Mannheim
Compact Memory

Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1926-09-28 · 5 (28.9.1926) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
2 (1926-1927)
Issue
5 (28.9.1926)
Date
1926-09-28
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
85% known words query
IRI
…/4892693-5447354-5769685--0224-4892871
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Nr. 5 Ge mein de bl alt der Israelitischen Neligiousgemeiude Dresden Aus vergangenen Jetten . Beschwerde gegen die Aeltesten * j ans Polen hier starb, tvard Löbcl Benedir Stellvertreter. Dagegen erhob am 20 April 1819 Rüben Herz Meyer > Landau erhielt 600 Taler (behalt, 80 Taler Quartier-, Beschwerde gegen di? Ae testen. Dein Grotzvater Rüben' l0 .Taler Holzgeld. Im Konvent am *21. März sragte icly Meyer sei 8. Mai 1715 z» n Hofsaktor ernannt worden, sein ob die .Kasse die Anstellung eines Rabbiners mit 700 Taler Pater Herz Rüben Meyer. " - .. Seite 5 fei. Er habe 1806 den Pl >,, zur Errichtung einer Gevatterabstimmcn: 80 gegen 11 Stimmen erklärten: solange der ge'cllschast entworfen, won rch jedes Mitglied auf Kosten der Stellvertreter lebt, soll kein Rabbiner geivählt werden. Tar- Kassc nach dem Lose Geva terschaften übernehmen sollte. Tw ans sagte Kain» Samuel: es must heute eiw Rabbiner gewählt ihm angebotene Vorstcherststle habe er abgelehnt. Die dama- | werden, Aaron Löbel oder ein Ircmder. Die Abstiniinenden ligen Aeltesten mistbraucht n ihre (Gewalt. Seit 20 Jahres» blichen bei ihrer früheren Meinung und Kain» Samuel, er-, halte er sich von Gemein »eversammlungen fern, abgesehen klärte: die Entscheidung über die Wahl eines fremden Rabbivon seinen Gesclsäften des halb, weil nie etwas gesördert i»ers bleibt bis zirm Ablauf .des Trauerjehres ausge'etzt. werde. Tic Acrmeren gc>en ihre Stimme ab, »vie cö' bic j Rabbiner soll Lippmann Abraham ans Teplitz herivenigen Herrscher wünsch m. Am 27. Januar habe die i berufen »verden, ein Verwandter von Kaim Samuel. Hier Krankenverpslegnngsgesellshaft Konvent gehabt. Kaim j Ji’ill keiner Gelehrter v-x proft-sso »verden. Lehrer sind hier Semuel nahm die Stimirzcttel an sich, ging mit seinem > genug: Löbel Graf, Joel Rosenberg, Lehmann Bär. Rnben Schwiegervater, ^dcm erstcy Vorsteher Hirschel Lobest seinem j A»on Meyer, Meyer Hamburger. Dennoch haben sich sechs Schtvager Lazarus Lehm mn, .Kassierer, Rcihbincr-Stellver treter Abraham Levy un > zwei Deputierten ins Rcbenziinmer und kain kurz darauf »vieder zurück mit der Erklärung: mu«el torv (Glück»' insch), Herr Herz Einden ist zum Persteher der .Krankengese lschast ernannt worden. Darüber entstand Lärm. Tie d ei Aeltesten scheinen die Er> Peisonen verbindlich gemacht, einem neuen Lehrer jährlich I-17 Taler nebst .Kost und Logis zu.zahlen, aber diese Personen sind erm. Kaim Sauyiel ist ein Despot, die Kassen sind in .Händen von Perwandten iKaiins und Schies. Seit den letzten Kriegsjabre,, sind Her viel Arme, Witwen und Waisen. Die Peruiehrnng der Aeltesten 'tut not. Wegfall Höhung ihrer Zahl vc rhindern zu wollen. Kürzlich > ihres doppelten Stimmrechts. Wc»hl untch Leitung des beriefen sie einen Arsschust zur Tnrchgehung der j Stadtrats. Der (»trund der Irrungen zwischen beiden Rechnungen, bestehend . »us: Hirschel Löbel (Schwic-i Ktankengesellichasleu ist: das; die der Unverheirateten besser ge»vater), La.zarus Lchriann (Schwager),. Simon Se- I organisiert ist! Mein verstorbener Bruder Abraham Herz lig (desgst), Herz Beer Schic (Bruder), Israel Herz! Meyer hat bis zu seinem Tode — 1. Mai 1812 — als Por- En:den (Schivager), Mose» Löbcl Winterberg (Schwager), , sicher der älteren Gesellschaft günstig geivirkt. Seitdem ist Moses Hirschel Pinkus (Borsänger). Joseph Jsaac Metz sie versallen, der damalige Kassierer Lazarus Lehmann i»> (Almosencinpfanger), Sairucl Benedir, Jsaac Veit Meyer, Jakob Jonas Schaniburg (arm), Pinkus Abraham (Ok' lehrtcr). Diese wählten die ,Rechnungsprüfer. Im l'lc> »icindckonvent lief; Kaim Sainnel, statt den vierten Aelte> sten nxihlen zu lassen, dcrüier abstiminen, ob einer zu »vählen Borschust. Sie gibt kein Bargeld. Dcigegeu ist die lliux'i'- heiratetenkasse im bestell. Zustand. Ten Aeltesten sei zu verbieten, das; sie die Trauung verweigern. wenn nicht ein Mitglied der Unverheiretetenkasfe! durch Handschlag den Anslritl zusichert. Die Aeltesten; haben viel Zeitversäumnisse, sei. Darüber entstanden Wechsclreden. Kann Samuel nannte > sie kämen in ihren Geschäfte,,! zurück. Ihre Hiiiterlassenen mich Krakehler. Mendel Schic fragte mich: wissen Sic nicht. > sollten Pension erhalten, so diö arnch Witwe des verdiente», dast Sie »ins Respekt schuldig sind? Kaim Samuel ist Ge> schlechltsvorinund der Witwe des Qberrabbiners Landau, Mendel Sckiic Vormund seiner Kinder, infolge seiner letztwilligen Verfügung. Tic Aeltesten haben nun der Witwe ans drei Monate das halte Geh. lt von 50 Taler monatlich und für später 150 Taler zährespension ans der Armenkasse bewilligt. Deren Einnah neu bestehen aus dem, was die Hausväter bei der Verheil Aeltesten nicht unter 7 Trier), und aus der Ileischstener (6 Pf. vom Rind ober Ka 1 Pf. erhöbt 2 Pf. sü oder, ein Paar Tauben). b — seit vier Jahren »in 1 bzw. r die G. ns. 6 Pf. für die Henne Davon sind der Rabbiner, dessen tellvertrcter. der Juden icstcller, die beiden Schächter zu Trotzdem soll ein neuer Rabbiner verden. Vor vier' Wochen wurde von hier znm Rabbiner-Stellvertreter gewählt, mit 150 Taler jährlich. Ein Rabbiner ist nickst nötig. Als vor vielen Jahren der Qberrabbiner Löbel zahlen, Almosen zu geben, vom Ansland herbcrufen bei 7-ljäbrige Aron Levy Ratsaklen 42, 103, gegen Aelteste der isrcalitiscken Gemeinde, 1819 atnng zahlen (»ach Schätzung der Beschwerdesachen Rüden Herz Meyer ve>ari»t gestorbenen Aeltesten.^Joel Nathan Schlesinger. Dieser - kunterbunten Beschiverdc setzt Rnben Herz Meyer - - 25. April - - als Inserat, die Bemerkung hinzu: Lippmann Abrabam, der Schivager Hirschel Löbcls, der neue Rabbiner, sei schon liier. Der Rat teilte den Aeltesten am 7. Mai 18>9 diese Beschwerde mit. D> kam am 1 l. Juni 1819 Herz Meyer mit einer neneu Bescinverde: Ei» aller Mistbrauch iverde hegen ilin geübt. Man neune einen bosbasten Denunzianten Most'er, erkläre ihn für infam, niemand diitfe mit ihm öffentlich Gemeinschaft haben, er erhalte beim (Gottesdienst einen abgesonderten Platz, keii; ehrliches Begiäbnis. Die Aeltesten hätten nun ihninfolge seiner Beschwerde für einen Mosser erklärt, .Kaim Samuel trat mit 'einer e us feiltzehn Personen bestehenden Iamilie aus Philipp Aarons Synagoge, iveil dieser ihm nicht che» Eintritt ve>weigern ivollte. Hirschel Löbel drohte, mich als M'osser in derselben zu misthandeln. Auf der Straste ivicki man mir aus. "Lazarus Lehmann sprach mit mir freundlich im Amts- Hans) getraute sich aber nicht,. mit mir auf der Straste zu gebei. Ich verlange Rcchniingslegnng. 80 Taler Kosten sind, ivegen des Prozesses gegen die Unverheirateten eus der Pohle Dresdner Raumkunst V. Relsewltx Billigste Bezugsquelle erstklassige Möbel aller Art eneinrichtungen/lnnenausbau rnöbel / Stoffe / Gardinen / Dekorationen Kunstgewerbe Vl 1 gu F*atlichK«it«n empfehle ich Wiener Teegebäck, Kuchen, Torten usw. gkdkn N»»itog^is «P«,lall16t: Wasser* und Butter-Barches olles In eglklolslg« Auslührung mit ff. gutaien 3u den bevorftehenben Feierlaaen bin« Ich die Delieliungen rechtzelllg aufzugeden Honigkuchenfabrik R.Eterzel Nachf. S.Maltrnf0kt Telephon 16321 / DorlholomLiftrabe 2, Sdt Rofeeistratz« / tkftfmt |rtl gut

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.