Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 2 (1926-1927)
- Issue
- 6 (28.10.1926)
- Date
- 1926-10-28
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 6 ®en einbcblott der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden vei ivaltnng Ende Septem > Äcutific Geineindestener-Vo> jnhr 1920 iverden damit odlire 1920 jitriitffleßaitflc miederliolt: Wmfi den von liclimifltcii Beschlüssen ist c 19 20 die Neichseinkomme^ urmiöe zn lene». , Wenn und damit die Reichseinkoi im Jahre 1027>, so wird di< stenereinsckiätzung 1927 zeig: Besondere Schwierigkeit: Lolin- und (^ehaltseinpsäiii e sonnte die Besteuerung dc durch die stirckiennnd Schätziing oder in Panschc Veifiignng des Reichsfina die Steiieileislnng der L einzelnen zahlenmäßig »ich de>n Lohnabzug, der von er 1920 ausgeschriebene lOproanszahlnng siir das stalenderhegründet, das; die Einkiinste im seien. Es sei liier ausdrücklich den zuständigen Ministerien ne' er Gemeindesteuer siir das Jahr »'teuer des Padres l!> 2 '< zndas ftcucrpfLiditiflc Eiiisoinmen imeiisteuer 1920 geringer in als Wirkung sich bei der Gemeindeen. n macht die Heranziebnng der r zur Gemeindesteuer. Bisher r!2olm-' nnd Gelialtsenipsänger Religionsgemeinden nur nach l,Wippe« erfolne», iveil. znsolge izministerinms die Finanzämrer islinnnd Gehaltsempfänger im t seststellen, sich vielmehr mit dem Arbeitgeber vorgenoniineii st rer di Far t! besoi Der Vorstand uw und die Vorstände geehrt. Herr Dr. vom Synagogenchor erhebende Feier vera merksamkeiten und unserer Gemeinde chat Wirsamkeit ermögliche; Dankbar begrüße ich zu meiner Gemein^ da es mir ganz unmö So sei mir auch Freistaate Sachsen aber nicht zum wenigste Mund meines hiesiger Gabe erfreut haben, Danksagung Gemeinde hat die Feier meines Amtsjubtläums angeordnet und geleitet. Die Beamten r Vereine innerhalb unserer Gemeinde sind dem Rufe gefolgt .und haben mich überaus I hat in diesem Gemeindeblatt meine dienstliche Tätigkeit über Verdienst gewürdigt und | eierlichen Gesang anstimmen lassen. Die vereinten Iugendgruppen haben eine besondere, istaltet. Einzelne Gemeindemitglieder haben mich durch Glückwünsche, persönliche Aufnders durch Spenden an die Kasse für verschämte Arme hoch erfreut. Der Vorstand der I)s..Iacob>Winter>Stiftung Zuwendungen zugesichert, die ihre bestimmungsmäßige so« >i Ni Das Jubiläum L Am 2T>. September wur > •10 Jahren Pros. Tr. W i n Tresdner Gemeinde antra Nninnnsr des Gemeindebläft deren Artikel gewidmet.) der Sabbat des Hiittenfestels tag die Gemeinde im Gotle besonders festliclien Eharakt: sowie der Vorlesetisch lvaren Pros. Tr. Winter wurde endetet» Abschnitt stgntor H M »stiebe rach mit Orgel wünschte ihn im Namen der Nach dem Einheben der Gedenkrede, eine JJtücfKfton di: Feier ist in den Tresdn den.) Ter Synagogenclo T, Seite 3 wird, znsrieden zn geben haben. Neuerdings hat das Reichssinanzniinisterinm diesen Standpunkt verlassen. Tnrch Erlaß vom 23. Juli 1920 hat das Reichssinanzministeri.im angeordnet, das; durch Ausfüllung von Ueberweisnngsblätter» seitens der Arbeitgeber nach Schluß des Kalenderjahres 1920 den Finanzämtern genaue Angaben iibsr den Steuerabzug jedes einzelnen Lolin- und Gebaltsempsängers z» machen sind, fti'ir die Folge werden die stirchen- und Religionsgemeinden somit auch siir diesen .streis ihrer Steuerpflichtigen das amtlistie Material erhalten, das ne für ihre Stenerzwecke benötigen. ,'stim Schluß fei darauf Hingeiviesen, daß die dreiwöchige Frist zur Absiihrniist der lOprozentigen Gemeindestener- Poranszahlnng für das stalenderjabr 1020 ebenfalls ab» gelaufen ist, nnd daß die ausgeschriebenen Verträge fällig sind. Wir richte» an alle GemeindemitgNeder die dringende Bitte, im Interesse einer geordneten Gescliästsfübrnng der Gemeindeverwaltung, um ihr unnötige Arbeit durch Mal,- nnngen »sw. zu ersparen, ihren Verpflichtungen nachzii' kommen. ich in diesen Kundgebungen eine Bekundung des inneren, seelischen Verhältnisses, welches e gewonnen habe. Dieser beglückenden Dankesempfinbung sei hiermit Ausdruck gegeben. Hlich ist. auch an Einzelpersonen die wohlverdienten Danksagungen ergehen zu lassen..-^ g:stattet, hier zugleich den Vorständen der einzelnen israelitischen Religionsgemeinben im e der Sächsischen israelitischen Lehrervereinigung für die ehrenden Zuschriften und zuletzt, n. meinen Amtsbrübern. die mich bei der gottesdienstlichen Danksagungsfeier durch den Amtsbruders, Herrn Rabbiner Dr. VZolf, feierlich angesprochen und mit einer literarischen einen herzinnigen Dank auszusprechen. - v Rabbiner Winter rofeffor Dr. Winters e der Tag gefeiert, an dein vor ter sein Amt als Rabbiner oer . (Wir haben in der lebten es diesem Anlaß einen besonn dein genannten Tage, es n>e: s, versaininölte sich am Vorn.itshaus. Ter Gottesdienst trug r. Ter Betstuhl des Jubilars »nt Blumen gefchinückb worden, r Thora gerufen, wo nach beo f st e i » ei» von ihm verfaßtes ) Ehor vortrug. Tann begliick- Gemeinde Rabbiner Tr. Wolf, oravollen hielt der Jubilar die ruf feinen beiligen Weg. (lieber :r Tageszeitungen berichtet ivorr trug unter der Leitung Tr. Fantls den 100. Psalm von Rubin und Sodmrti von Heule vor. An die eindrucksvolle Feier schloß sich der Mußasgottesdienst. _ ■ Am Abend desselben Tages vereinigten sich' in den Räumen der Fraternitasloge die Abordnungen der Tresdner jüdischen störpersstrasten, um Prof. Winter ihre Wünsch: darznbringen. Nachdem. Fräulein Trude Gabriel das Halleluja von Hiimmel, vom Organisten Birn begleitet, vorgetragen hatte, hielt Rechtsanwalt Paul L a l.i n g e r im Nanien der Gemeinde die Festansprastie. Er zeichnete ein Stück Geschichte des Tresdner Judentums, gedachte der Er- ’ eignisse und der Männer in den Tagen, da Prof. Winter sein Amt übernahm, und würdigte eingehend Persönlichkeit nnd Verdienste des Jubilars, seine Tätigkeit als Rabbiner nnd Lehrer, seine Seelsorge und Forscherarbeit auf jiidi'chwisstnschaftlichem Gebiete. Ter Redner schloß mit den Worten: „Was Sie in -lOjähriger hingebungsvoller Arbeit -für die Jsraelitisstre ReligionSgemeinde Tresden geleistet haben, läßt sich nicht in Worte fassen, dafür wird erst eine Ges fesdi.Wartazcidicn XcmaandU- GeseUsdiaft Dresden.A. I Viklcrurtrjftc 20 — Fernsprecher j3923 Am meisten freut an deiner Bude midi der Apparat von RADIO» LUDEWIG Dresdens Radio-Spezialgeschfitt " 4Gcs. fesch. Wjrcnscidiea Xommmdtt-Geuttsdiaft Dresdcn»A. 1 Viktoriastodk 20 — Fernsprecher 23923