Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 3 (1927-1928)
- Issue
- 7 (28.11.1927)
- Date
- 1927-11-28
- Page
- [Seite] (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr 7 T fljli ineiiibcbIii11 der Israelitischen Nc 1 igioII» goinel» de Dresden ^^ie Tuanfa, die Juden von Tunis In der B. Z. am Mittag Kisch die folgende interessante Eben kam ich aus der '•IVbitincii, Kabylen und Ru Araberstämme bei tollen l»ci Gericht wegen Blutrache, niemals, wie die Juden von schen Juden von Tunis, die Sie leben in der Altstad Araber ihre Wohnungen habe der «uks ihre Waren erzeug n der Prostituierten, von denen Judcngetto, die Harn, ist nicht mak die beiden Nachbargcbiet, An die Moschee des «idi hohe Mittclkuppel wie eine des Judcnviertel» mit Recht Andenken des Gerechten sei Bcni Israel liebte und Einfl hundert Jahren beim Bei zu halb der Borstadt Mclassine tonnten sie in die Harn z, Mahrcz zünden die Tuansa S Bon Egon Erwin Kisch l^crpffentlichte vor einiger tfi’it E. E wieder am jüdischen Bcrsöhnungstag alle Geschäfte von Tunis ge- ^kizzc:! schlossen, auch die französische» und italienischen, die der ein* i hara, dort sah ich Berber, Reger, l heimische,^ Christen und Araber. Größte «eile 8l nrfi und andre mehr oder minder wilde chw> rttänze», bei ernsthafte» Raufereien. Aber ein solches Bolk lvgegnete mir T llnis. Wcrnm z» sein: wie die tune|i- 1 uansa. zwischen der Meding, in der die und in den gewölbten Labyrinthen .Keine Mauer »mzäsint das Biertel, in.n eriennt es jedoäl sofort. «chmub und Lärm erfüllen seine Gassen, Kehrichlhausea und Tümpel erschweren die.Passage, unerträglich ist der Geruch. Bei den Arabern lag nichts dergleichen im Wege, denn — sie säubern ihre lkHohitnngen einmal lin Monat, der Mann ist fast i niemals zu Hanse, sondern im Geschäft, in der Moschee und häupt- und^ cerkaufen, und den lKägchen sächlich im Kaffeehaus, es gibt fast tausend maurische Easäs in ine „«trage der Gänse hcigt. Das . Altstadt, mit Matten Nus der Erde, Märchenerzählern, Geummauert und überschneidet manchschjch,^-„Vorlesern,, «chachbrettern, Nargilehs, Dominospielen, al>er bildet eine Enklare darin. A'ahrez, deren viele kleine Kuppeln die ramilie umgeben, führt die Grenze heran. Denn Sidi Mahrez, das tesegne», war ein Marabuh, der die genug l>esas;. um ihnen vor vi.erwirlen, das; das Berbot, sich aus;eranzusiedeln, aufgehoben würde, «a hen, und am Todestage von «idi erzen a» und beten. Anderseits sind die Juden sipen daheim, und die rei»lichkeitsl>eflissenen Hausfrauen in der Hara fegen täglich und — werfen dann de» llnrat vor die Haustüre, unbeküminert darin», .dag der'Müllfahrer längst die Klegend passiert hat., lieber allrömischen Portalen Karthago war jahrhundertelang im Ramsch zu haben, und der Transpprt war billig! — sind ein paar s?chsenhürncr zum ^n>elke des Glü.k» bringens befestigt; tritt inan durch ein solche.» römisch-koscheres Tor in ein armseliges Haus ei», so sieht inan sich in angenehme» Kontrast zur «trage versept. Auch die Jndenkinder sind ihren arabischen Allersgenössen an «anberkeit voraus. Auswahl in Herreniilzhiiten Mützen <► Billigste Preise Eigene Fabrikation zhaus ersten Ranges n Zum Pfau“ Robert Gaideezka, Dresden-A. FrauenatraAe 2 Richard Becher Dresden-A.! Berggießhübler iZtr. 20 am Johannev-F:iedhof Grabmaler * Feinste Referenzen' Telephon Nr. ^719 öegränö^ \&7t RerüdhtrhlHff uiKeivJiKcrmfm -*f