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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1926-10-28 · 6 (28.10.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
2 (1926-1927)
Issue
6 (28.10.1926)
Date
1926-10-28
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Leite 4 i t Ns. 6 Geineindeblatt der Israel tischen Neligkonsgemeinde Dresden spätere c^cit vollste Würdigung fsiideu. Mir bleibt nur ühiig, Jbnen im Alainen stirer, Gemeinde beißen ^Danr auszusprecken für alles, lums 2ie uns gegeben haben, leben und Iioffcntlidi »och rollt lange geben werden." Rechtsauivalt Saliuger teilte dann mit, daß Vorstand una Gcineiuderat zu Ebreu de- Jubilars für die durch die Uugunn der Zeiten mittellose Jäcob-Wiuter-2tiftung vor nun an jährlich die Zinsen eines orapitals von 10(MK) Mark zur Perfüguinx stelle» wollen. ' Danach beglückwüniäte Rabbiner Dr. Wolf als Uu<tstollege und im Name» des 2ächnidieii Rabbiuerverbhndes den Jubilar, daun Nabpiuer Horo'witz als Pertretär des g e ie I: e s t re u e i > Indent» 4* " v\ « i 1 \ 1(1 U I I V’ \ II t |IH< | V 1^'4 VHlfV I I | V i w ‘i* » 4 * v 2 äi a vira für dr,,' I ateruitasloge, Ebreuvorstaud Lskar lsiohn-Perefu, Rudolf A p t filr den eu Frontsoldatenbund, 2ieifrsed Zionistische Pereinignng, Frgulein den Frauenvcrein, 2anitätsret Dr. Hilfsverein der deutschen Inden, o s f e r für den Mend Eentralvereiu und P i o n k o iv s t i für du Dora P r a u s u i h für Salzburg für den 2alomou Poael für >jeu Perein der Handwerker und An geilellleu und \x*rr P i Prot. W iuter dankte Nachber vielt ein M' feinen Angehörigen cwtioueu der jüdischen beamten teilnabnien, die stunden in restliclier. 2t mimung zusammen. is: es sprachen ferner Direktor r.g für den Perein Mgänikc-Tvora. ilsen ilkedner» mit herzliäx'n Worten, rvl, au dem neben dem Jubilajr und >ornand und Geuieiuderat, > Dele- .Uörperschgstcn und die Gemjeiujde- Anwesenden bis »in die späte» Nacht- Iugendfeier Die jüdische Jugend. Dresdens brachte Herrn Prifessor Winter ihre Glückwünsche in einer schlichten Feie: der Hebräischen Sprachschule dar. Ans allen Lagern um von die jungen Menschen erschiene t, um allen Perbänden waren dem Lehrer ihre Verehrung und Achtung ausznsprechen Hebräische Sprachschule dieser Gelegenheit die Tie hatte sich verpflichtet gefühli, bei Unentbehrli-chkeit von Lehren und Lernen für das Jndenttrm zu betonen und hatte als Leitsatz die ost von Herrn.Pri fessor Winter gehörte Mahmuig ge wählte .Gehe hin und lerne. -In seinen einleitenden Worten schilderte Herr Edgar! Kaufmann, wie er einstmals zu denen gehöft habe, die zwar ihr Judentum geaebenenfalls entschlossen vctteidigen würden^ aber konkrete Kenntnis des Judentums giring einschäyten. Aus dieser Haltung drängte ihn einst eine estrjache Frage vois Professor Winter: „Wenn Sie das Judentum gegen einen Angriff verteidigen wollten, wüßten Sie was -Sie verleidigen?" Diese Frage muß jeden ans der Ruhe stören und ihm den Impuls geben, zu forschen, zu lernen und sich im Jüdischen nicht mit dem Ungefähr zu begnügen. Dieser Jim pttls soll von den um die Hebräische Spraciifchule Gesätarten weiter in die Jugend getragen werden. Herr Arjeh Kroch berichtete aus seinen Erfahrungen al^ Lehrer in Palästina, wie alte Mütter abends in die Schule kämen, um noch die Sprache der Väter, die nun auch die dcp Kinder geworden sei, zu erlernen. Ader z l Palästina möge man stehen wie man wolle, an der Forderung, sich mit dem, was die Vergangenheit uns üderlief wt, die Gegenwart uns Neues gegeben habe, bekannt zu machen, könne niemand vorübergehen. Herr Profeffor Winter dankte für die Wünsche, .die ihm eine strebende Jugend darbringe. Ter Will?, sich das Judentum lebendig zu machen, lebendiger, als es leider für vielp der letzten Generation gewesen sei. müsse unbedingt aufrichtige Sympathie finden. Er hoffe, daß die ernsten Bc? mühimgen derjenigen, die sich dafür cinsctzien, weiterhin bon Erfolg begleitet würden. Tie Feier wurde eingelcitet und! beschlossen durch hebräische Gesänge, die Herr Dberkantor Hofstein ans Psalmen und Smiroth^ausgcwählt und mit einem Chor einstudiert hatte. Frau Tr. Bcrtowitz wirkte als Solistin mit. Mit Wärme und Verständnis trug Frl. Toni Mandelbaum das Gedicht „Lewadi" von Chaim Nachmann Bialik vor. Herr Aminadav Grhnberg. der Leiter des hebräischen Unterrichts, las ein Gedicht des Jehuda Halevy. j Poin Genieindevorstand waren die Herren Mar Levi unh 2. Pionkowski als Pertreter erschienen, und aus ihrem Urteil, wie ans dein aller Anwesenden konnte inay entnehmen, daZ die Absicht, Herrn Professor Tr. Winter direkten und indirekten Schüler abzustatten Anregungen und Ansporn zu geben, erreiä t worden ist. den Tank seiner der Jugend aber Original Mühlen Packung T. BfENERT DRESDEN HAFEN M Ü H LE HOFMÜHLE HAUSHALT WEIZEN MEHL Original Mühlen Packung X.«..* Strengste Reellität. Höchste Leistungsfähigkeit Fabelhaft billige* Preise Große Auswahl von der einfachsten bis zur besten Sorte »'»'V

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