Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 3 (1927-1928)
- Issue
- 8 (31.12.1927)
- Date
- 1927-12-31
- Page
- [Seite] (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/4892693-5447358-5769811--0640-4893272- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Rr. 8 Gemeindeblatt der Israelitischen Äeljigionsgemeinde Dresden Seite 27 stebenenfalls wie die Stenern von den Bollstrecknnqsbehörden cingezogen werden. ' Die letzte B e q r ä b n k s o r d n u n g staiunit ans dem Jahre 1876 und hat folgenden Wortlaut: ’ Begräbiiisordnuiig für den neuen israelitisch«, Friedhof zu Dresden Ter neue, an der Blasewitzer Stratze' Hierselbst gelegene, der hiesigen Israelitischen Religionsgemeinde gehörige Friedhof ist am 2. Juni 1867 zum Gebrauche für Beerdigungen israelitischer Glaubensgenossen eröffnet worden. HT-HAUS SUIEIBNER Li« Apfel tLglich, keine Lrankheit qnLlt dich! Apfelsine» dir zur Aetnt-nn- -es Linie» dienen! EH» Tomaten in Sappen, Sosien nrld Salaten! Lauft Zitronen und macht frische Limonaden! wohlfeile Linkaufostätte von auserlesenem und bestgepflegtem Edelobst sämtlichen exotischen Früchten und Südfrüchten Delikatessen», Früchte», Gemüse», Zischkonserven, Marmeladen Straßburger Gänseleberpasteten, Hummer, Laviar usw. Englische und französische Delikatessen * weine, Schaumweine, Liköre erster Weltfirmen, Scotch Whisky, Gin, stanz. Rognak» » Deutsche und Schweizer Schokoladen, Pralinen, Teegebäcke, Tee, Laffee, Lakao, chinesischer Ingwer, glasierte Züchte aller Art Beste und billigst« Bezugsquelle für die seine Lüche KorgsSltigfte Bedienung. Lieferung frei Hau« * Zruchtschalrn, Zruchtkörbe. Stilleben, geschmackvoll arrangiert und preiswert, zu Neujahr und sonstigen Zestgeschenken „ * Ruf 29166 — 1 Minute vom Hauptbahnhos rvenn du ,«glich Zcüchie i«e, gejund, schlank und »rdest»st»h du bist! ■ytft ist dir best« Aestl »acht Marniela»««! Laust eure Apstlflnen hier! Au» Sanne UN» Labe wild Schdnhei« UN» LraftI r«,lichee «enug frischer ZrLchie Ist kein sondern Nannendtgkeie l; risch« Zrstchi« gib« «»;« jeder Jahre««« hier! PRAGERSTR5G Tuj Höfe: Blaser > bcschl» s Friedho mehr 1. Fried. hiesige Israelitische Religionsgemeinde besitzt zwei Sei, älteren. Pulsnitzer Ltratze Nr. 8, den neueren > >itzer 21 ratze Nr. 18 b, dessen Anlegung infolge RatSsses vom 20. November 1862, nach dessen Anhalt der ältere of, mit Ausnahme der älteren reservierten Plätze, jetzt nicht benutzt werden darf, sich erforderlich machte. 2. Cunrtjii lich selben Grabe l abgestf durch tum i über, mein erdig, ii r »cue Friedhof in seinem dermaligen Zustande ist in vier iere geteilt, von denen das erste hinter der Kapelle nordöst» S ziveite hinter derselben nordwestlich, das dritte vor der» südöstlich, das vierte vor. derselben südwestlich liegt. Die r werden auf diesen Quartieren streng nach der Reihenfolge ickt, doch können die Eckplüne rechts für Rabbiner und sonst ihre Wirksamkeit innerhalb der Gemeinde oder für das Audcnlberhaupt hervorragende Personen freigehalten werden. Dar». wer auf diesen Plätzen zu begraben ist, entscheidet der Ged^evorstand „ach vorgängigem Gehör dcS Porftandcs der Be» . itgSbrüdcrschaft. Aedes Grab ist 2 Meter lang und achtzig Zentisneter breit anz,liegen. 8. Xt' Gräber sind, reihenweise —. das eine seiner Länge nach „uiniitelbar neben dem andern — dergestalt anzulcge», datz jede Gräl» rreihe von der nächstfolgenden durch einen freien, alSTurchgang zu betrachtenden Raum von 80 Zentimeter Breite getrennt ist. 1. e Begräbnisstellen zerfallen in 1. Erbbegräbnisse, 2. Begräbnisse auf den Feldern. Letztere sind: a) reservierte, b) nicht reservierte. c Preise hierfür werden wie folgt normiert: l Es folgen die (Gebühren für Grabstell«,, die durch Veit m>t der Gemeindcsatzung verbundenen (tzebühreutarif anderweit festgesetzt und mehrfach geändert worden sind.) . Bis zum 1. August 1860 in die (Gemeinde Aufgenommene haben für sich, ihre Frauen und unselbständigen Kinder Anspruch auf u„» tliche Ilcbcrlassung von nicht reservierten Grnbstellc»; für ein icrteS Grab haben sst'jc Person 75» M. zu zahlen'. 5.!(i den Iliiifasjungsmaueru des Friedhofes — mit alleiniger A us i mH me des dem EingangSlore gcgenüberlie,zenden Teiles, welcher in Zukunft bei voraussichtlicher Erweiterung de? Friedhofes durchzubrcchen ist — werden Erbbegräbnisse, und zwar in der Regel der Reihenfolge nach, angelegt. Für. diese Erbbegräbnisse Ist «in Raum von 2 Meter, von der llmfassiiiigömauer a» gerechn it, reserviert, während ein Raum von i'A Meter Breite für den Weg bestimmt ist, welcher diese Erbbegräbnisse von den Quartiere, trennt. 6. E ik Die Erbbegräbnis kann nur für je 2 Personen gelöst werden. Platzwcite beträgt 2'A Meter an der 5-st- Und Westseite, zwei Zctzt TrinitatiSstratze 8. ic Rescrvatiogsgebühr ist a»fgchol>en worden. aritivürnM*1mnmbr