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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1929-05-01 · 5 (5.1929) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
5 (1929)
Issue
5 (5.1929)
Date
1929-05-01
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Gemeindeblatt der Israeli ischen Religionsgemeinde Dresden Nr. 6 <Vom Omer ur d vom Omerzählen 'Als unire Poriabren nodi im eigenen Lande ivolmtcn uizd iinn grämen Teil Bauern mären, da begann fiir ne iclioi mit die Seit dds Peiiacbiestcs die (Getreideernte. Tieicr iriide Beginn der Erntezeit in daran-:- zu erklären, das; Palästiin ei» viel nxtrnieres .nliina bat als die niisteleuropäisd'.'n Länder und alle Bilanzen dort trüber reiten. Tas eingebracbte (Getreide dnrite aber nidit trüber zu M'ebl geniablen unk .zur Rabrnng verbraudN iverden. als bis inan ein bestimmtes Mas; ('lerne Clott als Tviergabe dargebraän batte. Tiefes Mas; mar ei» T in e r i et um;(>■_. Eitert. Tieies Lv'er timrJte an her dein vorgeidiriebendn Renovier am ziveiten Benai Nage ini Tenwel von ^ernialent dargebraclN. Bor dein Tage, an dein das l'letreideovier dargel raein ivorden tvar. miirden nennnndvierzig Tage gezäblt. :'lni 'ünizigsten Tage ivnrde ein groizes A'st geieiert, »liier ich: aniotien. 'deute. n>o die Aiideii nidit nie'br in Palästina leben, kein, eigenen Felder -niebr bestellen .nnd keine Enitefeste eiern tonnen, bat iidi mir nodi das (Nebot des L»lerzäblens (2 ,'iirat baonieri erbalten, mit dein ani ziveiten BeiiariNage beg »n.ii und sieben Wodien lang 'iortgeiabren ivird. Tie ^ieii der Seiirab gilt lioute als Seit der T 'arnr. Aiinerbalb dieier Seit dürien keine Hodizeiten 'nnd keine andern ,Vite geieiert werden. Aiir die Trauer wird in Tal iiilid als l'lrnnd angegeben, daß unter den 21 IHM) Seniler» Rabbi Akibas eine fdtivere .(»rankheit ansgebrocl>en sei, die viele von ihnen liinrante. Audi grausame Jiidenversolgnngen mäbrend der >irenzzüge fanden »in die Sefirahzeit statt. Tie Seit der Trauer ivird am dreinnddreibigsten Tag des ^Tiiierzäblens. dein Lag baoiner (Lag — —;i‘l) unterbrodx'n. An Litzt baoiner dürien Hodizeiten ^geieiert merden. die Sduilkinder in jüdifdieu Sdinlen baben eknen freien Tag und zieben in den Städtdien des Lstäns sowie iin heutigen Palästina mit Pfeil und Bogen beivaffnet mit ihren Lebrern ins Arete. ivo ne iidi iröhlictien Spielen ergeben. .'ln diefeiu Tage soll näinlidt das grofze Sterben unter den Schülern Rabbi Akibas aufgebört baben. Rudi andre Bräudie liaben ndi an dieient Tage eingebürgert. A» Palästina .zieben ganze Sdaren srotniner Pilger uaclt Meron bei Safed. zuin (israbe des berübinten Wo* lehrte» Simon Bar Avdpi. Tort findet ein grofzes Aest statt, das mit (ilefängen und religiösen Tänzen gefeiert wird. Ein äbnlidter Brancji bestellt bei den Anden in Tunis. Tieie pilgern am Lag bavnier nacit einer kleinen C\nicl Tjerba. >vo in einein kleinen Tempel angeblich Bibeln eingefchloiseu find, die, wie mau sagt, zu den ältesten der Welt gehören. Bor der Serslörung des Tempels von Jerusalem iiw Jahre 70 gerettet, wurden sie der Sage nach von den ersten At'den.die in Tjerba landeten, mitgebracht. NORDHEMEI PRÄGER STRASSE 24 DAS MASSGEBENDE HAU FÜR ELEGANTE SCHUH WARE i M. Zucker p 1 Dresden Subdirektion der „Victoria Ver. Sicherungen“ RietschelstraBe12 Telephon 14890 II Versicherungen II jeder Art: ■ 1 Leben — Unfall BB Feuer — Einbruch —Auto II Haftpflicht—Transport ■ B Reisegepäck ■ B Fachmännische B B Beratung, spez. .|| überAufwertung * B Verwaltung von B Versicherungen' ALLEINVERKAUF DER HAMMERSCHUHE - - - ■ -- - - - -!- Jehanne Vornehme Wohnung Dresden, Grunaer Straße 33/35/37 s matthesius selnrichtungen / Innenausbau Telephon 14377

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