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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1926-07-28 · 3 (28.7.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
2 (1926-1927)
Issue
3 (28.7.1926)
Date
1926-07-28
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Kemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemcinde Dresden ■\ tiijiilu't teil Ser Pan »ni. der nns den Ausbruch des drösln .urieges von INN I!8 brachte-, von einem Teil der Pienichixjt als Stal lbad begrüßt, von einem andern großen Teil völlfg verkannt nnd in seinen Answirknngeu. nur von iveiiigen dnrcu'chant. Außer de> natürlichen, aber darum nicht immer eiligebaltenen '!>er ’Tlicbtmni. den Ci'tent de-:- Mrieste? nnd ihren einen entivrechenden Unterhalt zn bieten, bedem Innern koniinende Wunsch, der Tianör die C'ieft llentn sichtbaren' Aiisdrnck mi verleihen. es mich ein selbstverständliches Perlangen der Angehörigen stand der an l'NI Tann in Angehörigen, i irgendeine Stelle zn wisicht. an welche sich im besonderen die Erinnerung an! den teuren Toten knüpft, der fern von ihnen auf demlSchlachtfeld oder gar auf dient Meeresgründe ruht. Eine Stelle, an welcher sie! seiner, der vielleicht, auch im Feindesland irgendw» verschollen . ist. in Wehmut gedenken und il,r (Gebest verrichten können. Tie Air und Wesse der Durchbildung dieses Trtes kommt aut den Umfang des >treiits seiner Ur- Heber an. Tervngste Kreis ist die Familie; sie wird in den seltensten' Fällen in Frage kommen, weil hier nur die 'Wohnung der Platz für das Erinnerungszeichen wäre. Tieie dient »bbr dem Aufenthalt der Lebenden, und man kann und darf in ihr nicht dauernd dem Andenken der Toten nachhängen. . Als nüchstHrößerer Zusantinenschluß wären, die . Schulen, östentlichen Anstalten. gioßen Industrie- Werkstätten zu nennen. Tieie Stätten kommen für dieAngehörigcn ganz außer Betracht, weil die Ehrenmale hier vollständig un persönlich fitib.l Eine bessere Möglich feit, solche Stätten zu schäften, hat diq Religionsgemeinschaft. auf eigenem int Gotteshan dem Friedhof beiden Stellen. Tie weltliche Gemeinschaft. die Stadt, das Torf, hat natürlich andre Möglichkeiten. Abgesehen davon. daß hier ti'tr die Aufstellung eine-s ^Ehrenmals entweder das Rathaus oder eine Straße od:r ein Platz -in Frage könnt en. müssen seine Formen neutral sein, weil sie allen Bl kenittnissen dienen'— oder wenigstens dienen sollten. Tie einzelnen Länder werdest - weiterl Möglich- Ktrtegerehrungen Arch. W i l h. ,s> aller, B. T. A.. Leipzig feitet besitzen, wenn es auch vollkommen iibejr daß eine sächsische, thüringische n. a. Kriege Angenblicklich betvegt mit Recht die s shreninals die (>)eniüter. M. E. kann eie zuletzt ins Auge gefaßte Absicht. das Ehieiinill dem Herzen Tenticklands. zu errichten, erwog -war in gänzlich ruhiger Fori», als Hain und Selbstbesinnung. Ter Porschlag einer Toteninsel im seiner Wnckn zu sehr an das überhebliche. flüssig erscheint, ehrnng entsteht, ge des Reichs- ^mNich n n r die ,1 in Thüringen, cti werden. Und zur Saninitniig. Rle überhebliche Pölkerschlachtdenkinal S Lte tut es Gebiet. also oder auf oder an Oben: <£f>ccnmal auf dem Dresdner Friedhof — Unten: Ehrenmal. auf dem Leipziger Friedhof. — (Entwurf und Leitung I Architekt w. D. 2t. Wilhelm Hallet, Leipzig.) V» ist Wu T Del nt Leit wäre füt Sieger de c Zweck fal wesen, den heutige! An teressiert die Ehrusi Genteindl > besonderep ineinden rend mir! ehrnng bekannt dem die von zig etwas Die entftaitd Krieges erwähntes aus, eine dacht und die Gefal e Besonders nterzienral sich seiner, e ermöglichhe fache die Das Ehrest 28. Mai von Zivil Hörden g Aus heiinatställ Sandstein viereckig, dorischen neben Halle, der dafür stand, trägt auf nititer die andetsi dienen Nanten. hoben es und ttiedr schließen Vorauf damalige dings. das Seite des^ zu gegebejt ßeres errichtet wü vorhander e wicht bient entsprechen! mit Bauyr Wuchs wül d eser i 1! 1 a de > den 'Tase zur Nr. 3 in erinnert in auch künstlerisch zig. Außerdem uns selbst als Rhein für diesen ch am Platze gentehr noch unter n Verhältnissen. «Stelle inuiis änt ineisten lg der jüdischen i, und zwar im der Großge- Sachsens. Wähdie Friedhossn Eheninitz nicht l, komme ich gern sch nach, über esdenund Leipzu sagen. Dresdner Ehrung während des aus dein schon Bedürfnis her- Stälte zur An- Erinncrung für neu zuhaben, der sei. Koni- Max Elb setzte it dafür ein und in der Haupt- Durchführnng. mal wurde am li in Gegenwart und Militär be- .chveihl. ent in Dresden digen Postaer erhebt es sich äti den Ecken von Säulen flankiert, li Eingang zur einzigen Platz, zur Verfügung Hie' Vorderseite eingesetzter gral die Widmung, n drei Seiten Aufnahme der Zwei Stufen der Erde weg, ge grüne Hecken s ab. lsetzung für die Anlage war allerauf der andern ugangszurHälle er Zeit ein grö- oder Denkntal irde.welchesdem it als Gegengen soll. Auch eine lde Grünanlage oder Heckentsde dies erreichen. 4* i: vvn!

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