Umständen bewilligen. In den Fällen, wo die Hinterbliebenen nicht in derLage sind, selbst ein Tenkmal aurzustellcn, errichtet die (Gemeinde in abgemessenen Zeitabständen aus solchen Gräbern auf ihre kosten einen einraäx'n Grabstein. Wir benutzen die Gelegent-eft, liniere Gemeindemitglieder ans die Möglichkeit des Abschlusses einer Beslattnngs- Versicherung für jüdische G e m c i n d c Mitglieder beim Teulictren .Herold nusmerkram zu maclren und verweisen aur das Inserat in diesem Blatt. — Tnrch den Abschluß einer wichen Versicherung wird den Hinterbliebenen die sorge um die Beerdigungskosten ab-j genommen. Tresden. im Januar 1930. Ter Vorstand der Israelitischen Religionsgrmrinde. Rechtsanwalt P a u l s a l i n g e r. Spendet zu Peffach t ..Wer hungrig ist, komiiie mit iver bedürftig, iil, komiiie.und cue, feiere Pessach./ .Hagada., zt alle Bedürfdic^Pessachtage sie bat auch mit Pesiachkost itigkeitsve reine senden Oosten i aber, bei der riing der Zahl nicht im benicht wohlsieien religiös sich Tie Iiraelitiiclie Religionsgemeiiide verjor tigeu, die sich an sie wenden, pflichtgemäß für mit Lebensmitteln, insbesondere mit Mazzoth Personen, die in Anstalten untergebracht sind, zu versorgen. Tie GemeindeverN'altmig und die Woblt innerhalb der Gemeinde leisten zu den entsteh nach ihren Mitteln Beiträge. Mit diesen könn i ständig größer werdenden Not und der steige der Hilssbedürstigen die Ansorderuiigen aucy sclzeidensren Umsange erfüllt werden, nvnn tätige Gemeindemitglieder finden, die für jüdischen Zweck ein besonderes Opfer bringen Unter Hinweis auf den in der Gemeind« ratssihung am 4. Tezember 1929 erstatteten Bericht — Iäniiarnnmmer des Gemeindeblattes 19:40 Seite 11 können wir die hoch erfreuliche Tatsache seststellen, daß znm vorjcbrige» Pessach an 316 Personen — Oinder eingerechnet so gende Menge» Lebensmittel inw. verteilt werden konnten: 12 Zentner M«i,zzoth, 3'- Zentner Mazjoti gemahlen, 6 Zentner Fleisch, 3 Zentner Zucker, 4 Zentner Tomor, 10 Zentner .startösfeln. 1500 Stück Eier. 3 Psund Tee, 10 Flasclien Wein znm Seder. Teshalb wenden wir uns wiederum an nn ere Gemeinde mitgliede^mit der dringenden Bitte, uns sü: diesen Zweck eine Sondergabe mittels lxsiliegender Zablk.irte zu über weilen. Wir hoffen, daß sich keiner ansschließen iverde. und danken icfwii im voraus herzlich für jede Gab, „Ter eine wenig, der ändere n ehr". Ter f r o in in e Z w e ck in u ß in jede in j ü d i i ch e n H e r z e n G e b e iv i l l i g k e i t w e ck e n. Porstcind und Rabbinnt der Israelitischen Rrli Rechtsanwalt Paul Salinge.r. Tr. Sanitätsrat Tr. Salzburg. S. W e i tätsrat Tr. Z i in in e r m a n n. Rabbine Tr. I. W i n ke r. Rabbiner Tr. L >,>hn igionsgrmeindc Lev t>, e r, Sani- Professor olf. Ter Arlikcl über Franz Rosen,zmeig i» der Faiu arnuminer mar dem Hamburger Fsraelilischen Familienblatt culupmmeu. Tnrch ein Versehen mar die Luelle nicht angegeben. In der Tezembernuminer brachten ivir eine Hinscheiden der Frau Rosalie VNüek und ermahnte, Frau Badt die lepte noch jebende Rachkomn.c des sei ttandau sei. Herr Instizrat Hans ttanda» ans Rüf mit. dich Frau Badt das lebte »oet> lebende >U»d Familie ttandau in verschiedenen Träger» .des lonz über das daß nunmehr Lberrabbin.-rs »berg teilt uns daß aber die mens eristiece. Xi: dl II Beim Ansblciben oder bei ^verspäteter Zeitung bitten wir wiederholt, sich sofort an oder bcschwrrdcführend an dir zuständige Zustc^l wenden und erst, wenn dies keinen Ersolg Mitteilung zu machen. Ferner bitten wir alle Vereine böflichst, alle die veröffentlicht werden solle», bis znm 22. im Gemeindeamt abznlietern.. Zustellung der it Briefträger postanstalt zu t, uns davon h>! Mitteilungen, jedes Monats Anatomisch richtig muß ein Augenglas sitzen. wenn es soll. Sorgfältige Anpassung verbürgt Brillen -Roetjiq | Rragar StraQ* 23 nüzen ■ »tjjgj

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