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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1929-07-01 · 7 (7.1929) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
5 (1929)
Issue
7 (7.1929)
Date
1929-07-01
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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«eite 6 (* e 111 e i n b c b l n 11 der IIrae tun» Webete Taitsifom und bebäditin heim, damit ait& ii'ie iiinterne man da-:- Ha ns "de: .'oerrn vertane. We ‘.’llltasivanaeloiienbeiten beizeiten aeorhiiet hat. sitzt her» ivateii fTreitasi»admiittosi im Methans und lieft da-:- .teh" van «alonton. denn io in eciiattiieialliii. Währenddeifen herridit auf den «tror.on arai’.e Witt den» der «abhat nabt. Tie Vaben werden eilia ,reihe da beinahe alle ('iefduifte. in diesen znm sirör.ten Te Tuben heivvbntdn Crricbaften, Hilden gebären, in di» «ladt int '.'in wie an-:-siettorben. Tie .vSaiiv'ran bat einstweilen alle :'lrbeiten cflebisi madtt Toilette, «te kleidet iidi in ihre «d>abbe:aei 'i Iitischen Religionsgemeinde Dresden Nr. iitend. - feine its am ■vollei e r :t egn.ig. n:d le von ganze lt n^id 'ander. Geigenbau Prof.FO.Koch Die bevorrugken KünsHer-Jnsfrumerte Dresden, Pragersfr.6^ (IM.) ti.i ti li e i n ln ii leat ihren altmodischen «chmnck an. stellt auf den Titdt die ineiüiignen,oder silbernen Renditen die « lemhter. die an Wochentagen nidit beitnut werden. » tuhtet über den aiige zündeten werzen ei» ieierliche-:- Ügsii dieieni Gebete in der'«abbat eingeweibr. j Tie «tränen de-:- kleinen «tädtcbens find bereit-:- l selten nein man einen vershäteten Temvelgäiiger! inj iimüingreicheii Webelbiich unter dem :'lrm in-:- ^ejb.ni T» den Teitfretn, auch der äriiilichiren Hüsten, mebrere w erzenlichter ani. die Tlliiiiiination zu «abbat-:-. Tried' und Mfirfic sind so intensiv über da^- « aebfrit'-t ha»; man die Eiiiv'iiidnng bat, den «abbat tilgen >n toben. weine :'lrbeit auch die geringste, darf mehr vereidig den. Ta-:- Pferd dar« nicht eiiigeivaiint. die wiih n molleii werden: Tiensibote und Haustier inüfien r .rejb!icheir>:'l»gehörigen üben in weihevoller «titiinii bie ange ziindeteii werzen. froh, der täglichen '.Wübiiol •ein Ter. Tienübote übt mit der verridioit mieimit aieidien. ’ ' liute uneite «oele. die „Wo'diome jeü’ereb", ima leden ein. Tbr »n lehren -werben im Temvel ('Heia getragen in.denen Israel mit dem '.ümnuaam, die; der Braut verglidten werden, deren ütefriin lautet: mein freund, der.'Pzant entgegen, den «abbat ävol eiiivsanaeii'" e'c'ach dem ('let'ainie wird da-:- 'übendgcf' rid'tet. '.Wan beglückwünscht iidi gegenseitig mit eine «chabbec" und gebt nad» Han-:-. .in >>aine in der Tifdi weih, gedeckt, vor dem « ^ancliei r» liegen zwei geflochtene weifte 'hrote mi tauberen Tinhe zn^iedeckl. Tie angezündeten werze dem chemache ein 'eie'rliche: '.'liiciehen. „ Tie «tnben find voll Engel. die kommen, um!den;» enihtanijen und um da-:- van-:-;n segnen. Ter nnbdie männlichen «hroüen iivllen sich ans und b im rbvtbmiidien «ing «ang die Engel: - ..Friede mit euch, ihr Engel de-:- verrn. ihr Ti verrn. Te-:- .wenig-:- aller Könige, fein Warne fei geieg SEIDENHAUS g deckten, c >abbeid vx r- Webet. er, nn: einem te-'e i. »iinei: de: ädc-hen nit d m t wer dll ge Tie ng inn edig za ieine: ii ge rt in vor le mit W0>!>'!t. eit nie et ver „Witt ibe bv:- eiiio.it sieben ■v ai «avo:t i:bevr grü'.en cnei •54COBY „Euer Wommen sei in Frieden, ihr Ensiel des Friedens, Engel des Herrn ...!" „«egvet midi in-Frieden, ihr E»siel des ,Friedens „Weitet in Frieden, ihr Engel des Friedens Tartinf sdtlägt der Hausherr die Bibel ans und liest oder deklamiert auswendig «alomons Hymtiits an die Hanssr-ait: „Wem ein titgendbast Meib besck,ert ist. die ist viel edler den» die kostbarsten Perlen!" ... Wenn ich jetzt, beim Wieder schreiben meiner Erinnernngen, mich mit ,iesdilossenen Witsien im «dtreibitnhl znriicklebne, glaube ich;n sehen, wie der Pater, mit auf den Rücken verschränkten Händen, in der «tnbe auf und ab sieht und deklamiert: „Tchres Mannes Her; darf sich ans sie verlassen »nd Wahrung wird ihm itidil fehlen .. " Mich selbst. Mni.rhiel, sehe ick, hinter dem Pater bergeben, bemüht, mit ihnr «ckiritt halten: auch ick> habe die Hände rückwärts gelegt und spreche laut, den singenden Ton des Paters »achahmeiid. wobei idi durcki schnelles Bor armen vielen will. dar. ich den Htimnus schon answeiidig kann: ..«ie steht vor Tage ans und gibt «peise ihrem Han: und '.'liiordiiniigeii ihren Tirnen ..." liebevolle ttüicke von Patergind Mutter Itzhnen meinen Eifer ... Tie rituelle Handwasdiiing wird nun borgenoniinen, und man siebt endlidi;n Tiich. Ter Pater nimmt feinen Platz ein und ipridit feierlidi über dem weinen Brote: „Ta ward ans '.'Ibend und Morsten der feefifte Tag. RI io ward vollendet Himmel »nd E.rde mit ihrem gan.;en Heer. Und also vollendete Wott am siebenten Tage seine Blerke. und mbete am siebenten Taste von den Werken, die er machte. Und Welt segnete den siebenten Tag und heiligte ihn. darum, dal; er an demselben getiiht hatte von allen seinen Werken, die Watt schuf und machte." — Tie Erwadisenen und die .Itinder sind selig. Es gibt eine heine. fette «nppe. meist mit „loksckien" (Wndelns: der Hecht oder der warnten schmeckt herrlich — und gar der :iime-:-! -- Eclohnte sicki. die'ganze Woche zu entbehren! Wie idf bereits gesagt habe, an diesem Tage faf; jeder Tciide, and) der ärmste, bei einem weingedeckten Tische bei n'f’if’.em Brote, einer,Tisch oder Tleiidübeife und feinem Simec-. Wer feilt eigenes Heim hatte, faf; am Tiidte eines (Rauben: genoiien als (Riit. Wenn der Tempeldiener beim Etebete arme fremde iah. von denen er vernuitete^ das; sie fiir den «abbot mit Unterknnst und Wahrung nicht versorgt seien, io meldete er es dem Porstande, der die Wohlhabenden der Wc ineiiide anfforderte. sie als «chabbessiätte einziitaden. Ich erinnere midi, mit welcher Weugierde wir .Winder einen vom Pater mitgebradite» ^.Iiiden an-i «diabbes" betraditeten, seinen Reden und Er;ählnngen Uber seine.Waiiderinisie» und fein «diickial laniditen. Immer wurde ein solch armer Menidi nidit als Bettler, sondern als (Rist behandelt. Wenn fidt zeigte das; der Mann in der «dirist Beidieid wns'.te, so wurde er sogar ehrenvoll behandelt. Ter ganze kommende Tag ist der Einkehr gewidmet. Pon i'ieiduiften darf der Iromiiie nidit ibrcdien, ja. nidit einmal danken darf er daran, denn dies ift eine Entweihiing. «ünde. tWeld darf nberbanpt nidit angeriihrt werden. Ter Pormittag wird von Männer» und ,Tranen im Betbaiise verbradit. Wach Hanse girnckgekehrt. nimmt man die Mahlzeit ein, die ans „Zolnt", den am Tage vorher bereiteten und im siesdilonencii Tieit anfbemahrten «peise». besteht. Ein Rettich mit Zwiebel. Wänseidmialz und «alz ansIHmA führend in Seide und Samt für StroJbe und Qe/eil/choft

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