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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1929-04-01 · 4 (4.1929) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
5 (1929)
Issue
4 (4.1929)
Date
1929-04-01
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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Nr 4 Seme ndeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden reite 9 Dieser.Wunsch kann nun freilich nicht erfüllt lvcrden. Es bleibt ihm nichts übrig, als >in 26. November 1716 doch in» .^ammerpaf; zu bitten, für ^rc u. 5 .Binder. 15 Diener. 7 Mägde und 28Angehörige der Bedienten, insgesamtOt Personen. Diese Leute seien zum Teil 20 bis 60 Jahre bei ihm und triebe» keinen der hiesigen Ziäusi lannschast schädliche» Handel. Während die Landesregierung (an Geheime Räte 2. Januar 1747) eine weit geringere Tienerzahl für ausreichend hält, bewilligt Hennicke (25. Janua» 1747) einen .(taniinerpas; für insgesamt 53 Porso len, eine geringe und nicht ei»' mal ernst gemeinte Beschrä ikung, denn die dem Pah beigefügte Liste enthält alle vsn. Meyer gewünschten Namen. Diese Entscheidung, die Bteyer weit über alle andern Dresdner Hilden stellt, liegt ofsenbctr Hennicke selbst schwer im tropf, denn er bemerkt ausdrücklich, das; sie nach Verständigung mit Brühl erfolgt. . Die Gunst des Hofes, B ühls und Hennickes ist also mit Händen zu greisxn. Eine solche Stellung s'tzt wirtschaftliche Gediegenheit voraus und erzeugt sic im »er ivicdcr von neuem. Zwar ist die Landesregierung (an Geheime Räte — 2. Januar 1717) der Meinung, Meyer brauche nicht so viele Diener, ivie dem Vater 1725 zugestnnden wurden (IN), da er nicht das gros;e Geldgeschäft unl die damit verbundene Xorre spondcnz habe wie der Batr. Aber'es kann doch nichtige logen sein, wenn er selbst an 5. November 1761 (an Geheime Räte) sagt, er entrichte das stärkste Firnm zur (General, und Landakzise, tNach Hasche lnnterläf;t er bei seinem Tod 60 000 Taler. Ein solcher Mann steht nicht einsam da. zieht andre an sich und andre mit sich ein vor. Sein Schwager Gumpertz Berend Lehmann betont iiihlbar die Berwandtsckrait mit Meyer viel mehr als die cngere mit Lehmann. Abraham Hirsche!, der Sohn eines H* ffaktors und seik 1751 selbst ein solcher, heiratet 1751*52 seii e Tochter Dorothea. Aus Hamburg, der Meyerschen Heitnr t, kommt 1754. 14. Februar, von chm empfohlen sein Better Nathan Eibschiid nach Dresden. Lein Schwiegersohn Gerson David Alerander ivird 1763 i Hossaktor. Er selbst heiratet »ach dein Tod ieinex ^ran iHelena die Witwe des 1742 verstorbenen Hossaktors ^oel Elias Seckel, Sara (z)vischen 17 >(i n»d 1751,. Begreiflich, das; dieser Mann Hi der Dresdner ^ude» schaft eine führende Stellung hat. Er vertritt ne bei den ivriedhofsverhandlnngen, teils znsammen mit den fünf >a>e vollmächtigten, teils l^nni 1751» allein. Bis zum ^ahr 1763 ist es üblich, das; die Bedienten der Dresdner ^»denschait. z. B. ^nterimsrabbiner, Schnlsänger, Leichenbesteller. Schlächter, sich ein Attestat von Meyer geben lassen, das lirft die Behörden als Legitimation genügen lassen «Rat;n Dresden. 21. oimi 17l>3>.. Auch den gros'.en Sturm von I7N4. der viele Hilden n>e-,; ivelit, übersteht Meyer mit seinen Leuten. Ein undatiertes Blatt in den Akten der Landesregierung teilt mit. Meyer habe einen Entwurf dafür übergeben, ivie sich seine Bedienten -..ins Enge ziehen" sollen. Dableiben dürfen ne also. Joseph ^onas Meyers Sohn Jonas Joseph-Meyer layt sich 17X) in der Frauenkirche tanien und ivird dadurch )ia>b Hasches Meinung noch reicher als ('troyvater und Bate'r. Ulbert Metzenmacher Dresden-A.1, Prager Straße 37 Telephon 16574 Staatlich Meißner Porzellan Originalverkaufspreise Iteusta&t Das größte Schuh-Spezialhaus! Dresdens mit der größten Auswahl und dem größten. Umsatz, Das neue Kleid und alle», «LS wir brauchen, um uns und unser Heim zu fchmllcken, näht uns mit ihren zeit/ und geldfparenden Spezialapparaten die gute „Singer". •iri/i Sä _NÄHMASCHINEN AKTMNOUIUSCHAFT Verkaufsstellen In Dresden i Prager Straße 18 / Ferdinandstraße 2 Hauptstraße 6/ Kesselsdorfer Straße 15

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