Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 4 (1928)
- Issue
- 7 (11.1928)
- Date
- 1928-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 4 emeindeblatt der Jsraelitischen Religionsgemeinde Dresden Nr. 7 -W9pr -rr 50-**: ~0'A Wb. 5. tzi^o.Kivpui.Solon-Wbetbuch: jitttffll«. tPctoatb«ft8: Herr Qgn. Lchovfloch«r, Aürlh i. 'S. Freude an der gcnrebaften (Gestaltung beobachten, d ivegcn der vorkommenden Wiedergabe der jüdischen Tjr> von bobein kulturgeschichtlichem Werte ist. Von mal Bedeutung in weiter ein Tti'chinnah-Büchlein in Bans Privatbeüv (Abb. >), denen erner Besitzer der wobltätic David, Sohn des Herrn Nathan Moses, des Priester für den das Büchlein l Format: 6^ X M Zentimetsb yjhre 1726 entstand. Die ganze Art der künstlerischen ~ fübrung lvein uns, auch ohne textlichen Hinweis gleicbe-Provenien; wie bei den vorigen Stücken.' Bon einer andern Kunslaunanung, die allerdings lton der böhmischen Kunmchreibeschule nicht unbeeiinlutzt blieb, zeugt e auch achten Wischer berger e Herr , >var, ) im Durch die ous Schnaittach geschrieben worden und war als Geschenk an seine Braut, die Jungfrau Chanah aus Baiersdorf bestimmt. Das Büchlein (Format: 10L X 7 Zentimeter) befindet beute in Münchner Privatbesih (Abb. 9). Durch die stärkere Deckung - des Hintergrundes wird eine weniger klare Wirkung erzielt, das Ganze erscheint schwerfälliger und primitiver. Dennoch ist das Bild der putsche (Abb. 10), die als Illustration zum Gebete auf einer Reise gewählt ist, nicht nur in der Wahl des Vorwurfs reizvoll, sondern auch in der Durchführung ansprechend. Das in hübschem Lriginallederband erhaltene Büchelchen ist uns wegen seines Verfertigers besonders wertvoll, weil wir ihn wohl mit einer Ssoferim-Familie in^usammenhang bringen dürfen, aus der um die Wende zum 10. Jahrhundert Moses Schnaittach in Fürth hervorging, der u. a. auch das Kriegshaberer Memorbuch' schrieb und mit einer linear-dekorativen Eingangsseite schmückte. Während die meisten Memorbücher eine nur ganz einfache Verzierung .aufweisen, erweist sich das in Fischach aufbewahrte als das (na»1»»vjr7^35rwr > 1 (»•.jrtn-iH.' -*» n-wvT?r^t\ ' P~* w* ./'«*“»■*» I-*xr*cr W» axAc Snf) ^SKfle TK Abb. 7. Sabbatgebete be< R. gs. Lurja. Nemiwnbsegen. Privoebesttz: Herr Aunfchünbler Hakob Spaech. München W*H Hl /^»nl t*V§\ Ir** k^»*s eO *rat97 I Abb. 6. Sabbatgeber« be< 9t Hs. Lurja Titelseite. Privatbefitz: Herr Äunfchänbler Hafob Spaech, München. ctit ebenfalls sehr kleines Gebetbüchlein mit den gebräuchlichsten Segenssprüchen und kleinen Gelegenheitsgebetsn, das am ersten Kislev 5516, d. i. 5. November 1755, von Moses, Sohn des verstorbenen Herrn Jakob Moses ans Schtarttach vollendet wurde. Es ist im Auftrag des Jünglins s, des Bräutigams David Lelvi, Sohnes des Herrn Naftgli aus Werk eines Künstlers. Z'bi Hirsch, Sohn des verstorbeneil W. Bezalel aus Lemberg, hat es im Jahre 1738 unter der Regierung Karls (VI.) mit zierlich hervorgehobenen Initial " ivorten und mit ganz eigenartigen Federzeichnungen geschmückt, die voin europäischen Kunstcharakter auffällig ab I s Sldßcbilbct in der Darstellung deö Herrn Rabbiners Tr. M. Weinberg, Das Memorbuch tBayer. Israel. Gemcindezeitung, libdi, Ar. 5). . Gesunde Nahrung Reine Speifcöle, hefefreie Brote u. Gebäcke, Nußbutter, getrock« netc Früchte, Obflfäftc u.Marme. i laden,Obß-u.Gemüfckonferven, |Nüffc, Nußpaßen, Honig, Tee ufw. in Edel-Qualität! Dresden frei Haus! Stadt' und Poßverfand! Fordern Sie bitte Preisliße I