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Jüdisches Gemeindeblatt für das Gebiet der Hansestadt Hamburg · 1937-09-17 · 9 (17.9.1937) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für das Gebiet der Hansestadt Hamburg
Volume
13 (1937)
Issue
9 (17.9.1937)
Date
1937-09-17
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nummer 9 Jüdisches G p m e i n d e b I a 11 Seite 3 i1- 11 Jf 'ßl-fö pio - n p <y! •A>_yy £' > £! ,0 rP, ’» Trt b ' SÄJ ^u> n\jv* * Photographische Wiedergabe derl Anweisung für Simo>| von Geldern. aus Hannover1), sein Grabstein rühmt ihn als ik-htadlan. den Fürsprecher seiner Gemeinde, per viele vom Tod« errettet habe. Zwi Hirsch ben Elieser Bteslau starb am;l. Cheschwan 5544 (27’. Oktober 1783) und ljegt in Altona. Königstraße 1598, begraben, s. Grund wald ai a. O. S. 235/349, tvo das Todesdatum zu berichtigen ist4). Chajipn Berftel starb am 3. Siwan 5555 (21. Mai 1795), begraben Altona, Kein gstraße 2995, G r u n w a 1 d a. a. Ö. S. 233/229, Isachar Wolf P o p e r t am 18. Tamus 5551 (pO. Juli 1791), Altona, Konigstraße 2530, Grun- \v a 1 d a. a. O. S. 288/3465, Jakob Moses Schlesirger 15. Tewes' 5545 (28. Dezember 1784), Altona, Königstraße 3131, Grün: wald a. a. O. S. 237/4Ö9, wo das Todesdaturr) tu berichtigen ist ), Naftali Herz ben Baruch Bendit halevi Sche(ier 3. Schewat 5550 (19. Januar 1790), Altona Königstraße .3035, G r u n w a 1 d a. a. O. S. 295/3871; das Todesdatum des Michel Dejbanro haben wir nicht ermittelt; Jonathan Gold sch raidt ist vielleich tidentisch mit Jonathan Oldenburg, gest. 14. Schw Königstraße ' 3278, .Grunwa S. 250/1222 und 1224. Moses ben Meir at 535 (15. Januar 1 d a. a. O. S. Goldschmidt?) 1775), Altona. 285/3281, vgl. Dr. Albert Holländer: Das jüdische Nationalheim im Urteile der Peel-Kömmission' „Die Juden, die wollen, werden ihren Staat laben, und sie werden itin verdienen.“ Mit iiesen Worten schließt die Vorrede von Herzls Judenstaat. Haben der Bericht, den dile von der englisch nach den Unruhen in Palästina im Jahre 1^36-er liehe Kommission (nach dem Vorsitzenden in d Kommission genannt) erstattet) hat, und die den migende .Erklärung der englischen Regierung voi die Erfüllung* dieser Hoffnung gobracht? Der kongreß und der Council der Jcwish Agency dar B en Regierung nannte König- Regel Peelericht genehn 8. Juli 1937 X. Zionistenben in ihren h» ‘) D. K a u f-m a n n a. a. O. S. 14.1. •) Todesjahr 544 1783.84. ’) Todesjahr pnvi ]?!> Tram im’l — 545 1784/85. ") Bericht über Palästina, erstattet durch die Brit Palästina-Komfnission unter dem Vorsitz von Earl Peel Seiner Britischen Majestät vom Staatssekretär für dicj Britischen Parlament vorgelegt (m Juni 1937. Im Sei Berlin 1937. X|VI und 4SI S. 9 Kartenbeilagen. Kartoni Die in den Abhandlung genannten Seitenzahlen sind vorstehend bezeichnten Ausgabe.; ipehe Königliche und auf Bcfetil Kolonien dem hocken-Verlag, ■rt 6 yni. diejenigen der Anläßlich des Jahreswechsels.haben Vorstand und Representanten-Kollegium der Gemeinde den nachstehenden Aufruf erlassen: Das Jahr neigt sich, und die Not in unserer Gemeinde ist noch gewachsen. Wieder geht der mahnende Ruf der Notstandshilfe an die jüdischen Menschen: Heift uns helfen!,,. Keiner darf erlahmen, keiner darf sich beruhigen in dem 0ewußtsein, daß andere geben. Nur wenn alle zusammensjehen, können wir den Verzweifelten in ihrer Not die helfende Hand reichen. Gebt schnell und reichlich! Der Vorstand und das Repräscntanten-Koflegium der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Alfred Lovy £hrenv6rsi!iendci Rechtsanwalt 8 Dsv<jd', Dr E loewenberg, SUuN'ii j D pr L Lippmdnn, Df S. Baruch, M H a j g 3 H » j » -i? j n a , N H. Offenburg Dr A Unna' Dr F W a f biü f g V - Dr. S U r i a $ , Alexander l e.v y . R. Bachra c h Dr W ß u k o f z c f , H C h a s s e I , Dr. I F reu denthdi.W Graetti A Hoikscner, Samson Hockschef, Bernhard' Hoinem<jnn,.Dr Wniolm Hoi» o*. Simon Hofowilz, R Isaacsen Arthur Lovy; E y ichnoiis, Ph Peine J Pohory f.e-» , M S l o i n , Dr. Linie V i s w. : f t l ' - TiMy Z u r. | z * Zahlungen erbeten an N d h t a n d $ h ■ ' * o 19^738 der Deutsch- Israelitischen Gemeinde Postscheckkonto: H.,i mtvig 1 5 8 9 3. Bankkonten: D re sdner Bank Depo», ter« .i jsr H » r - vcüohude, Simon H'iruhland {Reichsbank). dom Eesfrki eise dieses Blaues bekannten Besehlü.-M-n die von der Kommission empfohlene Art der Teilung Pahisimas ab-,elc-hnt. Man will jedjoeh dusch Verhandlungen mit 'den;:i Bi.— triu-ht kommenden Stellen su h um eine günstigere lA-unit bemühen. Da dev Council of Jewish Agency auch rtie Xn 'u- Zionisten vertritt, darf man aus den Beschlüssen der beio.-n Organisationen folgern,- daß heute eine große Zahl, wohl <1 ■ Mehrheit der. .Juden,' dem Gedanken eines .palü-Tinensisi hvti Jüdenstaats geneigt ist. ’ . Haben die Juden einen Staut verdient? Hat die bisherige Entwicklung im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten bewiesen-; daß für die. Juden Palästina eine Heimstätte bedeutet? Auch nach der Zerstörung des zweiten Tempels ist die Verbindung der Juden mit Palästina nicht bloß eine geistige oder intellektuelle gewesen. Immer oder fast immer, seit dem Sturze des jüdischen Staate habc-n Juden in Palästina gewohnt. Unter der arabischen Herrschaft gab es starke jüdische Gemeinden in den'wichtigsten Städten. Nach jüdischer E’eiierlieferung hatte Safed im 16. JahrhunderJ 15 000 jüdische Einwohner. In Galik.a lebten Juden in Eintracht mit der moslemischen und christlichen Landbevölkerung. Wie. diese litten die Juden unter feindlichen Einfällen der‘Raubstämme vom Libanon und jenseits des Jordans. 1 In knappen, treffenden Worten schildert, der Bericht die Besiedlung Palästinas, tri dei; zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die Entstehung des Zionismus, dessen Streben nach einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimslatte in der Balfour-Deklnration 1917 anerkannt wurde. Der in dieser Deklaration enthaltene Begriff des Nationalheims ' (National Home) war das Eigebrfis eines Kompromisses zwischen jenen britischen Ministern „die die Errichtung einfcs Judenstaates letzten Endes beabsichtigten, und zwischen denen, bei denen das nicht der Fall war" (S. 27). Der damalige Ministerpräsident' Lid yd George hat als Zeuge bei seiner Vernehmung, vor der Kommission folgendes ausgesagt: ..Wenn die Zeit für eine RepiHsentativvei-rassum; heiania-konnncA sei" und „wenn in der Zwischenzeit die Juden die ^un^ti^e 'Gelegenheit. die für sie in der Idee eines Nationalheims latz. benutzt hatten und eine cndgültafie Mehrheit . unter den Bewohnern geworden waren, dann sollte Palästina *em jüdischer Staat werden". Die gegen die Balfour-Deklaration und das die.se Deklaration billigende Mandat von den Arabern geltend gemachten Gründe werden, soweit es sich um die rechtliche-Seite handelt, in eingehender Untersuchung zurückgewiesen, dies gilt insbesondere für die in den Kundgebungen der Araber erörterten Bedenken, die aus den im Jahre 1015 zwischen Hussein und Sir Henry M c M ahon, dem derzeitigen High Commissiorter von Aegypten, gewechselten jBricfcn hergcleitct werden. Allerdings stellt der Bericht fest, daß man bei der Balfour-DokUwation und dem .Mandat davon ausging, daß die hierbei ..übernommenen Verpflichtungen gegen dix? Araber und die Juden sich gegenseitig nicht widersprechen wurden und daß die Fe.ind>chalt der arabischen Führer verschwinden würde" (S. 40). Haben die Juden unter dem Mandat ihre Pflichten gegen Regierung und gegen die anderen Gemeinschaften, insbesondere gegen die Araber, nach besten Kräften erfüllt? Die Bejahung dieser Frage ergibt sich aus zahlreichen Stellen des Berichtes. Dies gilt auch für die Zeit der letzten Unruhen. Bei der Erörterung der öffentlichen Sicherheit sagt der Bericht (S. 229), es müsse der Bevölkerung Palästinas, sowohl den Arabern in Nablus als auch den Juden in Tel Aviv, ein stärkerer Respekt vor der Autorität der Mandatsmacht beigebracht werden. Die Koini »

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