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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1927-11-28 · 7 (28.11.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
3 (1927-1928)
Issue
7 (28.11.1927)
Date
1927-11-28
Page
[Seite] (sequence 30)
Language
German
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Seile 30 öic Ul ciubcblatt der Israelitischen iReliflioiigqemfinbc Di eSden Nr Lpiclc um l>leldgeu>iimc wurden immer getadelt; man wie hierin nur milder, wenn deii Gewinn zu Genügen für die Acier- .ift: verwendet wurde. 3o pielten auch die grauen an den 92eu- »iondstagen im Mittelalter lim den Mcwinij von Eiern t.,* Spiel „Olanz oder .öulb", das iHtifcuftc bei de» (Grönländer» wieder gefunden h >ben, ist bei de» Inden des Mittelalters beliebt gewesen, so a ich das Losspiel ..Rück oder schneid ', bei dem ein Messer gebraucht wurde. Besonderes Ansehen gen,s; bei de» Juden das Schachspiel, denen bereits im Talmud E ivähnuiig geschieht und das im Mittelalter vielfach besungen wurie. Erst später wurde es von türkischspanischen (belehrten unterst gt, die es nur als Mittel gegen Trüvtinn erlaubten. '.Inch R ä I f e l a u f g a t e n gehören zu den ikulerhaltuiigeii, lvsonders für die arbeitsfre en Abende des achttägigen Ehanukkahfeitcs; m'.» stellte aus ei», r neu gebildete» Reihenfolge der ein» teliien Buchstaben ein Al habet oder nach ihrem Zahle,iwerte »adnrch den Rainen einer Person aus Zahl der an den Al>eliden des Weih>- festes anznzüudenden Licht r c»zndenlen. Auch biblische stellen oder halachifcbe säl?e wurdjen hierzu rerwaudt. Tie Art säter;- s eine Nachbildung der seit dein dre.- » der deutschen Literatur auftrcteudeu Rärselpeesie. -Tas Rätsels üd ist jedenfalls uralt, wie die t>!ei'cblchtc simsous erkenne» l >ßi. . Als ei» augeniessenes IlulerhalluiigsiuiIIel ist aucb das spiel empföhle», das darin bestand, das; der aiis der Bibel herfagte, der andere »ul fes eine neue Bibelftelle begann und so fort. Dieses spiel hat e den doppelten Zweck, als Ersatz für alle verpönten spiele zu;z>!teu und eine größere Bertrautheit mit der Schrift zu erzielen. T nnselben Zweck der Belehrung und Befestigung des Gelernten di nien noch heute die geographischen, geschichtlichen nsw. spiele. B e r g n ü g u ii g e »', liei denen -heidnische Sitten zur Äiiwenduiig kamen, konnien sich bei de» Juden keinx (Geltung ereilte Rätselschrift her, um der (Gesellschaft oder auch di und Rätselspiel ist jedenfal;ehnlen Jahrhundert auch mit Bersen aus der Sänifi eine eine bestimmte stelle den Schlußworten des Be ringen, schon in talmudischer Zeit gatten römische Theater. Zirk is und ähnliche Lustbarkeiten für wertlose Beschäftigungen mäßig.r .(lüpfe. „Wer im „Stadion" (d. h. in der Rennbahn für We tkämpfe) sitzt, das ist ein Blntvergießer". lehren schon die alt -u .Rabbiner, während im zivilisierte» Europa die Ttiergefech e, Wettrennen, Treibjagden usw. zur Ergötzung des BolkeS n ,!, helite stattfinden könne». War es schon nicht erlaubt, .Hctz,agde» und Tiergcfechtß» als Zuschauer beizuwohnc», so war die Beteiligung daran streng »erboten. Ein Lehrer des Mittelalters, Israel Bruna. empfies'.t die Hebung im Zureiten der Pferde zu dem Zwecke, um in i>, fahren, von denen die In de» ja stets bedroht waren, leicht Pferde z» sei» und um so rascher entfliehe» zu können. schließlich sei hier noch das' bekannte, aber jetzt tveniger übte Trendel spiel genannt. Ter Trendel ist ein Würfel, durch den ein kurzer Stift oben.nach unten geht. Auf den vier seiten des Würfels {teilen statt der Zahlen die Buchstaben ,,ü", „92" und >,2t". sind die Anfangsbuchstaben von „((tanz", ..Halb", „Nichts „stell' ein! " Das spiel mit dem Trendel vollzieht sich in folgen der Weise: Jeder der Mitspiclenden setzt die gleiche Anzahl,92i sie ei». Ter Äelteitc der Spielgesellschaft ersaßt das obere Ende Stiftes und dreht cs zwischen Daumen und Zeigefinger. Wfn» er den Trendel dann plötzlich aus den Iingern läßt, dreht bii ser sich auf der Tischplatte um seine eigene Achse wie ein Kreisel fällt dann um. Zeigt die obere Seite des Würfels das „G darf der Spieler den ganzen Einsatz als seinen Gewinn betrach Kommt die Seite mit „H" nach oben zu liege», gehört die Häflfie der eingesetzten Nüsse dem Spieler. Erfolglos war der W rrf, j lueutt die Seite mit ,,92" oben liegt. Wenn der Würfel abei so! fällt, daß „St" aus der eberen Seite steht, dann — o weh! — d mit | muß 6er Spieler de» Einsatz erneuern. Hierauf dreht der zweitältestc Mitspieler den Trendel »fiter den gleichen Bedingungen, dann der dritte usf. s92ach A. Berliner.) »» Vjeu;! c.'ti 3 as l no l»d so en. OfCodifd^e etegante IDäfcfoe. findet die Dame in unferer Speziat-ClbteitunQ im 1, Stock Die üietfeitiQkeit unferer Qefcfamackuotten Ctusuja/if ujird Jfmen den Kpuif erleichtern Öi&t&eAg '\JOlJUcLnAxff2A. />■txa.j'oe 6 — 8 ~ 10

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