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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1927-11-28 · 7 (28.11.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
3 (1927-1928)
Issue
7 (28.11.1927)
Date
1927-11-28
Page
[Seite] (sequence 29)
Language
German
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m*r Nr. 7 WS.1! < iemeindeblatt der Israelitischen Religio uSgemeinde Dresden Spielen zum PcrkciUf a Kinder noch jetzt zu'tun! sstellten, abmessen konnten, wie es die pflegen. Dabei bekundeten sie, wie der wurden bereits erwähnt wurde. An den großen wurde es eifrig geübt und so finden wir im!>) Wie die Ruh loses Holz erscheint so erscheint Israel die lticlchrte» ihr 'iolk v <I) Wiehes dreierlei sich öffnen, dann ölchc endlich solche, die < rst c oft ungenießbar sind, so Wohltätigkeitssinne», u iveiscn, die einer Bitte Seite 29 Talmud besonders hervor! :bt, große Behendigkeit in der Bedienung der Kunden und zugleick Geschicklichkeit im Messen und Wägen. Endlich ist noch zju bei erken, daß das Rüsscspiel — zwei Arten - mehr als jedes andere Spiel gepflegt Festen, dem Passah, und Sukkothfeste, Ls ist ein echt jüdisches Spiel gewesen, Ridrasch sehr viele Vergleichnngspunttc Nur einige zwischen der Ruß sind gem Nußbaum und Israel, seien hier genannt: ») Wie die Nuß m: r Abteilungen hat, so teilte Mose die Jsracliter in vier Lüge lit vier Fahnen: Inda, Rüben, Ephraim und Da». , die ihre» Kern nicht kennen, als wert» dcne^ i, gev »net aber eine schmackhafte Frucht bietet, den anderen Nationen verdienstlos, so lange sie sich mit ihm nicht k» chäftigen. Suchen sie aber mit ihm bekannt zu werde», si erkennen sie die Perlen, die zahlreich in ihm ruhen. a) Wie die Schale l e Frucht bewahrt, so behüten in Israel r Perderbcn. küsse gibt, und zwar solche, die von selbst die leicht geöffnet werden können." und sncm harten Schlage nachgebcn und dann sind in Israel drei Klassen hinsichtlich des d zwar: die von .selbst Wohltaten erwillig Folge leisten, und die ielbit bei innigstem Bitten Harth rzig bleiben. Auf diese bezieht sich der -pruch: „Eine Tü di« wird für den Arzt geöf nicht für eine Wohltat geöffnet wird, die wt". Das Nußspiel war auch .bei Männern beliebt, um darin Geld zu gewinne», das aber dem Verlierenden wieder zurückgegeben luerden mußte. Wir lesen darüber in einem alten Buche: .Ursprünglich sei nur den Kindern gestattet gewesen, am ersten Passahtage mit Rüssen zu spielen, und zwar mit den Nüsseni die man ihnen gegeben hatte, um ihre Wachsamkeit am Sedertisch« zu erhöhen. Erwachsene aber sollten dergleichen :!cirvcrschinc.idung meiden.und sich mit Wichtigerem beschäftigen." Auch die Damen huldigten dem beliebten Spiel mit Nüssen, ko daß man sich genötigt sah. von dem Verb-,t des Spirl-nS am Sabbath abzusehen. Spielten doch Mädchen zur Vcsperz.üt des Versöhnungstages, allerdings nicht wie in jener uralten Feit, um Freier, wohl aber um Nüsse zu gewinnen, die sie jedoch nicht an diesem Tage genießen durften. Wie bei den Deutschen und den anderen Völkern. lwr auch bei den Juden das Würfelspiel beliebt, obwohl es sich hier nicht recht cinbürgcrn konnte. Einem gewerbsigäßigen Würfelspieler sprach man die Fähigkeit, ab, glaubwürdiges Zeugnis abzulegen. Tie führten stets Würfel bei sich, um sie jedem Follausscher oder Follknecht zu überreichen, tvcnn diese sie verlangten, wodurch sie mancherlei Plackerei aus dem Wege gingen. - Als im Jahre 13-19 der „schwarze Tod" aufhörte, wurden die damaligen Leute von einer ungeheuren Spiel- und Vergnügungssucht ergriffen, der auch die Juden nicht widerstehen konnten. Vergeblich wiese» die Moralprediger auf die Verwerflichkeit de» leidenschaftlichen Spieles hin, und man sah sich genötigt, zeitweise.' z. B. am Chanukkah, das Spiel zu gestatten, während sonst das gewerbsmäßige Spiel mit dem Bann sCherem) belegt wurde. Bei ^Hochzeiten und anderen Festlichkeiten: auch während einer Epidemie, um die Angst vor Ansteckung zu verscheuchen, wurde das Spiel ohne Einschränkung erlaubt. i Die Buchdruckerei Kaden C comp. ist die Druckerei, die Ihnen sämtliche Drucksachen einwandfrei und schnell liefert. Verlangen Sie Vertreter besuch! Ruf 2 5261 I J ÜU'J ininmwf» HAUSFRAUEN! wascht nur in der o Groß-Dampf Wäscherei u. Plätterei Albei •tshof-Savoy Dresden-A., Sedanstraße 7/9 Eingang auch Werderstraße 16 / Fernruf 42053 Htt, Sptztallia Haus- und Auf Wu m J k 11111 t.fa el-Lohnu)äsche / Gewidilstoäsche erfolgt Abholung! .... Treppen 4 Fluren \ reinigt y. v* reinigt Q % . . reinigt *ar n«n.% t Linoleum Fenster«, Parkett« und Treppen«Reinigungs« Institut »Germania“ Exncr & Richter An der Frauenkirche 6—7 +• Fernsprecher Nr. 29722 . Fenster \ Parkett

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