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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1925-11-29 · 7 (29.11.1925) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
1 (1925-1926)
Issue
7 (29.11.1925)
Date
1925-11-29
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nr. *> keilet libeblatt b er Israelitische» ReligionSgemeinde Dresden Seile ü jüdischem Sinn zu spielest versteht. Denst auf den Geist allein kommt eS an. Solange aber jüdischer |@eift nyr in loetjl solange werden alle diese 7 Wenn unsre jüdische Jugend und wer sich, für den Gottesdienst und st ine Musik etwas es für sie eine innere Nlttvendigket mit dem Gottesdienst zu k eschäftigen. oder gar ohne Widerstreit Kampf der Kräfte, als Gle igen lebendig ist, Fragen nur Probleme bleiben. ihr rechnet, auch übrig hat, wenn 1 sein wird, stch ..... ...... ^v...vv.v..,. 0~ Wirt alles, was jetzt noch Problem ift^gelöst werden r^gewitz nicht auf einen Hieb aber besser der der Meinungen chgültigkett. Wand rrfürsorge tz rotafoU btr Sitzung von Vertretern i rr israelitischen in Sachsen und von Delegierlen von Wohlfahrt, Aussprache über die Wanderfk »sorge am Tonnt», der 1925, vormittags 11 Uhr, im Israelitische«, Leipzig, Löhrstraße 10. Anwesend: Herr Rechtsannalt Paul Saling,, sächsischen Israelitischen Gemeindeverbandes, a Annaberg Herr Leopold Jacob-, Bautzen hat seiner Vertretung betraut, für Chemnitz die He Okeorg. Mecklenburg, S. Somwerfeld, für Dres Pionkowsti und die Fürsor; erin Fräulein Leipzig die »Herren B. Geldreicj, Karl Goldschni Verwaltungsdirektor G. Katze, stein, Einil Plaist Frau Flora Eahu, Fräulein > >an»a Pollak Tr. Goldmann als Gast, für 's, lauen Herr Reckst berg, für Zittau der Prediger Herr Siegfried Herr Rabbiner Tr. Eugen Gärtner, auf besonde Tr. Kreuhberger von der Hau-«stelle für jüdisch, und Arbeitsnachweise in Berlin und Herr Tr der Zentralwohlfahrtsstelle de« deutsche,« Jude Protokoll führt der Verbandöst kretär Ploemach« Herr Rechtsanwalt Salinge,, eröffnet die S mit einer Begrüßung der Ersci itenciten. Er c 17. Mai 1925 in Dresden statt, ,ehabte Sitzung Lrganisalionöfragen, wollet dje Richtlinien fieligiousgemeiuden seinrichtungen zur g, dem 8. Novem- Gemeindeamt in der ach n, Poiri ter jüdische Wanderfürsorge und Arbeitsnachweise i men worden seien. In jener Sitzung ist Wanderfürsorge zunächst bis zuin 1. Oktobei Richtlinien zu führen. Hpute sollen die mit gemachten Erfahrungen ausgetc lischt und hier« führung der Wanderfürsorge nach den Rich werden. Herr Goldschmidt begrüßt die Anwesei Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig sodann Herr,Tr. Kreutzberger. Er führt ungefiä! Tie wesentlichste Forderung a.if der letzten T war die Einbeziehung Bayern i in die Gesa« Bayern sollen drei Landeökaff n eingerichtet tritt Bayerns und die Errichtung dieser drei L die nächste Zeit mit Sicherheit zu erwarte»., nach den Richtlinien im allgen einen zufrieden Tie Arbeit in Hannover und in der Rheinprovinz vorzüglich zu bezeichnen. Ostpreußen und ständige Kassen. Eine heute in Frankfurt Tagung beschäftigt sich mit der Reorganisation in Hessen und Hessen-Nassau. Ter Anschluß Stuttgart — an die Gesamtor, >anisation steht Damit wäre dann das Retz geschloffen. Tie Verhandlungen mit den GrenzbureauS de« S Organisation agch für den Dur hwandererverkeh c hinaus nutzbar zu machen. W:nn die Abfertig u und das Jneinanderarbeiten txr einzelnen Kass allenthalben in der wünschenswerten Weise abs nicht zum geringste» Teil auch laran, das; sich n geeigneten Persönlichkeiten gef,„den haben, der Wanderer übernehmen. T,e Hauptstelle daß die Landeskasse im Freistaa, Sachsen recht g aber von den kleineren'Gemeinden über zu ihren Kaffen geklagt werde, so i ürfe man verm liniert zuwenig eingehalten wer >eu. Besonders und Plauen zu erwähnen, der,n Durchwanden statistischen Zahlen unverhältnismäßig gestiege dafür, daß in Chemnitz, und Plauen noch geschriebenen Weise gearbeitet wird. Tie R Wanderfürsorge wird erst da, n zum wahret, Wanderer werden, wenn es gel ngt, ArbeitSnach statten in ausreichendem Maß; einzurichten. Berlin befindet sich schon ein gi t funktionierend« r, Vorsitzender deS t Vorsitzender, für > Vorsitzenden mit rren Joseph Kahn, iicn Herr Siegfried Hedwig Klein, für dt, Samuel HodeS, t, die Fürsorgerin ie Herr-Rabbiner SanwaltTr. 'Gold- Pellak, für Zwickau re Einladung Herr ie Wanderfürsorge Erwin Koh» von ,i in Berlin. TaS i »ing um \\‘A Uhr «innert an die am jgir Erörterung der Hauptstelle für , Berlin angenomossen worden, dje 1Ü25 nach diesen Wanderfürsorge über die Weitertlinien beschloffen nlden im Rgnien der Das Wort erhält hr folgendes auö: agung in Sachsen sttorganisation.- »Fn erden. Ter Einandeskassen ist für )n Schlesien wird stellend gearbeitet. — Köln — ist alö merii haben selb- M. stattfindende Wanderfürsorge Württembergs — unmittelbar bevor. Hauptstelle steht in uslandes, um die über Deutschland ng der Wanderer en sich noch nicht pielt, so liegt das nicht überall die die Abfertigung die Empfindung, stt arbeitet. Wenn starke Frequenz an daß die Richtsind hier Chemnitz rverkehr nach den ist, ein Zeichen sticht in der vorstuorganisation der Segen für die veise und ArbeitS- Jn Breslau und r Arbeitsnachweis. lch die Hot In Berlin plant man die Errichtung einer Arbeitsstätte, zunächst für Holzbearbeitung. Ter Vorsitzende dankt ^Herrn Dr. Kreuhberger für seine Ausführungen, bemerkt, daß, die Einrichtung von Arbeitsnachweisen und Arbeitsstätten für Sachsen gegenwärtig »och nicht in Frage käme und bittet, in der, Aussprache hauptsächlich zu erörtern, ob die Richtlinien beibehalten werden sollen. An der hierauf folgenden Aussprache, in der die Vertreter der einzelnen Gemeinden über die Erfahrungen bei der Abfertigung der Wanderer berichten und Frau Cahu, Leipzig, Bericht erstattet über den Betrieb der LandeSkasse, kommen die Vertreter aller Gemeinden zu Wort. Fräulein Klein tritt für Beibehaltung der Richtlinien ein und erörtert die Frage der Jnanspruchuahnw der städtischen Fürsorge. Herr Tr. Goldberg, Plauen, erklärt, daß er laut einstimmigem Beschluß der Gemeindevertretung von Plauen die Weiterarbeit nach den Richtlinien für Plauen ablehnen müsse, wenn nicht Bayern sich der Organisätion anschließt. Es zeigt sich, daß die Richtlinien von einigen kleineren Gemeinden gar nicht beachtet werden. Die Klagen über die starke Wandererfrequenz dieser Ge. meinden haben zum Teil ihren Gruitd in dieser Nichtbeachtung der Richtlinien. Die betreffenden Gemeinden werde,! den Wortlaut der Richtlinien erneut von der LandeSkasse Leipzig ansorderu. Frau Cahn berichtet über den Verkehr an der LandeSkasse. Hier sind in diesem Jahre abgefertigt worden in den Monaten: J»»> Juli August September Oktober 113 Durchreisende, davon 38 abgewiesen 117 .. .. 32 112 I ... 02 127 49 91 -i .. 22 ES wird wiederum die Frage berührt, die Wanderer auch in den Pässen zu vermerken. Abfertigung der Herr - Tr. Kreutzberger sagt zu, diese» Punkt zunächst in Berlin zu erörtern, macht aber darauf aufmerksam,! daß den Turchivanderern dadurch Nachteile erwachse» könne» und rät deshalb zu einer recht vorsichtigen Behandlung dieser Angelegenheit. Zusainmenfassend ist festzustellen, daß die Richtlinien sich bewährt habe» und im allgemeinen die NeisMug vorhanden ist, »am ihnen weiterzuarbeiten. . ' Folgende von Herrn Schick, Leipzig, vorgeschlagene Resolution findet einstimmige Annahme: »Im Interesse der Durchführung der Wanderfürsorge ist es dringend geboten, daß die Landeskaffen München, Fürth und Würzburg sich.in die Gesamtorganisation einfügen. Die genannten drei Landes ässen werden gebeten, ihren Beitritt un- verzüglich zu erklären." - Tem Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden und der. Berliner Hauptstelle ist i i#c Abschrift dieser Resolution mit der Bitte zu übersenden, ihre«. Einfluß bei den genannten drei Landeskassen dahin geltend zu wachen, daß sie der in der Resolution aus._ gesprochenen Bitte gemäs ihre» Anschluß an die Gesamtorganisatiön alsbald vollziehen. Tie voin Vorsitzenden vorgeschlagene Abhaltung eines Jnstruktionskursuö für die in Sachsen in der Wanderfürsorge Tätige» wird beschlossen. ■ | Tie Kassenübersicht bcir LandeSkasse Leipzig ergibt, daß nackst den Zahlungen der Gemeinden heute ein Nel>erschuß von ungefähr 2009 M. vorhanden ist. schließlich werden, »in einigen Modifikationen, folgende Anträge einstimmig angenommen: 1. ein-Antrag deS Herrn Pionkowski,. TreSden, feine Kommission zu wählen — die heute noch zusammentreten soll — und die Borschläge über die Verwendung des erwähnten UeberschuffeS | zu machen hat. In diese Kmumissipn «oerden gewählt: Herr Bellak, Zittau, Fräulein Klein, Dresden, und Frau Cahn, Leipzig.. Herr Tr. Kreutzberger wird beratend an der Besprechung teilnehmen. 2. Tie Wanderfürsorge nach den Richtlinien zunächst biS zum 1. April 1926 weiterzufüyren. Ein Znsatzanträg — als Amende, ment Schick, Leipzig, zu bezeichnen —: »Tie Gemeinden hal>e» der LandeSkasse Leipzig zum 1. März 1926 einen Tätigkeitsbericht zu erstatten" findet ^ebenfalls einsliminige Annahme. ES wird nachgetragen, daß die Kommission beschlossen hat, der Versammlung vorzuschlagen, den lleberschuß von 2000 M. nicht zur Verteilung an die einzelnen Kassen zu bringen, sondern in Anbetracht deS bevorstehenden Winters und für eventuelle außerordentliche Rückschläge einen Fonds zu errichten. Dieser Vorschlag wird einstimmig angenommen.! Dagegen findet der weitere Vorschlag der Kommission, der OrtSkaffe Zittau und anderen I kleineren Kassen, die eS wünschen, ein Telephon anlegen zu lasten, um eine engere Verbindung mit Leipzig herzustellen, keine Zustimmung. Tie Sorge dafür soll de» betreffenden Genieinden überlassen werden. Gegen 2 Uhr vereinigest sieh die Teilnehmer an der Sitzung z» einem von der Gemeinde Leipzig dargebotenen Mittagsmahl in der Leipzig-Loge. ,

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