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Jüdisches Gemeindeblatt für das Gebiet der Hansestadt Hamburg · 1938-06-17 · 6 (17.6.1938) · p. Seite 7

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für das Gebiet der Hansestadt Hamburg
Volume
14 (1938)
Issue
6 (17.6.1938)
Date
1938-06-17
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nummer 6 Jüdisches Gemeindeblatt D Seite 7 Zweite Konferenz des Weltbundes der sefardischen Gemeinden In Amsterdam tagte im vergangenen Monat die zweite Konferenz des Weltbundes der sefardischen Gemeinden, der von nahezu 50 Vertretern sefardischer Gemeinden aller Erdteile beschickt war und den bedeutsamen Beschluß faßte, in Jerusalem ein sefardisches Rabbirierseminar zu begründen. Die' Portugiesisch-Jüdische Gemeinde Hamburgs war auf dem Kongreß durch das Mitglied ihres Vorstandes Herrn Joseph S e a 11 i e 1 vertreten, der in längerer Rede die Anregung gab, wenn möglich die Mitglieder der Portugiesisch-Jüdischen Gemeinde Hamburgs in ihrer Gesamtheit zur .Auswanderung zu bringen und in einer geeigneten Kolonie wieder anzusiedeln. Der Kongreß griff diese Anregung dankbar auf; die Vorarbeiten, sie in die Tat umzusetzen, sind zurzftt im Gange. (Siehe die Anzeige auf S. 11 dieser -Nummer.) f - **. Ph.,l.> Kastan Die SynasoRC der PortuRiesisc^i-JüUiischcn Gemeinde. Innocentiastrallc 37. Die Inschrift übe) dem llausemnant:: vm? W *n avp +JTW n"3 C'i-iED T'? (Heilige Gemeinde der Sefardim Bei Jisiael — Nahe ist Colt allep. die ihn rufen.) ist auf der photomaphischen Vorlaue noch deutlich erkennbar. Badevorschriften für Juden in Bud Kissingen In Bad Kissingen ist der Kurgebrauch der jüdischen Kurgäste durch besondere Bestimmungen geregelt. Diese enthalten zwar eine Reihe von Einschränkungen für den jüdischen. Kurgast; er kann in den konzessionierten jüdischen Häusern wohnen und eine Trink- und Badekur in der vom Arzt angegebenen Weise gebrauchen. Aus den* JüdiscUcu ICuUuc&CUuL Zwei Konzerte ranstaltete der Kulturbund zwei tohn-Trio Leipzig machte sich ver¬ Trios in G-dur von dem Berliner Je steht gleichsam unter dem Motto wie einst), es kündet von dem rohen Zukunftsblick eines jüdiön in klassischem Gewände. Sodßem Beifall aufßenommenen Werke S5 zeigten die drei Künstler, Margaw a r z (Violine), Paul Blumen-?r Führung der Pianistin meisterß;nde Musikalität. — Klassisch war?n. die unsere einheimische Künst- »nreine, gepflegte Stimme hat, seit igkeit und edlem Klang gewonnen.';r Wahl der drei feinen Lieder von Mendel! toh Tz ge In der zweiten Maiwoche Konzerte von Rang. Das dient um die Uraufführung eines Komponisten Leon L e v y. Das We DT?3 HTtP nn (erneuere unsere seelischen Ringen und dem g sehen Musikers unserer Zeit, klan wohl in diesem wertvollen, mit gr wie in Dvoraks Trio f-moll op. rete Sultan (Klavier), Leo Seh feld (Violoncello), unter sieghaft liches Zusammenspiel und hinrei" der Vortrag zweier Händel- Ar! leiin Ilse ürias sang. Ihre wir sie zuletzt hörten, noch an Fesjt Guten Geschmack bewies sie bei d Joseph Marx. Der zweite Abend stand dem nichts nach. Wilhelm G u t t m a n musikalisch interessanten Liedern Kowalski, man nahm alles denn Guttmann weiß seinen Hör textlichen Gehalt seines Programm jede Schwierigkeit im Verständnis watete Jeder mit Spannung auf d OekorWmie an den - Schluß gesteil täuscht! Krone dieser Folge: die al aus dem Barbier von Sevilla. — glaubt nsfr g schö glocken danHba nur als gewandter Begleiter; seine p sich ebensosehr in einer ganzen Rei haftesten in den;rsten an Gehalt und an Erfolg in n sang! Matt erfreute sich an den von Heinrich S c h a 1 i t und Max bar, aber als selbstverständlich hin;?rn den vollen musikalischen und nfinnerlich so nahe zu bringen, daß iius dem Wege geräumt ist. Dennoch e Opernnummern, die er in weiser hatte — und keiner wurde ent- » Zugabe gesungene Arie des Figaro Wolfgang Ros6 bewährte sich nicht vier Sonaten von S c stück Der Jongleur von Ernst T o c h. ★ ■ inistischen Fähigkeilen zeigten lpe Solonummern, am vorteUrlatti und in deni Bravourl>r Joitrph Jäcobtc n. Orgel-Konzrrt Ein Orgel-Konzert anzusetzen, bed ^tete ein Wagni weiten Kreisen die Orgel und - ihre Literatur nur wenigvertraut; und das Wort, daß <!:. Unbekannte lockt. | kaiische Veranstaltungen. Auch gi-bt es nicht geringe Za Zuneigung entgegenbringt: sei es. we Orgelkompositiqnjen ein erhöhtes Maß m weil ihnen die" Orgel, rein musikalisch gesehen nen fremd Sind doch irt bekanntlich nich^ für musiunter den Musikfreunden eine iL die aus anderen Gründen einem Orgelabend wenig 1 die polyphone Struktur dtr tensiven Hörens bedingt, sei es, nur ehn lebloses Instrument bedeutet, dessen Klang ihnen fremd bleibt. „Das rein Mechanische der Orgel, welche keine Ipuancierung der. Tonstärke und keinen Akzent zuläßt, macht Orgel v schreibt Eduard H a n s 1 i c k , der beri War man mi t diesen oder jeneo Ledcnken in da* OijgeUKonzei t gegangen, das Kapellmeister Hermann C •■; . :x. am 24. y. M.Lirn,JTempcl gab. so wurden sie bald zerstreut. Eine stattliche Zahl von Hörern folgte einem mit großem Geschick zusammengestellten Programm, das Jede Einseitigkeit und Ueberladung vef eines Orchesters und zweier bewahrte wechslung brach'e. Cerini leitete den A Canzona von Frescobaldi, dem und Komponisteri des 17. Jahrhunderts, durch sorgfältige Registerwahl in klar in der Themenführung. Unter Begleitung Orchester Vereinigung von konzert in F-Du ■ und die beiden Sehl von ft'ä n d e 1. Wundervolle Musik her der Form der Saite geschrieben, und ist noch der ursprüngliche Tanzcharakt jrtrage bald unerquicklich. — hmte Wiener Musikkritiker. mied und durch Hinzuziehung - Solisten auch klangliche Abaend ein mit dem Vortrag einer i;roßen italienischen i Organisten Er gestaltete das fugierte Werk r Gliederung .und durch^ichtig, tung der Jüdischen 1 9 3 3 spielte er'lein Oigelßsätze aus dem) B-JÖui-K<iTi/e't;en diese Konzerte. jSic sind in n Tempo, Takt und Rhythmus r der einzelnen' Sätfze erhalten. Cerinis gut fundierte Technik meistei tc den Orgelpairt i Klarer Tonzeichr 'ist. der gar zu Kann: Das gute Leitung von Gtforg erkennung. Die matischen Orgel ^usammenspiel von Orte! und Orchester, d; s unter der de Haas begl ntete. verdient } bes>ndere An* Schwierigkeit -eines Conzertierens mit. <iner pneuist nicht zu unterscl ätzen. Da die Drg« ltcinc nicht exakt ansprechet., ist schon besondere Vertrautheit ntit deVn und, besonderes wandfreies Zusa •des Solisten wi Improvisation ül Cerini behcrrscl Weise. Auf dem baute er in geis Fingerspitzengefühl dt* inmenspiel zu erreichen des Dirigenten. Mit er Tempel-Melodien Ii« ß Cerini den Abend feinabschattierte -\ Klangwirkungen d e ganze Inniukci Empfindens red In seine Improv df*s Kappci cha reinem, schönen. Wer Cerinis L< f gi .)>so yon C o ■ländige Leiter zutage. Fiel sehe heit und die we so waren noch eine besonder Solisten des Körnitz er. biblische. Liede ..Herr, nun sing Lieder Ihre/ scr Ausdruckskraft ung. die besonders fü leich* der'Ueberhastur n sauberer. den TVcstosata hervorzuheben und Unklarhält anheimfallen Dirigenten notig. um ein ein- Dnß es gelang, (st ein Verdienst einer eigenen groß . angelegten t die Kunst der Imp den Zeitraum des Ja. res umspannenden reicher. elTektvoIler W eise sein Werk auf n und führte Steigerungen zu gewaltiget sation hatte er. Korr oenu eingeschaltet:' K; Ton und starkem Au Eine beachte iswei te Lcwt-ung bot id itung mit der Auffuhi f ixer* ergreifende Vertom* la. M ü 1J e r saug. t|as Solo »druck e Jüdische Orchesto ung eines piachtvol elH. Die wertvolle I;rzichungs*arbeit. die (fieses Liebhabt" imi-l n bei der Bci.lcitii.ng d< (gediehene EinhcitJichk stärker bei Corelh G Vertiefung des Orchesters fesr/ustellen. iite.Besetzung auf Abends waren Seliiia' I Frau Hurwitz sang < von Dvorak: ,.A zu entfalten. Sie gesta Inst niment ausklihgen. ovisalion in b£W,undernswei tvr Melodiengut Er ließ mit religiösen Klangfüllestt?i k. gt-icisffi ha i Oi gelkonzerte die ilfsziplini«;it aufi mrt der mus >ch lotsen hott und Die Gruppe des corljcitin^ w u r witz und Obet ine H a n d e 1 - A •vereinisun en coneert Cerini, de traT hiC ziert WUl di ünslieiisCl: IjUintOl Leo und zw« den Wassern Babylons" ich Dir ein neues'Lie Mehr als die Arie jgftben die Onen Altstimme die M >gli£hkeit.' ihren G\qn£ und ihjre tete sie mit Wärme und cch1 -Tag des jüdischen Sportes-] Gemeinschaftliche Veranstaltung BAR KOCHBA - SCHILD 17 30 18 00 15°° HAND&AU Bar Ko*ba,I.Jug. - Schild Uug. HOCKEY PorKodibo I Herr. - Schild I.Herr. 15° JUDO-, 15ss LE ICH 16" FUSSBALL Bor kochba I - Schild I, I. Halbzeit 17°° AUFMARSCH UND MASSENGYMNASTIK FUSSBALL i. oben. II. Halbzeit BOX-, FECHT - VORFÜHRUNGEN ATHLETISCHE KAMPFE SCHLUSS-STAFFEL SPORTPLATZ SCHILD LOKSTEDT Reservierter S tzplatz 2.-, Sitzplatz I.-, Stehplatz 0.50, Jugendliche 0.20 RM

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