Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 2 (1926-1927)
- Issue
- 8 (28.12.1926)
- Date
- 1926-12-28
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 8 iemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Seite 3 Dampfbügeln - Mägige Lieferzeit Ansug 2, Mark Chemisch Reinigen von Kleidang 1? Ansug 4.50 Mark Kunstplissee/Kunststopfen / Schneiderreparaturen Werfel schließt sei, gelassenes Fabulieren Unzucht, und jede poe erschien mir als unki Denn um was für welche ewige Tragkraft dieser Welt, müßt deuterei' zu sein!' Seine dramatische deuterei wahrhaftig n rischen Qualitäten „weltgeschichtliche Seelje verfehlt. Argument mit den Worten: „Ein losin solch reiner Sphäre hasse ich als eine ische Freiheit ohne strenge Begründung nstlerischer und verletzender Leichtsinn, nschen geht es, um welchen Ernst, um des Geschehens! Wo. wenn nicht in Dichtung versuchen .Wahrtraum- Perfel ist an dieser Klippe gescheitert, ende ist. eine Dichtung, Wahrtraumcht. Sie mag ihre dichterischen künstleen, das will ich nicht bestreiten. Als und Menschentragödie" ist sie völlig L«g hail Chanukkah ln Dresden Festeskerzen erstrahlten Künstlerhaus und übep ihre Gefolgschaft ger Feier das Makkabäerf^s! Wenn wir alle di< Veranstaltern zugeganjg feststellen: es lebt ein meinde. Es ist eine beseelt ist von dem l halten und weiter zu sache und geben im sos Den Reigen der i verein. in diesem Jahre in der Loge, im all, wohin das Alter und die Jugend Hfen hatten, ckm in gemeinschaftlicher t zu begehen. Berichte, die uns von den einzelnen en sind, durchgehen, so können wir starker jüdischer Geist in unserer Ge Shlichgestimmte Jugend unter uns, dj. i edanken, das jüdische Gefühl waMu Entwickeln. Wir freuen uns diese/Tatgenden die einzelnen Berichte wieder feiern eröffnete der Jüdische Jugendfr i des Jüdischer Der erste Abend Jugendliche bei uns. des Moaus Zur sprach A. Grynberg trug wi, Bialik vor. Die reliäi Worten von Herrn Rabbiner Tr. Wolf über das Wesen der. Chanukkahseele. Anschließend versammelte man sich bei Tee und^ Gebäck an festlich gedeckten Tischen. Während der Tanzpausen ernteten Lisbeth Berger mit jiddischen (besängen, und eine Wigmanschülerin, Frl. Hilsenrath mit ihrer Tanzdarbietung großen Beifall. Heitere Vorträge wurden eingestreut. Aus räumlichen Griinden mußte die Zahl der Teilnehmer nur auf Mitglieder und einige eingeladene Gäste beschränkt werden. Am 8. Abend Chanukkah trug Herr Schauspieler Paul Lewitt, Mitglied der „Komödie", Stefan Zweigs Novelle „Der Untergang eines Herzens" mit großem Erfolg vor. Zugendverein zu Dresden Chanukkahfestes vereinigte etwa 120 : >kach dem Anzünden und dem 'Gesang Rosa Mandelbaum einen Prolog, und ungsvoll ein hebräisches Gedicht von iöse Feier gipfelte in gehaltvollen Die Religionsschulr Tie Dchüler und Schülerinnen der Gemeindereligionsschule waren für den 30. November zu einer Chanükkahfeier nach dem! Künstlerhause geladen. Es dürsten wohl über 400 kleine Gaste zu ihrem Feste erschienen sein; denn es ist durch jahrelange Tradition das Fest des jüdischen 'Kindes. Erwartungsvoll hatten sich schon frühzeitig die ersten eingefunden, und als es 4 Uhr war, da war der festlich hergerichtete Saal übörfüllt. Herr Rabbiner Tr. Wolf begrüßte die Kinder in kurzen Worten^tNiV^änn zeigten diese, was sie in langen Wochen vorher^eingeübt hatten. Zuerst wurden von einem Schüler mit klangvoller Heller Kinderstimme die Brochaus gesungen und dann die' Lichter angezündet, und dann hallte durch den Saal die alte Melodie des „Moaus Zur": Ein schönes Chanukkahgedicht beschloß den. feierlichen Teil. Es gab dann Kakao und Kuchen, den fleißigk Frauenhände vorbereitet hatten. Gut mundete es allen in der Gesellschaft ihrer Freunde und Freundinnen. Später gab es noch manche Ueberraschungen. Eine Gruppe von Mädchen hatte einen schönen Tanz einstudiert: „Der Traum im Walde", und eine kleine Theatergesellschaft führte eine Szepe aus dem Leben des Juda Makkabi auf. Schnell rannen so in angenehmer Geselligkeit die Stunden dahin, und ein schöner Nachmittag war verlebt. Ein Band war geknüpft zwischen.der Kindesseele und dem lebendigen Judentum. €me (ProdukBonsflättq d ndfdterJfrbeä und deutßwn (Fleißes * SingerTfähmaf&tinenfabrik Wfflcmberge taz.'Potsdam Singer Jjäden Verkaufsstellen Jn presden: Präger Straße 18, Ferdinandslraße 2, Hauptstraße 8 ■iil—AianiA^il‘mfrr«li,ri I fr*li >—r *.