Mannheim
Compact Memory

Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1929-04-01 · 4 (4.1929) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
5 (1929)
Issue
4 (4.1929)
Date
1929-04-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
80% known words query
IRI
…/4892693-5739394-5769861--1149-4893765
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

reite 8 lemeinb-eblatt der Israel tischen Religionsgemeinde Dresden '•Herenö '.Mimanit-: 3ohne haben nicht das ('icfchicf, |i her nickt das (Mick ihres Bakers. Zwar wird ihr acineinia ncs (bestick »in Tckntzbriei und Areipas; vom 1>. Mai 1733 «cm 'inbinett des neuen .Herrickers ickan am Ni. A»ni beii’ii iat. aber nur de» Are uw, erhalten iie a»i >. Anli- Bieter Li ück •ml Brühls vor den (Geheimen Näte» gehört in die all gemeine Audenvolilit, ebenso die EriolglosigkeN der wei ('ieiiicke. die die Brüder Lehmann ain 0. Alili und 10. '.'ln mit 1.30 an das .Kabinett ni;t ansdrücklicke Erlaubnis >ue Wiederaninahme ihres Warenhandels rickten. '.'Inch a idre dresdner A"den kommen ohne iolcke Privilegien dock einL’nr. Ebeuiowenig dari man die Nänmiing des Andenhanies. die von den («iegnein der Andenpolitik drs .Kabinetts e» »lick 1 ,-'idiirckgeievt wird, für das Hinkümmeri, der Lehm icken Airnia verantworrlick macken. Thmin Mener iit d genau io betrosten und hebt dock hinterher gan; ander Ter ältere der zwei Tresdner Brüder. Lehmann B «Berendt, Behrend. Behrendt, einmal Bährent» 'ährt wohl er den erbetenen 3ch»t$briei nickt erhalten hat. 'ckweigeiid de» .Hck'aktortitel weiter, heii;t wie der L „Hoiiaktor Lehmann" oder sogar Berend Lehmann Tresdner haben ja des Baters Airma mein durch ihn tuten gesehen«, tu aber dock nickt-:- weniger als ein zw Berend' Lehmann. Tem gleickt er höckitens im ilmiaiig Hausstandes. Zu 13 slinhcrn kommen 1710 13, 1717 18 '■b'fente. mit deren Anmilien iick ein ('feiamtitanb von ls ihnen etaibh. Tock erfahren wir ans einem Bericht Linidesregiernng an die «Geheimen »täte vom L., Aajinnr 1 < 17, da>; „er 'einem Barer an Negokiis bei, weitem nickt t leich töiimit. vielmehr ... in niercklicken Abiall seines Per möge»-:- aerathen und min etliche Aahre her im 'b.'eqmel '.'1 rreite iick befindet". Teien dem BatiUnur nenn Bediente bewilligt wo den, <o könne er 'ick.'mit fünf bis iecks begnügen. '..weil ohnehin der viele '.'Iniinanb mir feinen Cilänb^iern ,jnr Last gereicket". Nr. 4 naben da. end ob tiliarer die ver iter des Beerber Ctfenbar stellt dieser Lehmann Berend wirklich nur noch ein Passiv» m der sächsischen Judenpolitik dar. Tein Hof nutzt er gar nichts mehr. 2o erlaubt ihm Hennicke, der sonst mit- .(iaminerpässen nicht io knauserig ist, nur zögernd, sichtlich widerwillig, den flk,'enthalt. Am ('Gegensatz zu dieser Lehmannschen ITistoria calnmuatum behauptet das Hans Meyer seine angesehene und privilegierte Stellung. Aonas Meyer mit dem in wachsen sonst nickt Vorkommen den Hoititel l'rov,-<litt-»r <5<ai>-i al stirbt zwischen dem 18. Auto k7:i7, und IN. November 1730. •Tein 3ohn Aosepb Jonas Meyer überstrahlt bald den Pater.- 1>33 iit er »ock honin novu*. Tein Bater verleiht das .(iabinett am LI. A»li 1733 einen Aamilienpas; »m seiner dem verstorbene» wie dem jetzigen .stönig „lange Aahre treu gele'iteten Tienite" willen. Ter Vlabinettsireipas; des ToHnes vvin gleichen Tag wird mit seiner dem König „angerühmten l'ieschicklickkeit" begründet. Mit dem Lehmannschen Hans hat er von Anfang a» nichts mehr zu tu». '-Lilie fidier er seiner Ltelliing iit. geht ans dem stolzen Ton der Eingabe hervor, mit der er iick am ■">. November 1710 an die ('ieheinten Nöte gegen das Mandat wendet. Er iit schmerzlich darüber erstaunt, dar, ihm seine alten Borrechte in dem neuen Eiesetz nicht durch eine Ausnahme beitimmnng gewahrt warben sind. Während er bisher nur von dör 'Tberkämmerei dependierte. würde er in Znknn't unter vierfacher A»ri-:-diktion stehen: ('ionvernement, Amt. Rat. (iseneral-Qkzis-Einnahme. Tavon envartet er viel täg>. licken Berdrus;. Bisher brauchte er iick auch weder auf den Zöllen noch in Leipzig zu melden. Am.schmerzlichsten aber ist ihm, das; muh dem Mandat nach seinem Tod Weib »nd Zinder ihre Heimat verlieren würden. Er weist hin aus die Berdienite seines Baters (von der (iVetreibelicienina 1710 JO habe er setzt noch Leute bei sich» »nd aus seine Tienste als Hoiagent. Ter .(iaiisinannschast geschehe kein Eintrag, denn zur ('ieneral und Landakzise zahle er das stärkste Airnm. Er bittet darum, mit ihm nickt nach dem Mandat, sondern nach der alten Weise .;» verfahre». Speziatfoaus öfeiöt Spzziatfoaus Unerreichte Auswahl in Kleidern, Kostümen, Mänteln und Complets GOLDMANN AM ALT MARKT

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.