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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1926-07-28 · 3 (28.7.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
2 (1926-1927)
Issue
3 (28.7.1926)
Date
1926-07-28
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nr. 3 Ge nein de bl alt der Israelitischen Religionsgcmeinde Dresden Seite 5 v eidung nur In Leipzig lagen die während des.siiienco eine nachjenen Opfer in der »iisiimmpngcbrcicht mit der zulegcn. Tie Entsch War sehr schwer. Nicht lichc Belegung, also der (oians nicht im geringsten Augen die in absehbarer Baues eines neuen Triedl denen »osten so weit wie mußte. Von den zwei Möglichk des Ehrenniedhoies mit sialtniig, oder Ziisammendijä dadurch bedingtes strenges irnrde deshalb die zweite Nachdem diese Grundlos stellen angelegt und die er das; die Ausgestaltung des Tie damit verbundene, lichkeit der weiteren lieber Beendigung des »rieges r mal dem Gedanken einer in der Synagoge imbezilst Jahren wurden dort vier pebracht. Sich eng an die Archive entsprechende Anzahl Na», Traktnrschrist heransgetrie eine Menoras.- Tie Name misch zusamniengefaßt und seitlich von ihnen begrenzt am Pfeiler dienen. Nachdem aber der Ums Verhältnisse anders. Tort ivaren An.zcihl der zuletzt an, 121 ange- , licrten Abteilung des Triedhofez Absicht; .einen Ehrensriedbos anüber die Art der Ausführung ■, daß. wie überall, die mntmai,- llmsana des Ehrenfriedhoses. im ler zu überseben ivar, stand vor al ^eit eintretende Notwendigkeit > es ' ofes. der mit den damit veichi möglich hinansgeichobcn iverl iten: größere Tlächenansdehnnsi ninptiächlich gärtnerischer Ans äugen ans einen engen Platz > architektonisches Zmaiumeusasij? lewäblt. ge gegeben war. und die Gr (Grabsteine gesetzt worden, ol ganzen Nabmens ienlag. größeren .»osie.n und die Mi ührnng von Gefallene» a»ch n eranlaßte de» Vorstand, erst leichter abzuschließenden Ebri^ reten »nd schon vor etwa i in Bronze geiertigte Tafeln »en ktnr anpcissend, enthält' jede sie n. ans der gewölbten Tläaie in bei, und als unteren Abschluß , sind je nach ihrer "äuge ilm nan den kürzesten durch Rosetten die 'der. Bcsestignng der Tasisln Hofes feststand, mußte auch Vorangegangen war ein e der Entwurf des Verfasser cinpsohlen wurde. Es sei entwickelte Grundidee gebt isr. Nur in den Tormen machte sich eine der schwerer ei forderlich? Tie Einzelstcine weisen Gleichheit aller dort Nnhei der Gräber ist eine gleich»! Tie weihevolle Stimmig banden sein soll, mußte zentriert werden. Tie an Abschließnng ist ohne jede Wahlstellen rings um den den. welche in sich selbst hcittichen Tormen bilden, weiteren Nebenabsicht ver'b statteten die Möglichst zu Nur nach dem Mittelweh mit einer niedrigen Eins« s zivei schlanke Pappeln betqr In der perspektivischen Laiibbäuinc in der Reihe akzentuiert ist. bildet das in de i GH ftn Abschluß des Ehrcnsri Bei seiner Projektierung Grenzinaner nach dem 4t Ehrenfriedhoses zu verdecken gab sich eine wandartige 4 Ul ind », >jtbne »d der Belegung des Ebreiisri diii dessen Abscksinß gedacht wcrd igerer Wettbewerb, ans welcbl in dieses Artikels zur Ansführinig vorweggenommen, daß die da, in eben und endgültig durckgesülirt selbst und in dem Steinmatencul Zeit entsprechende Vereinsachnng nen >>- .ich esnnsl isnl nin ihrer Regelmäßigkeit ans die den hin. Auch die Bepflanzung ißige. i(l, die ans einem Triedbos vor- Ehrensriedbos noch stärker kondieser Tordcrnng sich ergebende .(tosten so erreicht worden, daß 5hrcnfriedhof herum gelegt wnr- Abschlnß in würdigen »nd ein- Tie Anlage war noch - mit der isndcn, Angehörigen der dort Begeben. in ihrer Nähe zu ruhen, z» öffnet sich der Ehrensriedbos nng. Sein Eingang ist durch it. Blicklinie endlich, die durch.dunkle lfer Einzelgrabsteine noch schärfer renmal in breit gelagerter Tonn dhoses. war vor allem auch wichtig, die osrdsriedhos für die Besucher des Aus diesen Ucberlegiingen er- Slsusbildnng. Besondere Schivierigkeiteir macht im allgemeinen die Unterbringung vieler Namen ans dem Ehrenmal. Tie häufig verwendete Tori» von Tafeln nebeneinander sollte vermieden .werden, »nd die Ziisammcndräiignng der Namen ans Sockeln, wie man sie auch vielfach siebt, .in unübersichtlich. Deshalb ivnrden die Namen als Ornament über die ganze Tläche verteilt. - Tie 4! a m e u der t e u r e n Toten i e i b st sind s h m b o l i i ch i n i b r e m A u s b a n a l s c i n z e l n e B a n it e i n e z n m E b r e n »i a l v e r eint. S i e sind i e l b it zu i» T e n k i» a l g e w o r d e n. Seitliche Tackeln zeugen kür die in letzter Pflichterfüllung gvgen das Vaterland (4esällenen. Ter Mögen Tavid. von dem die Strahlen der Delire aiisgeben. setzt sich vor die Wand und die zwei lagernden ^öwen sollen als Zeichen Judas und der Tapferkeit auf die Zweckbestimmung Hinweisen. Auch die beiden Toten des Teldznges 1NT0 71 sind mit ei wähnt. ' ~ Tie fertiggesiellte Ehrung iit am ii. Juni 1020 mit einer oifiziellen Teier der Oenenllichkeit übergeben worden. Bekanntmachungen der Gemeindeverwaltung ' Vorsitzender des Vorstandes und Gemeindcrates..'öcrr Rechtsanwalt Paul S a l i » g c r. Persönliche Unterredungen mit den Vorstehern vermittelt das G e m e i n d e a m t, Zenghausstraße 2, Telephon 14(151. wochentäglich von 7 bis 3 Ubr, Sonntags von 10 bis 12 Uhr-geöffnete Sprechzeit des Bnreandirektors P l oe mascher von 11 bis 1 Ubr. Tie neue T ü r s o r g e r i n der (Gemeinde, Tränlein Tbea Waitzielder, hat am 5. Juli ibr Amt angetrcten.. Llinagoge und Vctsaal Am Nenjahrsfosr, am Vcrsöhnungslag zind an 7>creu Porabmdcn finbet außer in der .Snnagoge o t I c s d i e n st und Predigt auch in Königs (hesellsctwnshauS, Blumcwiraße .1, siais. Ter Einlaß in die Svnagoge und in dcü Beisaal in nur mit Eintrittskarten gestailel. Tiese werden im Gc.ne'ndcam:, Zeug» banssiraße 2, 1. airsgegeben. . .. Tür die Meier von Betplätzen für Neujahrs- und Versöhnnngslag liegen' die Einlaßkarlen für die im vorigen?(ahrc inn.-getiadien Plätze in der Zeit''vom 0. dis 16. August 1026 iin Gemeindeamt ,ur Abholung bereit. Von diesem Tage an wird über die »ich, abgcholien Karlen anderweit verfügt. Tie K a r : c n für d i c durch Vertrag g e m i c i c i c „ - n n a g o g c n - >p l g tz c »erben d e n M i e t e r n r e eb i; e i i i g - u g c it i! 11. Tür den (Gottesdienst am Neujahrsfest und am Veriöhnungslag wird weiter folgendes bekanntgcmachr: n> Allen männlichen Personen ist der Zutritt zu den Emporen untersagt. i>> Tür' jeden Siuiagogcnplatz kann eine Anschlußkarie für. ein .(lind entnommen, werden; für jede. Ansctilußlarte ist eine Gebühr von 3 M. zu entrichten. vi Kinder unter 6 Tabren dürfen zu m G o r i e s . - dien st nicht m i I g e b r a ch t werde». >Il Am Vorabend des NenjahvSsestes, Miiiwocli den 6. Zepteinber, können. Einlaßkarten nur hiS 6 Uhr nachmittags im (üemettidea»tt abgeholt werden. Zn .ÜönigS Gesellsctiaftshaus wird der .(tartcnvcrkauf ebenfalls um 6 Uhr geschlossen. c>! Um einer Uebcrfiillung der Lynag0(ie vorzubcuge», kmm der - Eintritt ohne Einlaßkarte unter keinen Umständen gestatwi werden. Die Beobachtung der bestehenden sicherheitspolizeilichen Vorschriften wird von den Polizeiorganen überwackl. k, Unbemitkclte erhalten eine Treikarte /ür den Gottesdienst in Königs (üesellsclwjrshauS. (-1 Am Vorabend des ThorafestcS findet in der Sstngjioge nur ein Gottesdienst statt. Ter Vorstand der Israelitischen Religionsgrmeindc zu Trebdc» ADLEE StraBanbahn Inl* rf, Drasdan-Walßar HlrseKi o Dl* Q»t-, u.T*nx*tHtt* v. Waltruf Sonntags at> 4 Uhrt Dar Tans als Sport // Donnerstag»i Rtunloni

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