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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1926-12-28 · 8 (28.12.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
2 (1926-1927)
Issue
8 (28.12.1926)
Date
1926-12-28
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nr. 8 lemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Seite k schein jun. belustigten a i und jung durch' ein Kasperletheater Nun gabs gemeinsame Kaffeetafel mit Kuchen aller Art nach Belieben, dann wurde» die Kinder photographiert. Frau Szybilski führte daraufhin die Kinder zur Polonäse an, womit die Beschenkung verbunden war. Helle Freude strahlte c u« den Kinderaugen. Besonders fei k ier erwähnt, daß sechs Kinder (Nichtc ngehörige deS„ESra") auf Veranlassung der Frau Professor Dr. Winter reichlich nit Wäsche. Kleidung üsw. versehen rmrden und außerdem je 10 M. bar schielten. Zum Schluß gab eS für die L inder noch warme Würstchen. Ende 7 Uhr. Abends 81/* Uhr fand dann e ii Tänzchen statt mit Tombola und Ausführungen aller Art. Der Reinertrag war ein sehr guter, zumal die Gewinne und Geschenke. Kuchen »sw. kostenlos überlassen waren. Das Hauptziel des „Esra", Bosch Eisemann Fabrikate Wohltaten zu erweisen weiterhin sein Panier ßin. Die Zionistische Bereinigung Chc n hatte diesesmal die rischen Teeabends begastg der Einladung des Vorsta neuen Produktenbörse Der Vorsitzende. Herr besondere Herrn SallMon der Exekutive der Zionistif Herr Oberkantor dann wurde „Moaus eine Schülerin der bäum, trug sehr ausdru Tie Festrede hielt Herr Der künstlerische T-Moll-Fantasie, von gegeben. Otto Bernstein und Schalem Aleichem Schluß sang Hermann wurde in angeregter bis weit über Mitternacht Hasste heb ä Teil Gr. t Stirr Fra» t Der jüdische veranstaltete einen großen Künstlerhaus, der iibekqi stimmungsvolle Tanzmu Teil bestritten von HerH Thaliatheater, sorgten Erfrischungen, Tombola Abends. fii ist wiederum gelungen rxnd wird ukkahfeier in Form eines kllirstleen. Es waren ungefähr 300 Gäste ndes nach dem schjinen Festsaal der lolgt. Pionkowski, begrüßte die Gäste, insn Schocken, Zwickau, das Mitglied chen Weltorganisation, in zündete die Chanukkahlichier an, ur" gemeinschaftlich gesungen und äischen Sprachschule, Frl. Mandelcksvoll ein Gedicht von Bialik vor. schocken. Tann wurde Tee gereicht, wurde eingeleitet durch Chopins e Hofstein mit Meisterschaft wiederas zwei kleine Geschichten von Perez und erntete starken Beifall. Zum chacher einige Lieder. Der Abend mung verbracht und hielt die Gäste beisammen. «verein „Agudaß Noschim" Chanukkahball am 11. Dezember im rs stark besucht war. Gute und lk, künstlerische Darbietungen, zum n Direktor Beckers von Tymians r angeregte Stimmung, Zelte mit usw. für den materiellen Erfolg des Das Mädchenleim der Fraternitasloge , veranstaltete am Donnerstag, dem L Dezember, abends en der Loge eine wohlgelungene e jungen Mädchen ausnahmsweise 81/2 Uhr, in den Räunj Chanukkahfeier, zu der d auch Brüder. und Freunde einladen dürften. Die junge (Nisteschar bot ein burr bewegtes, herzerfrischendes Bild; auch viele Logenschwester n und -brüder waren anwesend. Frau Dr. Stein zündete die Lichter an, und dem gemeinsamen Gesang der Chanukkah-Hymne folgte eine Ansprache von Frau Dr. Stein. Die Rednerin wies darauf hin, daß die Tat der Makkabäer deutlich zeige, was der Idealismus in der Seele eines Juden vermag. Das Streben der Israeliten ist auf Heilige!« gerichtet, auf Werke, die der Gesamtheit zum Segen gereichen. So ist auch dem, Geiste unserer Religion entsprechend diese Schöpfung der Loge: auf Geist ernd Gemüt junger Mädchen einzuwirken, ihnen eine Stätte zu schaffen, wo sie Freude am Austausch gemeinsamer Interessen finden sollen. Ein reichhaltiges Programm erhöhte die frohe Chanukkahstimmung. Liebenswürdige Logenschwestern, denen an dieser Stelle nochmals herzlichster Tank ausgesprochen sei, hatten es ermöglicht, unsere jungen Gäste, die in so großer Zahl erschienen warem mit Tee und Kuchen zu bewirten. Wahrend der Tafel erfreute Schauspieler Leivinski durch deklamatorische Darbietungen, unter denen die „Chanukkahlampe" von Perez besonderen Beifall fand. Nachher hielt Tanz die junge Schar noch bis nach Mitternacht in fröhlichster Stiminung zusammen. Kinderhort Am Dienstag, dem 7. Dezeinbex, fand die Chanukahfeier des Israelitischen Kinderhorts statt. Reges Leben herrschte in den Räumen der Fraternitas-Loge. 9dach den üblichen Chanukkahvorträgen erfreute man sich au dem Märchenipiel „Schneewittchen",, das von unserer Hortleiterin, Fräulein Jakob, mit viel Liebe einstndiert morden war. Tie Kinder boten ihr Bestes, und reicher Beifall lohnte, ihnen ihre Mühe. Es war eine große Freude für uns, daß unsere Veranstaltung durch zahlreichen Besuch.,vay Freunden und Gönnern ausgezeichnet würde. Tie Kinder blieben bei Schokolade und Kuchen fröhlich vereint und nur zu schnell verging ihnen die Zeit. Eine Ausstellung selbstgefertigter Arbeiten unserer Hortkinder, wie Zeichnungen, Stickereien, Kleb- und Malerarbeiten zeigten, wie unsere Zöglinge ihre Zeit im Hort nutzbringend anwenden. Palästinas Bodenpolitik. Von Dr. h. c. Freiherr v. « choenaich, Generalmajor a. D. Im Herbst dieses Jahres beschloß der Jüdische Nationalfonds (Keren Kajemeth) das erste Vierteljahrhundert feines Bestehens. * Ich habe immer wieder daraus hingewiescn, daß auf der palästinensischen Völkerbrücke sich heute Ereignisse von größter weltpolitischer Bedeutung abspielen. Tie Tätigkeit des Fonds in diesen 25 Jahren zeigt, daß er an der Entwicklung weitestgehend führend beteiligt gewesen ist und voraussichtlich weiter sein wird. Daß die Tätigkeit weit über den kleinen Kreis der Zionisten und weit über den größeren der jüdischen Gegner des Zionismus Beachtung gebietet, will ich versuchen, an dem Sondergebiet der Politik zu zeigen. Dabei muß vorausgeschickt werden,r daß man bei der Zionistischen Exekutive von Politik im engeren Sinne nicht sprechen kann, weil die politische Leitung bes neuen Palästinastaates in diktatorischer Form in .Händen des englischen Oberkommissars liegt. Ter politische Einfluß der Zionisten liegt aflein in dem Umstand, daß diese 15 Prozent der Bevölkerung den weitaus intelligentesten und willenstärksten Teil bilden. Wir haben in Teutschland rund eine Million organisierter Bodenreformer, und zwar auf alle politischen Parteien verteilt. In der Gesetzgebung lebt die Bodenreform aber bisher nur auf dem Papier. Was einzelne Geineinden auf dem Gebiet.tun, bleibt Stückwerk, solange Reich und Länder nicht endlich den Worten Taten folgen lassen. Ter Keren Kajemeth ist heilte vielleicht die einzige Stelle auf der Herrenhttte / Herrenwäsche / Herrenartikel Nur erste Qualitäten / größte Auswahl / preiswert! 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