Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 2 (1926-1927)
- Issue
- 7 (28.11.1926)
- Date
- 1926-11-28
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 7 Ge (Schluß) meindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Seite 3 Aus Vergangenen Jetten nach trcu Der Rat frug (1. Juyi Gegenwart der Aeltesten bescheiden ab: er sei -war vom Handel ernährt, Rabbiners oder Stellvertr:t habe bereits nach dem To ihm von den Aeltesten an erklärten tags darauf Met Ratsstelle: sie seien -war schasten eines Rabbiners das nicht beurteilen, hier son. Nur Rosenberger hcl Beschwerde gegen die Aeltesten 1820) Veit Abraham Pinkus in seiner Befähigung. Er leynte :jn Gelehrter, habe aber von je sich e sich auch die Kenntnisse eines ers nicht zu, er sei 70 Jahre alt. des Oberrabbiners Landau d."s zetragene Amt abgelehnt. Ebenso Rosenberger und Hamburger an Gelehrte, hätten aber die Wissenaiicht erlernt. Herz Meyer könnt sei keine hierzu qualifizierte Pert Abraham Pinkus für geeignet. Hierauf erklärte (3. Juli) Meyer: Txr Rabbiner hat mit unserm Gottesdienst gar nichts zu tun. In allen 7 Shnat ohne Rabbiner abgehalten. Der Vorsänger leitet den Kultes. Der Rabbiner hat nur über Beobachtung des Zeremouialgesetzes zu wachen, z. B. ob Fleisch oder Wein koscher jist, bei Eidesleistungen zu admo aber nicht einmal bei Beschnei düngen tätig zu sein. Die vier Befragten hätten nur ab gelehnt, um sich nicht Kains Samuel zum Feinde zu machen auswärtige Rabbiner gemeldet: Meyer Glogau, Mendel Hijimann Auerbach ans Lissa, Levin Wolf aus Meseritz d:r Auch hierüber befrug burger (Salinger), klärten: bei uns kann und nicht zuvor von einem groH befunden worden. Keiner das Amt zu übernehmen., mal interinfistisch Stellver alle Hauptfragen aufgehobest wählt worden. Der Rabbini agogen und gottesdienstliche Die Aeltesten erklärten. Rat (8. August) Meyer Ham- Metz und Rosenberg. Sie erdarf niemand Rabbiner sein, der en ^Gelehrten geprüft und tüchtig von uns ist geprüft und gewillt, Pinkus fügte hinzu: er sei einreter gewesen, da. habe er aber bis ein wirklicher Rabbiner geer habe Aufsicht über alle Synn Handlungen. sie hätten der Gemeinde alle übrigen Kandidaten genannt, diese habe aber Abraham Lrvi erwählt. Der Rat erstattete abermals Berscht 07. August 1820): Einer der zuverlässigsten und gebildetsten jüdischen Schriftsteller (Friedländer) habe in seinem „Gutachten über die Verbesserung .der Lage der Juden im Königreich Polen" erklärt: Die Rabbiner seien eigentlich nichts als Gelehrte, die den Talmud interpretieren und deren Meinung befolgt wird, es se: bloß Sparsamkeit oder Unwissenheit, wenn ihnen die Inden Beschneidung, Trauung, Scheidung. Unterricht überließen. Der Talmud hat nicht verbindliche Kraft. T.her ist der Rabbiner unwichtig. Er hat nur Gutachten über erlaubte Speisen, Reinigungsgesetze der Weiber, Schlachtgesebe zu geben. Solange der Talmud und die talmudischen Rabbiner nicht verschwinden, ist schwerlich eine Hauptresorui bei den Juden zu erwarten. Besser gute Schulen und gute Kinderlehrer. Darauf verordnete die Negierung (27. Februar 1821): Die Wahl Abrahem Levis als Rabbiner wird genehmigt. Bei künftiger Vakanz ist aber ein qualifiziertes Subjekt aus der eigenen Mitte zu wählen. Herz Meyer appellierte dagegen und suchte die Sache hinzuziehen. Nach seiner Erklärung vom 16. Juli hätten Mendel Schie und Lazarus Lehmann ihm sagen lassen, sie wollen den ^Unterhalt für Lippmann Levi aus eigenen Mitteln trcgen. Dann hätte er nichts dagegen. Seine Appellation ward (14. September 1821) von der Negierung verworfen mit der Klausel, daß der Rat sich durch Meyers Eingaben nicht weiter beirren lasten solle, und mit der Vorschrift, daß Herz Meyer wegen Mißbrauchs des Appellationsrechts mit o Taler Strafe, sein Anwalt :nil einem Verweis belegt wurde. Die Akten schließen mit der Notiz vom 20. September. 1828, daß Strafe und Kosten abzuschreiben seien, weil Rüben Herz Meyer kürzlich in großer Armut verstorben. Apparate u. Platten sind billiger gewo den nGrammopkci Max Weadlaadt,' Draadi i n«r Prager Straft«, 21, EA« AaWhitV «fkfcaii— ibAppam e.i n B-A. StruTeatrafte .fraBm koamloa Apparat« Ton M. SO. (auiWuoadi Rateozah i «Dg m Versorge Dein Kind nnft Deine Familie durch Abschluß einer Lebensversicherung. Diese bietet billig und sicher die größte kontinentale Segeuseitigteitsaustali Anstalts-Vermögen 275 Millionen Schweizer Franken Schweizerische Lebensversicherungs.u ftttitenanftatt inZürich OKWaaSik ta Stiepmiti luiruMlti licunt: Imin, Mriiutr.il, Or. Jir. l, nniriil. Iitnlis ""!UUPUP!UUPUP "U7UP77 UU7P77!!UP!!!"U7UP7"*PP7PP7!""PUU!!!"PPPU 37887712073502309507^397840382410 ^^/+.4$75.+4+::9^^:6:+//.9+.+:++/.+/15+A