Jüdisches Gemeindeblatt für das Gebiet der Hansestadt Hamburg
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt für das Gebiet der Hansestadt Hamburg
- Volume
- 13 (1937)
- Issue
- 6 (18.6.1937)
- Date
- 1937-06-18
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Nummer fl Jüdisches G t* m e i n d l* 1> I a t1 Seite S heilen des IiiIwiiiT« sind nur Aiislrtlmiiigsbestiiimimigeii <ler. olien skizzierten SN 41—47.der Verfassung der Gemeinde. V mi seilendes Vorstandes «ler Gemeinde' landein Kollegium in <ler Sitzung mir.ein einziger Antrag Mir. «ler «li«' Bewilligung eines Betrages mhi älMl 'ji)l an «len Brit dialuzini dalnm als /iisdnil! liir die Neueinrichtung eines Minieren liet thaluz vor-nli. Dieses Hel ctndnz i~t, wie bereit' an anderer Stelle beruhtet wurde, schon Mille vorigen Womit« in dem llnu-ii Klosterallec ‘> eridl'net worden und nimmt sthulenllassene junge Menschen bcidci'lei <.Ge«ehleiht« aal. die sidi hier auf einen handuerklidien Herul v nrbere.ilen wollen, Seine ln-a—eit sollen die liaii<literktiihen l.ehrkur-e |tir 1 isihh-r und Sdilosser liesndien. <lie will der-hiesigen Berutimgsstrlle liir jüdische VN irNdial'lslillfe im Verein jnil der I eitmig der Talmud Tora Sihule veranstalt werden, und erhallen liehen der handwerklichen Ausbildung auih eine aiisriiiihendc Ausbildung in all denjenigen Fächern. in weldiciwdie Bi*mUiiig««tclle <lie audi im Gcmeindchlntt w icderltolt angiizeigten Kurse verunstaltet. Das fiel dialuz. ist mit llille der Reichsvertretiiiig orriditet worden mul unlersleht der Teilung und Betreuung durdi die hiesige Mi«rachi-Frauengn*ppe. > Die Gemeinde kann für sidi in Aii'prtiih pelmien, dal? sie die Finrichtmig von C lialuz.im-Ileimen seit fangFm gefördert hat. Bereits viele J.ihre Befindet sidi in dem gemeindeeigene1! Grundsliiik Bemühest raße 6 ein Hi t dialuz. lind als Vor wenigen Jahren da,s gleichfalls gemeimleeigeue Gruiulsliiik Sih.ilerkainpsallee 21 von seit,rem Bisherigen Mieter aufgegeben wurde, hat der Vorstand der Gemeinde audi dieses ge rahmige: Grundstück für ein zweites Bet dialuz zur Vertilgung gestellt, l iir <1 io .Neugründung war inan alier auf Mietr.iunie angewiesen,. Der Vor«f7in<l der Gemeinde Tuil sein lutere—e nur diese alier dadurdi Bekundet, dal! rruiif den Antrag des Brit hauoar sdiel . zeire misradii fiir gewisse l mhauten, die in den gemieteten Räumen v orgciiommm werden-mußten. und Tür die Aiisdiaffung <ler \er'ifiiedensleu Fiiiriciitmig'gegen«l<iiide einen Betrag voll -.INI ’Jtll zur Verfügung stellte. wnz,u das Kollegiiifn iiminu-lir seine /.ii'timmmig zu gehen hatte. Zu Beginn der Sitzung hielt der Vorsitzende. Iler-r Dr. I rias, w illkomnvcn. die die U au Nuifmil. dein die heit lolglen. V\ er Bereiten Manu ge* ihm n.iherzutrelen. hörigen, mit .«einer •rreti I’ o li o r v les uni A. 11 e i k s c h e r 'iile.au <ler leilnahnie an der f i öt I mi ms«- Mtzung des Kollegiums \erhindert gewe*efi waren. und widmete dann deiii am iouii.iheiid vor l’liug'teu. di m 11. v. VI., plölzliih ■m I rhen ge»« liicdenen I lerru l'idor II i r s c li | e I <j ejueii' AriVM—eildeu 'teluvud und in tieler I rgrillenicwu gütigen, n i,beit«l i ollen. jederzeit liills. anut hohe, wer, den Vorzug gehabt hohe wisse, wehheu i V ei hi't mit seinen Ange- Vlilai heitern und allen, die ihm nahe ge- '.stunden hätten. dii ganze Gemeinde erlitten liahe. Niemand, der ihn je gesproejien liahe. w ei dej «iie-eu sellenini Vl.inn uni den /anher seiner l’oi'öiiliilikeit Mj |ge—en. Vlle. die von ihm wallten, seien von Dank erfüllt gegii'ii ihn- Inr seine 'tele llill'- hereit'ih ift. <lie er jedem I lilf'bedjiii 11 igen, v ortu hmlidi aher /audi Rillen Organisationen Und Iti'tijtii^ioHcii dcr'Geiucinde und «ler Julien ll.itnhltrgs überhaupt istets ' bei« ie«eu habe, f in I'Iih'IkIvs Audi llhen sei diesem .'ellenen Vlnnnc 'über. Das Kollegium trat dann in die Tagesordnung ein und genehmigte n.e.li Fntgcgennalime ge'diaftliilu-r Mitteilungen durdi den Vorsitzenden das l’rotokoll seiueri eisten Sitzung und erhob ' ohne Frörierung den in vorstehendem skizzierten ’ Antrag des V orstandes der .'Gemeinde auf Bewilligung von "»(Kt liir du* Ni-ueinriditung eines Mittleren Bet thalttz./um.Beschluß. I.heiiso genehmigte es n.idi einer kurzen l.rläiileruiig des l.jitwiirf« ilurdi <len Vorsitzenden «Iie Ge'dlüftsordnung de« Kollegiums und iK’emii'te ilamit seine Krölfiiungsarheiten. —,ln einer niifitiiffentfidien Sitzung nahm «das Kollegium einen Beridit des Vorstandes über die Maßnahmen entgegen, die voraussühtluh die jüdischen Gemeinden Grof?-lInniBürgs infolge des Frla«««*« des GroH-Hamhnrg-Gesetzes zu trejfen 'liaBeu werden. und wählte dann Herrn Julius Beitrend an Stellerles aus Hain- Burg fortgez.ogeneu Herrn JaeoB Heck «eher in die Friedltofskoiiimission der Gemeinde iinil Herrn Dr. Kurt'O. Stork an Stelle des Herrn Dr. Gustav l.evien. «ler gleichfalls llamhiirg verlassen hat, in den Vorstand des Altenhauses der Gemeinde. Der plüt/liihe fi. v. M. liat mit Trauer vefrset/t. eines .großen I rä Isjdor Hirschfeld gestorben Heimgang von Herrn Isidor Ilirschfeld um seiner Familie, seinem engeren und seinem weiteren Mitarbc terstnbe mich di'e gau/e C.emeimle ‘in tiefe Selten‘ komite ein Bedner <lc*r Zustimmung uergcfolges so sicher sc*iu, w ie Herr Oberr.ibbiiior Dr. Italiener, der, als man von dem Abschied nahm, was an Isidor Hirsch fehl sterblich war. seine. Gedenkrede mit dem alten jüdischen Worte Itegahn, dal! heim "lode eines grollen Menschen alle sich ihm verwandt fühlen und alle um iltn trauern. Der Redner gab dem Stolze Ausdruck, dnfi wir den Heimgegangenen den unsern neunen durften, und der Dankbarkeit fiir das Licht, das von ihm ausgcgangcii sei. Im Anschluß au ein Wort aus den Sprüchen der Bibel rühmte er den Toten als einen Mann der "Irene, dessen Leben von Segen erfüllt gewesen sei, sein echtes Menschentum und seine nie ver- . sagelidi Güte, Gull/ besonder« -ki-i111zi• ii11!11■ 11er. die Stellung lies Heimgegangenen zu «einem 1Vr«oii i.l; w.-lilie« m dem in dm T.igi*«zi[it ii ngeii v eröl h-iit liifitcu N.ufi rn L dm loten in ili.ir, kterisli'ibijr V\ei»e «einen liehen, eutiüi. Iioifi v ci i lri teil F lief li.iiint Ijat. Vn dem I raeheti eine« jeden «eini i \n^r«le habe er lili li«ihiüh tejlgi nommen. lind «n habe er ihm: jetz Vutlrä^e der V lini-'tcl Iteii'ihalt lieizliilim Dank Weitere 1 ).l II ke«w o rle widmete der Redner <1 de« V o ■«tamle« und <le« V erw allitn^«->a««<|i «dun I empel-V ei l>ä'n.de«. wobei er he heim Fan de« li'inpel« in der ( )bi •nile Sorge.uni die .w'nrdige Null i Ii m 1 c Jiiid prie«, ii lui .eben ■fl! ,|e loten tun Vv a Ii ri hau«e« der (.( als Vtij gestani eu hat. midi-die auch in ihren VV oli1l.iliit«ahleihi iiieinde. in deren unmittelharen>TViriMen er läiu.'e J g'lied der Verwaltung dr« \llcu!i\ii:«cs der Genu immer getönli <la« An und zu <* rg rei I in der am .‘7. iil«»i!nis«e« de oader« -eine r«tral!e und ffer.ii ‘fit i Verdi, eine diniiiikillij ilie«e«‘ ( nallieii« de« Vor.«1.i Den ml ■ifip uns und inrmer v» jeder auf« neue rt wurde. Mit einem Appell von du au .In geling *lie«. «rdi ihres Vater« allezeit w iirdi; n miter«tatzt ■solme de« zu erweisen n - le ortute«- dey ihre lll Igen iinif.. i in-. und II i t'hoti. 4s i»r m*im<*ii I u .or\> orlnMi Ii.iImn. /ii u .rli len melireii. «ihlol! di-r Redner seinen eHidru(k«volh;ii iindV 'inlen Naifiruf. —‘ l eher die I Ii rn ng' de« \ ei «torh *iieii Sitzung <le« Repräsentantm-Kollegium« ler Genu Kult*, v. VI. «iidie neheii«telieudeii Beridit) , Ja. oli V alk 7tl Jahre all Herr Jai ol» \ttlk. <Km 41« * vn Kc|)i;i'i'4‘Ml.rmiMi-K.oll«*^iiim mn! > ,*iiir*r Irt/ltMi \V «i)il|>t*i ioilr V-h.i) um) mm!* v Jiilirt'ii in iU*r \ i*rw «rft«inir «In \rm*n 1 n i » I; N (»llfMidrti* uni I”. <1. M. M‘.in 7n L vIkmin j.iltr. I 11n11c»ti.: /u* wtM JcK«»li \ ulk i*\. ihn .il '»tft'* iti’jrtMi. hill ‘imIcmi M.1 im. 'lt*r von 'u)i •yu«mi I *i H er in <4)ii jmli'ilirr \\ >t*i'i-I oIumi!.m\: Wttlihim um) 'iih wolil krim r )HMvii»tif-rUMi Ihlti* jt* 'Ii.it \ erwd Iiiiii' t|ri \tMiiMi I >.miminr-'Nv u.« |>)>int 1ur nhiii. <lrti \* rim* I lirutrz <) l. \|.. itn Iv ilinn-n Ir* •M«n ^t n-(n»,ltrvi) ivlirntrii U.urir ritr An .10 4 I* ‘ ilrr i: w i**r: cJU,* tlc -t ll ItllH; k I I«* l rlm *<ImIi diM.i 1 4* Ii f mIhia r l.rln liil iuk^ it <lrs <lrr i rlir.ifi-J i11 luj K.iUI H IHM M in t /! rrfllWJ v. n fi ■* v) i 111 l^uhrr U (-.i Jorlrii <|r| Jini '■'tj/iolö «rt I n1rrr«***r;i Itri) imirlt 14M'r ii Di. I lau*' l.i«,l»rs(kiii/ in lir \\ i * - < m - < In? t <lr* |mfi"Jf.:n .ti i:i 'l’«rr in' tf n if iritt-r 1 NonillMT* •mr«*li"i*'i;i,fr l»i,.)jr M-'I.'I l r!V‘t »_ "■ / -V iMl fhl'OJllt ■*-, I * " V ( ll 4111; D I Ul ■ V •1 .'t I Im fl 4M r Dr .h. a i li l M Olt 11 ü m* irinrii «lri- Antikt« um! •<••* r1 (M' l rfviniu'tMi uln i <Jrn I i i^iUivn 11;i! I yif uiu o lurn i!mn^ <lr«* \1 >ttrl.i 1 lrI *. \ ,f|; t «•hol.' M:11. * I. i U * (.Ir i *pr t ’i: i ii ’»,r , t ll/i I V. . ’ I.,. JinlisHirs ( nonrin^tiial t*)»ao* Mt* d!ljii I mb all <le« tlail'e« I la i Io :ig-I lalle o|t W'rd iiäilisten I agi'ii begonnen werden, n.iifnlem die M.tiel H .dir icli'ji go :t’> 'st Im d il!'. fltlll Die »eint, n«'. « i i lin o I Grrde tifs- . w ol.li o . nid, teil r/:l gesidili rt sind. I )it* J inhaii- und Repar.ilnran11r.ig iilcf lelimer zur I'ei tig«tellmig aaf eigene - Verautwi ilherg 'heil, wohj'i «ell>«t v ti «t.iaill iifi uti-driiiklaih Vi're wurde. <1 ll! jiuli'ihe ll.uulwerker. die. soweit irgend inte zur Mitarbeit lier.nVbezogen wurden, an deti Sahh.deii keiinerlei Arhei: in den Werkstätten verrohten, und ferner allgemein von anderen Handwerkern keiue iillentlfilieu Arbeiten an jud Ruhelagen vorgeteunmeti worden dürfen. Spätherbst fertiggeslellt «ein. I Irr I iiiImu s dl im rrfftig niiari •g I uh. wfien Lei<htathleti«<hc*s Sportfest des Bar kochlia W t* in «len vergangenen Jahren wird d«-r Byr KikIiIm .seini*^ Souinji'rarbi'it mit einem Sportfe«! <ler I eiditailileten aut dem SportBlatz in Bramfel.l eröfluen. Das .■sportte«! gew iiiut j.lurdi die leilu.ihüu' bek.innter auswärtige!' Vl.ikh.ibisportler und «lie da.Iifph zir ervvartemleu Tnti‘rt*ss,int.*n Kamt>fe' besondere Be- «leuldng, - . jr iVetreining und Beratung der .jüdischen Kriegsopfer 1 )i[e Kriegsopfer.ibleihmg des Rc*iifi«luiutfi*« jüilisitier!' rontsol.lajen vvt*ist darauf hin. «laß ,<lie. V eitretung . der jüdisihm Kriegjs.pifer .Inrifi .l.rlal! di*« llerrn Ri'iifi«arbi'lt«miui«ter« vom 27. viigiist tn>4 dem Reidi«f)mul jüdischer I' iiriit'ohfaten u'iertrageb i«t. Sie fiilirt. die Betreuung mul Beratung der -ju li'ifieti Kriegsopfer ii* allen V i rsorgmigsaiigelegeiilieiti n bei «ler Biujdc'sleitiing. Berlin V\ f>, Ktirlürsteudamm .'ixt. her «len Isimle«'erbänden mul Ortsgruppen durch. Dtirili i'ineii weiteren I rla(!«le« | ferm Ri'i«'Jis.irb'tts.iiim«ters «öi.l .mell VI itgl ieiler der’' Staat«zioni,«!i«i heil ( »ijjanis.ition bei als Bevollm.fcfiligle und, Beistände, jiuii [len V ersorgungsbelü.rdi'n ziigel.is«en. ziöniktisihe (irgaiiis.ition «ie mit Antr dier Vnlrag'leHer w i*uii die Stautsjg.stc-ller allgc-iiifin beauftragt d.-r liaL Vertretung jiiil i«dii*r