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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1929-02-01 · 2 (2.1929) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
5 (1929)
Issue
2 (2.1929)
Date
1929-02-01
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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Seile 0 cNemeindeblatt der 1 Ild seine ('Jefiiittfc zu», besten noD. Aber er luar Solist stritt den ganzen Pormittag allein. Tie biemeiniie Uuw passiv. ,>n der alten formlose» Art des Turdeinand- Gottesdienst sichzu beteilige», ivare» die teilte ossenbor nicht mehr gewöhnt; ans der andern Seite fehlte es ar geordneten (§emeindegesang. fehlt es vollkommen am Wenn der Thorah-Umzug durch die ganze grvs;e Sy sich vollzog und dabei Totenstille herrschte, so irirkte d> das Schtveigen ans einem Friedhof, fragte ich nachher es denn hier keinen Chor :"', io erhielt ich die Antwort: 'Mnaben unter l> fahren geschtveige denn im Cbor Sally Mayer Altmarkt 10 kW 12045 Zeitgemäßer Bürobedarf fragt man nach de» birii-den dieser Berwahrlo i „Wir haben kein t^el) ' zierung bat sich bereist zu dem und dem Ter dürfen die Synagoge Mitwirken, und für e srael nicht bch »e» XK dio.r haben wir kein tyelki." Berläs.t man die Synago durchschreitet den Porraiim, in dem der Stuck von de» den gefallen uliddie So »len gros;e Köcher aiifiveisei Das lädigesdiäft für Schreibmaschinen tischen Religionsgemeinde Dret dcn be ibiolut rs am »ho» jedem Chor, lagoge es wie „tfttbt CKor'k suchen, äunerge und Wän »Old ..Cinen Kantor baben ivir im Augenblick nicht, den allen lmt uns Antwerpen ivegengagiert, » boben Feiertagen antretcn ' Chordirigent, musikalisch, aber Porbeter abgab und ein Tuartett von t Männern, die übri ,! gens ihre Sache vorzüglich Mächten, i» dieser Synagoge den' musikalischen Ctemeindegesang! einem größeren Chor unter Betieiligung von Mindern wurde ivie in Leningrad beantwortet. Alle Arten vornehm, sdi, Drucks, nell.pren iiiou auch die .Mirdien besucht. den er war gefüllt. Tie g 'os;e griechisch zur Crinuerung an tie Crmc rduug o voll von Menschen, in»; mar tani» nac i dem (-runde man wieder die Antwort erfährt weiter: „Tie Ae gelegt, und wenn nicht bi goge „remontiert" ist, ivilrd iie konfisziert und munistischen .Mlub umgei landeit." Ter Betrag sich dabei bandelt, wird zvobl 10 (MM) bis i'O übersteigen. ,>di habe am Sonnthg römisch-katholischen Tom katholische Gedächtniskircth Aleranders tl.: Sie war dlirchkommen konnte, fclligt man die teilte dieser anssallenden Bersdnedenheit, so erhält Ivort: „Ter Sonntag iinc die Feiertage der cbri sind Staatsseiertage, d e teilte könne» in Mirdien besuchen. Am Sinnabend aber sind al öffnet und, da es freie 'berufe so gut wie gar 'Tente also alle irgendwo sei es im Staats-, »ossensctiastsbetrieb -- anzettellt sind, können sic nicht besuchen, weit sie d e Stelle verlieren wii am Sabbath fehlten." ,>ch kam nach M o s t a ». Auch hier gibt einzige repräsentative Si nagoge. Sie ist nicht gros; wie im allgemeinen die (ssemeindesynagoäe Aber immerhin ein Aani i, der vielleicht lTOtt l idicn saht. Bon dieser Synagoge ist viel in die Aede gewesen, und ab ich in Moskau war. ein Artikel erschiene», in dem die Umwandlisii kommunistischen Mlub ve langt wurde, ^n habe ich nicht einmal eim n Mantor vorgefunden meine Bitte von Tening ad iviederholte, wurde mg. to ll, s ins min die in eineum Anbei wi erhält man Mittel yna kom i »eit es kcilUIIl na» di iilichen.»ircheu fplgedefsc n i die Betrii be genicht gi.tt, die sei es > n jt'ie die Synagoge dien wert lch,Synagoge in einen Mlub Mino, in Cberson und- Sim es Schicksal. s in den Städten aus." ,>11 Tdetta fand ich die groi. umgewandelt, in'Minsk in ein feropol fürchtet man ein älmlict,! ,>ch dachte mir: „So liebt lim io gröber war meine Crw^rfiing für die .Molonie».! Schon bei der Aufstellung meii es Aeiieplanes batte ich der! Bitte Ausdruck gegeben, es io eiisiziiriditen, das; ich unter allen llmftände» einen Sabbath könnte. Tie genug religiöse Ahnoivbäre glaubte ich nur io kennenlerne» zu können. So 'in ich von Cberson aus i» eine .Molonie gekommen, die idio i eliva IB! ,>abre betteln und an die IOOO Seele» zählt. Tort gibt es nicht nur drei^Syua! gogeu und jüdische Schulen, nictit nur ein jüdisches Hospital,! sondern jüdiictie Polizei, ein irdisches (Bericht und einen! jüdischen Torfrat. Man tan» ich schwer vorstellen, wie die jüdische Autonomie rettloier diircigeiübet sein tonnte, als hier. Wir kamen ziemlich spät, tnr; vor Sabbath in der.Molonie an. Mein ertter bttriig galt der. Syragoge. ,>cti batte mich schon lange aut diele» ersten ,>reitagisibend gefreut, sich kam zur Synagoge, hatte noch fl nt iid der neue wird erst zu den c'an half sich damit, das; der hne wesentliche Stimme, den Cs nicht war ziemlich begonnen. Ti gegangen und die I» Mann zul i Min ja» waren immer noch nicht da. Schlies;lich wurde» es Synagoge machte ich den Weg na der mich von Cberson aus begle lichen Hause ausgenommen batte tonen, das; ich nicht durch da und infolgedessen meine Cindriic möchte deshalb nicht verallgemc war es so." Tas aber kann ich wobl l l Personen. Bon der ch Hause, zu dem Agronomen, tet und mich in seinem gast. " ,\d) möchte ausdrücklich be ganze iveitlänfige Torf ging o nicht erschöpfend lind. ,>cti iuern und sagen„Ueberall sagen, das; ich auf oem Wege von der Synagoge bis nach Haine am Freitagabend Sabbath lichter nicht gesehen habe. - Mi einer Cinichränkung. ,>»i Hause des Agroiiomeu wolmte a icti der jüdische Arzt, und bei diesem ivar fein alter Pater aus Sabbathlictiter gezündet. .Meim flämmchen. versteckt in eine Ccke Bewusztsein, damit seiner religiösen Pflicht genügt und gleich den, ivc i >01 es »n annäbe .'n in is lttO'l n zjeii r eben >g i» diijier Syljie Als mir ny iie i'inc; r»d sä ierlin. Me.n uitgen nieder einen aäoge port äesägt: zeitig eine ,corm gefunden zu Alt io unauffällig machte, das; etwa, dachte ich bei mir. mögen n Almen in den Matakomben Aims. io die Spanien i,br religiöses »eben gelebt habe». Tas war der Auftakt. Am nächsten Ponnitlag ging ich in die zweite Synagoge. ..Ter Besuch war etwas beüer. ,>ch traf an die -'«> Menschen an. Ta schlieylich alte Tente. Bon Mind> ,>ch habe dann die Menschen iii Haus bei Haus.' ,>ch habe mich mit ihnen über die religiösen Tinge unterhalteii. ,>ch habe mit den Alten gesprochen und mit den jungen, und io ergab iid das folgende: T i e A l t e » päl. Aber der bZottesdienii Sonne war längst unter Odessa zu Bettidi. Ter hatte - >terzen: zwei kleine Tel gestellt. Cr batte ivobl das haben, die diesen religiöi'eii r uidit Anttof; erregte. So Ohl vor Jahrtausenden nnire Marranen i» Bild aber das gleiche: aus rn und fugend keine Spur, ihren Häusern ausgesucht \]/ Vrin eafer \l/ VV Prager /Straße 5X W Jedes frc. 'tag, 'S" /cH tuotj —,- imnilst ein CreiQn bm/ntagst 4>, *7 und i9 <tlhr rnntags t S, 5,7 und 9 tUhr ll i i

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