Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 1 (1925-1926)
- Issue
- 7 (29.11.1925)
- Date
- 1925-11-29
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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Nr. 7 em, indeblatt d:r Israelitischen ReligiottSgeiueinde Dresden Seite 7 durch die Inflation verlorengejgangencn betreffend. Der Antrag wird e der Vorsitzende des sächsischen Herr Rechtsanwalt Salinger, für Wohlfahrtspflege beim so verband. Als Beitrag zu biefcjr bandsgcmeinden die .wlftc deö hiernach für das'Jahr 1925 gestellt werden. Stift» nstimmig angen > Israelitischen auch Vorsitzende^ cschsischen Israel Zentralstelle Verbands beitrag^ ijoch abzuführen 3. Nochmalige Vorlage der Satzung des s> schen (Oemoindeverbandes, Bcscslujzsasjung übe Vereinigung der Rabbiner im Freistaat Lachse 1925. Der von Herrn Justizra Lebrecht nach der Ausschußsitzung vom 1-1. Juni 1925 vorgelegtc 0ntwurf der Satzung des sächsischen Israelitischen Gemeindederband, S ist allen (gemeinden übersandt ivorden. Tie Vereinigung der Rabbiner im Fnistaat Lachsen hat den Antrag gestellt, im Verba») vertreten zu snn. lieber diesen >es Verbandsvorsitzenden und deS Antrag haben Unterredungen Herrn Pionkowski mit Herrn Dresden, Tr. (Goldman», Leipzi» der erwähnten Unterredung mit -stände gekommen ist, das; 1. ein der Vereinigu.il Freistaat Lachsen angehörender von dieser z» meindcrabbiner in - den Verbandsausschuß -Satzung — gewählt wird, 2. dag die Zugchörigte dieser Rabbinervercinigung zum schen Gemeindevcrband^s nicht berlangt wird, allen Litzungen des Verdandsvo cstandes ein vor rabbiner mit beratender Ltimme hinzugezogcn w nach diesem Ant.räg folgenden Portlaut: Ter ngsvermügcn usw. Minen. Damit ist Gemeinde verbandeS, der Zentralstelle tischen Gcmeinde» lsewilligen die Per- Wclcher Betrag ist, soll »och festchsischen Jsraelitidie Eingabe der li vom 5. Oktober Rabbiner Pro Allgemeine,». Rabbinerverbandes in Deutschlands Herrn Rabbiner Dr. Bacct mis Berlin, stattgcfuuden. Auch der Gemcinderat der Israelitischen Religionsgemcindc zu Dresden hc t zu der Eingabe der Rabbinervcrrinigung Ltellui g genommen. Ter neue Latzungs eutwurf wird von Paragraph;u Paragraph Verbandsausschuß, nimmt Herr Rabbiner Tr. Wort. Nach seinen Ausführung » bestätigt der der Rabbiner im Freistaat Sachsen zu bestimmender Gemeinde essor Tr. Winter, und später den, Vorsitzenden des »erlesen. Bei 8 0, Goldman » das tzorsitzende, dag in Dr. Baeck eine ( inigung dahin zu» der Rabbiner im entsendender Ge 8 6 und 7 der it einfS Mitgliedes Vorstand dev sächsische» Jsraeliti Dagegen soll zu der Vereinigung erden. 8 6 erhält Verbandsausschus; besteht auS den von den Gemeint evertrctungen (Vorstand und Per ordneten) nach den bei ihnen geltenden Vorschriften zu wählenden Mitgliedern und einem von dr Vereinigung der Rabbiner im Freistaat Lachsen zu bestimmend » (tzemeinderab liner. § 17 lautet wie folgt: Der Vorstand des Verbandes beste it aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden un» einem Beisitzer, welche vom Verbandsausschus; aui feiner Mitte a if zwei Geschäfts» jahre gewählt werden. Ter Vorsitzende und d r stellvertretende Vorsitzende sollen in Dresden, de: Beisitzer in Leipzig wohnen; im Behinderungsfalle kann der Bei itzcr sich durch ein andres Ansschußmitglied vertreten lassen. Dem Vorstand gehört ferner ei» von der Vereinigung der Rabbiner im Freistaat Lachsen zu bestimmender t^iemci»derabbiner mit beratender Ltimne an. Tie Anträge zu den Paragraphen tj und 17 werden gegen die Ltimme von Chemnitz angenommen. 8 7 erhält folgenden Wortlaut: Zum Vcrbandsauöschnß wählen auS ihrer Mitte die Gemeindevertretungen von Dresden drei, von Leipzig vi r, von Chemnitz zwei Mitglieder, die Vertretungen der -übrigen G:meindcn je cir Mitglied. Jede Gemeindevertretung wählt ferner aus ihrer Mitte eine ebenso große Anzahl von stellvertrete »den Ausschuß nitgliedern. Tie Stellvertreter sind zu jeder Li >ung deö Ausschusses einzuladen und habe»: beratende, als Bcrir, ter von abwesenden ordentlichen Mitgliedern auch beschließende l-timmc. Ter Verbandsausschub hat das Recht, auf Antrag eint r. Verba »dsgem:inde, Persönlich, kciten mit beratender Ltimme z» den AuSschutzs tzungcn hinzuzuziehen. 8 12 fällt aus. 8 irr wird 8 12. 8 14 wird 8 13. 8 1b wird 8 14; in diesem Paragraph vird unter Ziffcr 5 eingeschaltet: Tie Beschlußfassung über Aender »ng der Satzung. Ziffer 5 wird Ziffer 0. 8 1b wird lauten: Beschlüsse über die ln 8 14 Ziffer 3, 4 und 5 bezeichnet«»» Gegenstänle bedürfen cin:r Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen stimmen. 8 23 erhält folgenden Wortlaut: Tie Auflösung des Verbandes kann nur auf Antrag des Vorstandes vom Verbandsausschus; beschloss, n werden. Ter Beschluß bedarf einer Mehrheit via drei Vierteln der abgegebenen Stimmen. Bei Auslösung ist durch Beschluß d:s VerbandSauSschusses über die Verwendung >es Verbandst»! rmögens zu 5t» stimmen. ES wird »veiter einstimmig beshlossen: Tie Geschäfte des Perbandes'werden bis zur endgültige! i Wahl, von den bisherigen Vorstand weitergcführt. Auf die Tigesordnung der nächsten AuSschnßsitzung ist als erster Punkt z> setzen: Wahl des Vorstandes — 8 17 der Satzung. Zu 4, Lteuerfragen, bittet der Vorsitzende, schiiftliche Anfragen an den Verbands Vorstand zu richten. Es wird wicdcrum die Frage der Besteuerung der Forenfi!» erirtert und beschlossen, zur Besprechung der ganzen Ltcucran; elegcnhcit eine Zusammenkunft der in den israelitischen Religio »Sgemcinden Lichsens mit der Lteuerverwaltung beschäftigten Personen — in Dresden — in die Wege zu leiten. 5. Austausch von Ernährungen in Gemeindeangelegenheite». Folgende Angelegenheit soll geprüft werden: Die Lehrer, die an den Volksschulen den christlichen Religionsunterricht erteilen, erhalten ihre Besoldung ganz aus öffentlichen Mitteln. Tie jüdischen (gemeinden müssen» die Gehälter ihrer Religionslehrer allein aufbringen. Besteht die Möglichkeit, auch für die jüdischen Lehrer Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln zu'erlangen? Tie Frage des Austritts aus der Gemeinde iisw. wird nochmals kurz erörtert. Aus der Aussprache ist festzujie!llen: Tie israelitischen Religionsgemein, den -Sachsens beharren btfij ihrem bisherigen Standpunkt, das heißt,' daß keine AnötrittSerklärUngen anzunehmen sind, in denen nicht zugleich der Austritt aus der Glaubensgemcinschast beurkundet ist. Tie weiter besprochenen'Angelegenheiten: Pensionierung der Gemeindebeamten, Beisetzung von Urnen mit Ascheresten, Znständigkeitsfragcn im Kampf gegen den Antisemitismus sind, von untergeordnetckii Jilteresse. Nach Tankesworten des Herrn Mecklenburg an den Vorsitzenden, Herrn Rechtsanwalt Salinger,'für die vorzügliche Leitung der heutigen Litzungen und für die bisherige» 'erfolgreichen Arbeiten des Verbandsvorstandes schließt der Vorsitzende gegen 3 Uhr die Sitzung. Rechtsanwalt Paul Salinger. Bekanntmachungen der Gemeindeverwaltung Trauungen 29. Novdmber: Fräulein Salome Borowitsch, Tresden, mit Herrn Leo Kasar, Großenhain i. Sa. Barmizwoh's ö. Dezember: Karl Schönfcld, Sohn des Herrn Julius Scliöiifeld. Rosenstraße 1. 12. Dezember: Markus Pohorille, Sohn des Herril Aron Moses Pohorille, Kügelgenstraße 15. Sterbrfülle 39. Oktober: Herr Wolf Breslauer. 1. November: Herr Adolf Lcvi. ö. November: Frau vcrw. Amalie Singer geb. Link. 7. Novcniber: Frau Ester verw. Weiß geb. Soberski aus Freiberg. 19. November: Frau Bertha Weitzenberg geb., (goldstein. 12. November: Herr Jacob Zilz. * 13. November: Frau Minna Pos ne r geb. Baer: 10. November: Kind Weißblüth, Tochter des Herrn Josef Weißblüth, Pfotenhauerstraße 03. 17. Noveniber: Kind Kurt Werner^ Hirschel, Sohn des Herrn Rechtsanwalts Bernhard Hirschel, schrammsteinstraße 12, k. 13. November: Frau Sofie verw. .Heyneman» geb. Jsengarten ans Meißen. >9. November: Frau Gertrud Rejall geb. Rohocz. Austritte aus dem Judentum Kaufmännische Angestellte Wally Karoline Loebl, Tresden-A., Nürnberger Straße v. Personalien Ihren 90. Geburtstag beging am 20. November Frau Jda verw. KönigSberger, Fürstenstraße 40, , A»S der Semeisderairfttzllllg vom 7. Oktober 1S2S Unter dem Vorsitz des Herrn Siegfried Pionkowski waren 5 Vorsteher und 13 Gemeindeverordnete anwesend.-'Tic beiden Herren Rabbiner nahmen an der Sitzung teil. DaS Protokoll der vorigen Sitzung wird verlesen und genehmigt. 1. AuS den Eingängen und Mitteilungen. Von Herrn Rechtsanwalt Tr. 2. Hirsch ist eine Spende von 100 M. für Wohltätigkeitszwecke eingegangcn. Mit der Erteilung des Religionsunterrichts am König-Georg-Gymnasium ist am Montag, dem 19. Oktober, begonnen worden. Ter Unterricht, den Herr Ü inc/erJufe Ü inc/erJufe Eg-Gü i/t da* voilkommenft* hä<hjlprämiierte Scbubpflege» mittel und wirkte durch fein* Veredelung m Qualität fowie Verpackung bahnbrechend auf dem Gebiete der neuen Schubpflege. Eg-Gü ift die Original- Pobenkreme und wurde bisher ren/feiner