Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 2 (1926-1927)
- Issue
- 5 (28.9.1926)
- Date
- 1926-09-28
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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Nr. 5 iemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Seite 7 daf Zahl d»' dem den - in tb fönn die nicht untereinander von 1799 ordnete an, vorzulegen seien. Auf W wurde ihnen 1816 genehln ohne Unterschied unterein i 14. August 1817 gei Aeltcste. Die kleinere willkürlicher. Wenn nicht die reichere Peitei die är lvenn diese kräftig oppon und unruhigen National Ende. Ihre Beschwerden den Verhältnissen schweb ringe Anzahl Aelteste ist kcit zu brauchen. Der . der Ordnung und Loyal! t wichtig, wo einerseits die wärts ihren Glaubensgep versuchen, uin die ihrer sauren Schranken zu init wahrer Eifersucht lation entgegensetzen. T einer gewissen Mätzigui g mehr, vielleicht unzusriedfi Armen aushctzcn und geloderten Religions neue Nahrung bieten Iudenordnung, ihnen ei trolle von Gemcinderebr Juden sind keine Genu in l«oknli). Tic drei Aelte Funktionäre zur Erckutip, Adniiiiistration der jn Personen nach de,,: Reskr — bei der groben UnwisHe — wenn vornehin —, jüdischen Rechnungen Schwierig ist die Rabbiste uiischer Kenntnis der unterscheiden sich: Rabb! Stellvertreter? Bei dein dos; zwar beide zürn Zeremonien, wie Trauung! werden, daß der Rabbin Hörde ist. auf deren Aus ordnung 8 16 ist nur die Wahl eirtes Rrbbine^s Bei meidung willkürliche sreiheit bleiben, ob sie oder auswärts wählen, tig zu wühlenden Rabb examinieren zu lassen können wir bei der Ver schon Begriffe von der nicht beitreten. Ihre luenn sie nicht von Iud Rabbinern durch eine s rakter verliehen, das lväije sind Zeugnisse über ihre .ei forderlich. Sic liegen verwandt sind. Ein ferneres Reskript die Rechnungen Ausschutzpersoncn insch der Aeltcsten und Deputierten ligt, datz sie gemeinschaftlich und nder fungieren. Das,Reskript vom igte die Beschränkung auf vier ist vorzuziehen. Je mehr, desto bloß Reiche gewählt wären, würde nere zum Schweigen bringen, oder ert, wäre bei dem leicht reizbaren ' Temperament des Streits kein gehören bei dem Dunkel, das über , zu den verwickeltsten. Eine geeichter von den Organen der Obrig- DPhlhabende ist in der Regel Freund ät. Das ist besonders heutzutage Juden-, aufgeregt durch die anderossen gewährte Freiheit, allerhand politischen Existenz enggestecktcn heilchbreolien, onderscits die Christen Wachstum der jüdischen Speku- :e jetzigen Aeltcsten besleitzigcn sich Es 'ist bedenklich, ihnen noch ie -Häuptlinge zit geben, wclclie d»c in neuester Zeit unvermutet auf- Nationalhab gegen die Juden ten. Es liegt nicht im (leiste der ic kleine Republik durch die l»tonäsentanten zu verschaffen. Tie rde, sondern nur Einzelpersonen stcn der Iudenordnung find nur i obrigkeitlicher Verfügungen' und duschen Genieindekassen. Ausschustpt von 179-7 würden - wenn arm nhcit unfähig sein, oder sich fühlen den Aeltcsten verwandt sein. Die für Nichtjuden Hieroglyphen, rsroge. Es fehlt an ganz cinheijüdischen Rcligiousbcgrifsc. Wie ner oder Obeiral'biner. Rabbiner- Dunkel hierüber ist zn vermuten, igionsuntcrricht und zu religiösen en iknd Besch-neidungen. gebraucht r aber iiberdies eine geistliche Bcprnch sie rekurrieren. Nach Inden» öauSandacht gestattet. Dorum ist bedenklich, dagegen mnb es zur 'Eingriffe Sache der Gewisseusn Rabbiner-Stellvertreter von hier Dem Vorschlag des Rats: die.künfncr von einer christlickx'n Behörde , ihnen eine Instruktion zn geben, schiedcnheit der christlichen »nd jüdi- Requisiten eines Rcligionslehrers Instruktion würde mangelhaft sein, n selbst ansginge. Es würde den gleichsam ein. öffentlicher Chagegen die Verfassung. Wohl aber itten, .itenntnisse und Ouolisikation von Abraham Levi vor. gschlutz folgt.) nd ifj: c tu d l iche Vtbfts 'Wohrui ßhauet r< Bekanntmachungen der Gemeindeverwaltung Vorsitzender des Vorstandes und Gemeinderates Herr Rechtsanwalt Paul S a l i n g e r. Persönliche Unterredungen mit den Vorstehern vermittelt das Gemeindeamt, Zeugliausstraße 2, Telephon 14 051, wochentäglich von 7 bis 3 Uhr, Sonntags von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Sprechzeit des Bureaudirektors P lo e wacher von 11, bis 1 Uhr. Wohlfahrtsstelle im Gemeindeamt. Sprechzeit der Fürsorgerin wochentäglich von 9 bis 11 Uhr, Sonntags von 10 bis 12 Ubr. Sprechzeiten der Herren Rabbiner Tie Herren Rabbiner sind in sämtlichen seelsorgcrischen, besonders auch persönlich-religiösen Angelegenheiten, wochentäglich zu folgenden Zeiten zu sprechen: Rabbiner Professor Dr. Winter, Blochinannstrasie 11,1. Telephon 20 855, von 11 bis 1 Uhr, Rabbiner Tr. Wolf, Zeughausstratze 1, III, Telephon 14 051, von 10 bis 11 Ubr. Ter Gcmeindedajan. Herr Rabbiner Horowitz, ist taglich von 9 bis 1 Uhr Grotzc Zwingerstrasze 6, II. zn sprechen. In diesem Jahr findet nur eine einmalige Verteilung von Holz und -Kohlen statt, »nd zwar im Monat Oktober. Meldungen nimmt bis zum 10. Oktober 1926 die WohlfahrtcstelIe der . Israelitischen Religipiisgeineinde, Zeugl'ausstratze 2, 1., oder Herr D. Meyer, Waisenhausstratze 8, entgegen. Am 10. Oktober wird die Liste geschlossen: eine Nachverteilung findet nicht statt. Dresden, 11. September 1926.1 .!. Der Vorstand der Israelitischen Rrligionsgeinrinde. Personalien / Tterbefälle 30. Angufi: Herr Alexander Diamant. 7. September: Fräulein Fda .Uoppel. lt. Scpte»U>er: Herr Simon Hermann . Barinizwohs U>. Oktober: Ern» Meih. Sohn der Schreibergässe il. ± Loeivinsobn. Witivc Helene Metb.. Unser Eemcindenrirglied, der privatisierende .Uaniinann, Ferdinand Philipp s o h n. llhlandiiraste!>. 2., feierte am 3 September UfcJO mit seiner l>lattin Mathilde geh. »aveiu ellenbogen das seltene Feh der goldenen Hocl'zeii. Eine Teputation, bestehend ans den Herren Vorsteher Max Levi iijif> Rabbiner Professor Dr. AOnter. nberbraebte die Glückiviinselse der Wcmcinbc. Elasalvarkaal: HSIdarlla-WaldaBlalalraE« Strafte nbabnlinla 30 - A«tobu»haltestalle Kroaprluaaplatx BEI PREIS) tBBAU TAQESPREISEIs Wir bitten unsre Geineigdeniitglieder^das Gcinciudrblatt ütt jedesmal bjis zum Erscheinen der nächsten Nummer ausznbrwahrcn, da wir die Gottesdicnstzciten, den Monatsknlrndcr und andre wichtige Bekanntmachungen nur noch im Grmcindeblatt veröffentlichen. Der Vorstand. D Ablösung von NeutohrsglückwünschenG Ihre Glückwünsche zuiU Jahreswechsel haben > veil er durch eine Spende für unsre Wohltätigkcitseinrichtiingcn abgtlöst: Familie Borowirz- Herr Alexander Buckwitz, Herr David Egrr, Herr Lwsri Gorstein, Familie .Kleinhon, Herr Rudolf Lederer, Herr Gerson Lehrer, Herr Max Levi, Herr Dr. John Levy, Herr Carl Lrwin, Hert Leo Löwenkopf, Herr Bernhard Ratowitr, Herr Hermann Rrumaicr, Herr Lothar Rordhrimer^ Herr David Rosenkranz, Herr Direktor Alfred Rosenstrrn, Herr Sanitätsrat Dr. Salzburg- Herr Leon Schrirr, Herr Eisig Schifter, Herr Robert Stcinib, Herr Hermann Stopprlmann, Herr Samuel Wciger, Herr Direktor Tr. Walter (Krün, Herr Paul Selikfohn.