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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1927-07-28 · 3 (28.7.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
3 (1927-1928)
Issue
3 (28.7.1927)
Date
1927-07-28
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden In Dresden fand am Donnerstag, dem 7, Juli eine Festsitzung der Fraternitasloge statt, zu der sich auch etwa 25 auswärtige Gäste aus Leipzig. Chemnitz, Plauen i. V., Breslau und Königsberg eingefunden hatten. Nach der Festsitzung fand im Hotel Bristol ein geselliges Beisammensein statt, wobei auch die Tochter des Präsidenten, -Frau Professor Dr. Mann, und zahlreiche Dresdner Damen zugegen waren. — Am Freitags mittag iveilte Mr. Cohen in Begleitung einiger Dresdner Herren und Damen im Ferienheini der Fraternitasloge in Lberrochwitz. das ja bis zu den Großen Ferien und im Herbst Logenangehörige aller deutschen Is Erholungsheim für UÜBB-Logen dienü — Unser zweites Bild zeigt den Ordenspi äsidenten in der Mitte de Log A«r Tie Eroberung des T Nachdem die Wälle vollendet und die «lurl keine Wirkung bervorbringcn, lägt Til ilecken; in kurzer Zeit ist auch der Demi in Asche gelegt? aist Jum 9. Aw Flavins Iosephus: Geschichte des jüdische« Krieges empels ifrböcke angelegt sind, aber is die Tore in Brand wider seinen Witten, 1. Tie beiden Legionen hatten Lous die Wälle vollendet und Titus gegen die westliche "".Halle des innerer ivcgnng setzen. Bolle sechs Tage arbeit: brccher vor den.Täinmen ununterbroch richtete aber nichts aus. Größe und r ividerstand allen Anstrengungen, ivährend dessen die (Grundsteine des nö säglicher Mühe und hoben die vorderjei das Tbor stand fest auf den inneren, ivre Versuche mit Hebeln und Werkzä Leitern an die Vorhallen. Beiin Anfste Feinde nicht gebindert, ern oben fand« wurden teils rücklings hinabgestoben, b gestreckt. Viele wurden, als sie eben die Mauern sprangen, eh' sie noch konnten, zusammengehauen: einige ladcne Leitern stießen die Juden um bedeutenden Verlust. Tie, welche die wehrten sich aufs hartnäckigste für die lust sie für die größte Schmach ansah tigten sich die Juden derselben gestiegenen sämtlich. Tie übrigen >vi lingey en'chreckt, zurück. Doch verkauft! Leben teuer; von den Empörern toter die in früheren Kämpfen sich ausge^ dem Eleasar, der Neffe des Wüterichs sab, daß die Schonung eines fremden > derben seiner Soldaten ausschlage, anzuzünden. 2. Um diese Zeit gingen zu den aus Ammans, der blutdürstigste vor Simon, und Archelaos, des Magadat» Verzeihung, ivenn sie die Juden im Vl * Unser August. di; gai auswärtiger unt Gäste in Oberrochjv Am Freitag a! Mr. Cohen den in unserer Synaig Rabbiner Dr. Wol seiner Ansprache heit des Führers jüdischen Weltorg B'nai Brith amerikanische D tatkräftige Hilfe v jüdischen Jnstitüt Deutschland über Zeiten hinwegg die damit wiedtzr sammenhalt und bereitschast aller jenseits des Meeres haben. Wir hoffen. Cohen in Dresden wohlgefühlt hat. Unsere begleiten Pen Ordenspräsidenten der B'nai BritI seiner Reise durch Deutschlaüd! lend Nr. 3 Dresdner itzbesuchte Gottesdienst oge. Herr gedachte in r Anwesender großen cjnisation der en, deren durch elen unserer tonen in traurige eholfen und den Zudie HilfSden — auch — bewiesen Ir daß be t Achten des Monats ließ die Sturmböcke Tempelhoses in Bete der stärkste Maueren gegen die Mauer, Festigkeit des Gemäuers Andere untergruben blichen Tores mit imn Quader aus; aber liun gaben die Römer ugen auf und legte» igen wurden sie voin n sie Widerstand und §ils im Kampfe niedervon den Leitern auf Schilde emporhalten mit Bewaffneten bedach hatten auch sie Fahnen hinangetragen, Geldzeichen, deren Deren. Dennoch bemächtöteten die Hinanifhen, durch das Mißjeder der Römer sein sich dieselben hervor, zjeichnet hatten, außer- Simon. Als Titus ^empels nur zum Derer Befehl, die Tore Römern über: Anan, den Trabanten des s Sohn, sie hofften rteil verließen. Titus die schaute ihre Falschheit, weil er überdies ihre gegen die Juden kannte. >var er daran, beide en: lassen. „Nur aus 9fot kommen sie," sagte er, freiem Willen, und keine Schonung verdienen D aus der von ihnen selbst in Brand gesteckten Da springen." Dennoch besiegte das gegebene Wort und er entließ sie, ohne sie jedoch gleich milde z> wie die übrigen^ Tie Soldaten hatten indes Brand gesteckt, das schmelzende Silber gab der Flck im Gebälke, und prasselnd ergriff sie nach allen Vorhallen. Tie Juden sahen das Feuer ruhig ließen Hand und Mut sinken. Vor Schrecken rührt: um zu wehren oder zu löschen; betäubt starrten si< an, und so nahe ihnen auch der Verlust ging, keineswegs auf Rettung, sondern faßten nur, wb Tempel schon eingeäschert wäre, noch heftiger » wider die Römer. Denselben Tag und die gm Nacht wütete der Brand: denn man konnte die teilweise, nicht auf einmal in Flammen setzen.' i nb ßchs 3. Am folgenden Tage ließ Titus löschen Tore den Weg für den Einmarsch der Legioneiji indes er die .Heerführer versammelte. Es waren?' Tiberius Alexander, erster Befehlshaber des Heeir> Eerealis, Legat der fünften Legion, Lartius L?: der zehnten, Titus Frygius, von der fünfzehn t mit diesen Aeternius Fronto, Präfekt der zwe nischen Legionen, und Markus Antonius Julie Halter von Judäa; außerdem noch eine Zahl und Tribunen. Mit diesen hielt er Kriegsrät üb« c pel. Die einen meinten: man solle nach Krieg fahren: die Juden würden nicht aufhören, Emfö stiften, so lang der Tempel stehe, der ihr gemeinso Punkt sei. Andere rieten, das Gebäude, im Fast sich zurückzögen und keiner sich zur Wehr setz,, und dasselbe nur dann verbrennen, wenn die Jud:i behaupteten und Widerstand leisten würden. Es Festung, kein Tempel; ohnedies falle die Schu störung des Heiligtums nicht aus die Römer, fon^»< Juden, die dazu zwängen. Titus erklärte z wenn die Juden den Tempel besetzen und kämpfe sich Mr. en Wünsche Logen auf i Grausamkeit haupten zu nicht aus enschen, die erstadt entminen Zorn, behandeln, Tore in mme Raum Seiten die wüten und sich keiner, den Brand sannen sie; ivenn der Ingrimm ze folgende Hallen nur um die erweitern. Oberste, es, Sextus pidus, von en Legion: alexandrinus, Statt- Statthalter den Temsrecht verrungen zu mer Mitteldie Juden , zu retten, n sich darin sei eine d der Zerexn auf die isletzt: selbst n würden. Ges. fCKfc.Wjreuckhca XommaMitt- Gestüsduft Dresden-A. 1 ViklorvMtrjAc 20 - Bao-dar 23923 Amerikas bester Lautsprecher: Orossley Supper Musicono eingetroffen! resdens Radio-Spezialgeschäft Dresden« A. ViklociMtrjfc 20 — P< 23023

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