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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1926-02-28 · 10 (28.2.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
1 (1925-1926)
Issue
10 (28.2.1926)
Date
1926-02-28
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nr. 10 mei ude blakt der Israelitischen NeligioiiSgenieinde PreSde» Seite 5 Ifahrttpfb Ge , . Wohl In den letzten Jahren, größeren und mittleren eingerichtet worden sind, Wohlfahrtspfleger licher Vorbildung ihres Berufes unerläßlich^ Wahrend aber bei den ant den katholischen Fürsorgerifi mis der Krankenpflege unDrer jüdischen Gemeinsi ein« derartige Schulung besi tisch gearbeitet hat. Das m: Zahl der Krankenschwester» daß nicht einmal für die Anzahl von Schwestern vo: herrscht, daß lediglich auf sozialen Frauenschule die kenntnissc vermittelt Werder sozialen Frauenschule könne Kenntnisse erlangt werden. Bedeutung einer s Krankenschwestern h und soziale Fürsorge gehe» 'Hand, die Schwesternheime kunft während der Ausbild!» medizinische und hhgienischt fange soziale Kenntnisse ve des Frankfurter Verbandes Vereine ist cs, daß er auf sammlung die Frage der schwestern aufgeworfen und soziale Ausbildung nahczii fahrtsstelle der d sozialen Ausbildung der gehendes Interesse entgegen Heimen in dieser Angeleger vor allen Dingen, damit lange Dauer der Ausbildu hoben werden tonnten. Der sechsmonatigen Einführung gute Erfahrungen gema >nc < ichi egerinne» betr. t^anz besonders seitdem in säst allen mcinden jüdisch^ Wohlfahrtsämter werden in zunehmender Zahl nnen mit guter berusingestellt, die die zur Ausübung n Fachkenntnisse besitzen muffen, eren Konfessionen, vor allem unter neu. ein nicht unerheblicher Teil »ervorgegangcn ist. zeigt sich in chaft. daß nur eine geringe Zahl tzt und als Krankenpflegerin prakg zum Teil daran liegen, daß die überhaupt zurückgegangen ist. so Krankenpflege eine genügend große r Händen ist, bzw. daß die Meinung qcm Wege einer Ausbildung in der "r den Beruf erforderlichen Fachkönnten.' Ohneden Besuch einer n zwar kaum die erforderlichen jedoch soll nachdrücklichst aus die »zialen Ausbildung der m^etviesen werden. Krankenpflege in der Praxis vielfach Hand in und Vereine sollten daher in Zungszeit den Schwestern nicht nur . sondern auch in gewiffem Umxmitteln. Ein besonderes Verdienst der jüdischen Krankcnpflegerinneneiner diesjährigen Delegierten-Versozialen Schulung der Krankenangeregt hat, den Schwestern eine legen. Die Zentralwohleutschen Juden bringt der jüdischen Krankenschwestern weit- und hat sich mit den Schwesternheit schon in Verbindung gesetzt, wände im Hinblick auf die an sich lg (2 Jahre) von vornherein be- Frankfurter Verein hat z. B. mit skursen für ältere Schwestern Derartige Kurse lassen sich zweifellos am besten gemeinsam mit den anderen Konfessionen im Anschluß an bestehende Lehranstalten lz. B. Wohlfahrtsschulen) einrichken. Für die Zukunft dürfte sich, wie gesagt, eine Kombination der Ausbildung der Krankenschwestern und der sozialen Schulung empfehlen. * Sollte der Wunsch und das Bedürfnis nach einer ergänzenden sozialen Ausbildung bei einer größeren Anzahl veß Schwestern vorhanden sein, so ist die Zcntralwohlfahrtsstel» der deutschen Juden nicht abgeneigt, von sich ails einen besoin^. deren Kursus ciuzurichten. Zweifellos ist dir Betätigung in der sozialen Arbeit für viele Schwestern, die der Krankenpflege nicht mehr gewachsen sind, möglich und befriedigend, wie auch der Kreis der Woblfahrtspflegerinnen eine vielfach erivünschte und notwendige Bereicherung durch die krankcnpflegcrisch vorgebildeten sozialen Kräfte erfahren dürfte. Anfragen und Mitteilungen werden an die Geschäftsstelle der Zenträlwohlfahrt-- stelle. Berlin C 2, Rosenstr. 2 4, erbeten. AnS der Se««iaberatSfihm>g vom 27. gaimor 1926 linier dem Vorsitz des Herrn RechtSänwaltS Paul S a l i n g e r waren 4 Vorsteher und 12 Gemeindcvcrordnete auwcsend. Die beiden Herren Rabbiner nahmen an der Sitzung teil. Ter Vor. sitzende eröffnete die Sitzung kurz nach l'A Uhr und sprach dem Kollegium zunächst seine Glückwünsche zum neuen Jahre aus'. Er teilte mit, daß der Vorstand gemäß § 7 der Satzung bestimmt habe, daß Herr Rechtsanwalt Saliuger im- Jahre 1926 als Vorsitzender des Vorstandes und Gcmeiicherats, Herr Max Lcvi als sein Stellvertreter amtiert. Kollegium erteilte dazu seine Zustimmung und genehmigte auch die weitere von den Vorstehern für das Jahr 1926 vorgenommene Einteilung der Geschäfte. Herr Rechtsanwalt Salinger sprach unter der Zustimmung des ganzen Kollegiums Herrn Pionkowski seinen Dank und seine Anerkennung aus für die vorbildliche, mustergültige Führung des Amtes als Vorsitzender im abgelaufenen Jahre. Das Protokoll der vorigen Sitzung wurde verlesen und nach Streichung. des Satzes wegen Erhöhung der Platzmiete im Nebengottcsdicnst lPunkt 2 der Tagesordnung) genehmigt. 1. Eingänge und Mitteilungen. Kollegium nahm Kenntnis von dem Neujahrsglückwunsch des Ehrenvorsitzenden, ^Herrn Oscar Lesser, von den Annahmccrklärungen zu den Wahlen in den Ausschuß des Sächsischen israelitischen Gemeindevcrbandes. von dem Aufruf des Israelitischen Kurhospiz c. V. Bad Kissingcn (die Be- / L Rtta J Die Frühj ahrsneuheiten sind eingetroffen. Besichtigen Sie unsere Saison-Eröffnungs-Fenster > Kostenlos zweimal im Monot: | Die neue Moden-Zeitung Residenz Kaufhaus O. m.». 9).

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