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Jüdisches Gemeindeblatt für das Gebiet der Hansestadt Hamburg · 1937-06-18 · 6 (18.6.1937) · p. Seite 4

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für das Gebiet der Hansestadt Hamburg
Volume
13 (1937)
Issue
6 (18.6.1937)
Date
1937-06-18
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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A f Seite 4 Jüdisches Grmrindrblalt Schwere Bclastu iigs|w«bc I» derfea d runden die \ril>i .weiter aufrechterhalten und heil de-| einzelnen fester zu iin im-r wieder lieobachteil Krauen eben da-, wa- Max dje Treue zum Judentum. Dr. Mark Wi*chnitz«-r in steht. 4 Wen« dann die Ausgcw-anidiing mit dem llilf-vercin .null -i<h im Bewufitsein-der Verloren- -.iiiiiih'ii~(1iIit'IU'ii — man kann «las - -o bekennen diese Männer hikI Marburg so -ehr am Herzen liegt: Nr. 22 dir C.-V.-Ziituni! Vom 3 Juni 1937. Der Jüdische Central-Vei seinen Reibe« sieht, die djew mindesten üire C• riiu<In■■ vr-i~t bürg in feierfkhen l'roiihn« sei \ erantw ort n irg '/\\ über j;i rii Verantwortung. Kr w damals.' als <he liesjen und Kräfte unserer GemenischaH ParteirithHingen zusamnteii silier Arbeit vorzunehmen, willen gegenüber unsagbar 1 iiiflul!. seine Erfahrung nn rcdsunikcjt für <lie {Sdiaffun I ml —t:it ihrer Gebnrtsst jrnc . I» iiii~i.il nml plupngan baren \ 11 m iit-n zuriVerfüg lieber) Gelegenheit klarmcuii für iiik liier und .drtiußsjn I | üdischen Vrlieit, so \\ ie sie in-r steheu. die nadtj llerkn spiel in 1' rank reich.!, \rniri-i Umbildung in Kngland jjeig ffi öfteres allgemeine« Aujfgii -i<h uns hier iin eraren |üi Machitrüunic bes<hei|len' /nr I)r \ Mir* c h K c r it! in Nr 22 i-in i-t stol/. ilall Mas Wartung in sh Agcncv verdankt ilim nidit zum linde in Deiit-tlilaml. Nie hat War- 1.11111 111 > — .verkündet, dal! er liereit lelimen. Aber man übertrug ihm r eben immer <la im I vor allem <lie am meisten aufgesdilossenen ans allen Himmelslind jüdischen amen, um .die .Neupjanung jüdi- Mit iiii\enlri>-~eiiein Verstnmliiisbafthörigen Ohren bat er seinen nidit zuletzt seine diarmante Ber <ler Reiehsveftrctung eingesetzt.; sieht er ihr in ihren schweren, i-ti-ch allerdings . kaum ausw.erti nir._ Man muH -i<li bei solch fe-l- •n. was esadilidi und moralisch «•deutet. «Ltl! hinter <ler zentralen etzl personell sieleistet wird, Müiiimen uml Fähigkeit, w ie das Beia und jüngst hei der. Kabinetls- . <|iialili/iert wären, eil? ungleich •etlgcbirt /ir bewältigen, uml die i-ihcn Bezirk ohne Ehrgeiz, idme \ erfiigung stellen. du C-V -Zirlunö vir« 3 Juni 1937. Max Warbnrg. dilr am M eine jüdische liujir m>u den *lanm>rrt. deren grirl'i schein Hivirk Ih-gl »I die <1 in der Zeit ihrehötkstcjn /.itgehörigkeit /um Judentum als eines fx mansagen: sclb-l verständliche»! KaktOrs Juni -einen To. Geburtstag feiert, besonderem Heiz. Kr i-t einer villi l.ehensarlKMt zwar nidit im jücli- ■ili ihr ganzes Lehen hindurch: audi Giscfheilfi I>i i 4er'- I mweft. sidi der iti\en, fast möchte ihres We-cus l>cwulit -sind. Wie initiier man die; abgelaufene''Epoche jüdische I .nlw icklung bcurleifjen mag. mini muH anerkennen, dal! eine ihirr feiu-ten Wüten ein jüdisches l'.ilri/iertiim. war. das —;sth«n .in« dem -tiiifk«-ii fam!fiiiii:eliilil her,ms — in einer rrndilUircn Svnthe»d mit ih n (tiitern d«-r allgemeinen KuJtiu und<Biklunp »Iii- Wette «l< r eigenen Mist.immun^ /u schützen wulite. Max Warliurg i-t in PeiMMhlaml der yorncbniste Rc* iira-ciit.int dieser .Vit. [ Die Verliülini-<e haben es gelugt, dafi Wamiirg am I m,- seines Tu. Geburtstage» nur inuerhalb <ler jüdisdieu Gcineiudiaft gefeiert werden kann. Ks ist nidit unsere Sache, I» i dieser Gelegenheit den feil seiner Arbeit zu v.iir<ligen.. der aiiHcrhalli <les jMdischen Bereichs' lag '). " .... er ist auch bereit* l*»ge *qr 1953 bei versjhied«.....n Gelerenheiteil mit der prakti-dien 1'aUistiiia-.\rbeit in konlakl gekommen. Kin Mann von den v»irtsihaftlidien Führerqualitäten Warhnrgs bat Ir'eilidi nidit alles kritiklos hingenommen,, und manches schien ihm. iilier die blofien Aspekte der Propaganda liinaiis. w iftsdiüftlidi pnililemalisth. AnlüHlidi seiner Palfistinareisc von I'^J*». die er zasammen mit seinem Bruder Kelix ans New tnrk und mehreren Kamilienmitgliedern unter- - nahm, vertiefte sj»li das Interesse an Palästina. Kr steht scitilearder Paliislinaliewegnng nahe, ibte bei Tagunftender JeWish Agenc-y lier'atende I' iinktiiinen aus. hat aber keine offizielle Stellung inne. L Ein Mann des tätigen Lebens leiert seinen "0. Geburtstag, /iiirlcich aller ein Mann, der weilt, dal! über den Dinireu dei materiellen Wirklidikeit die Welt des Geistes stielt, <lie dem Leben den Sinn gibt Andi wer Max Warburg nur selten in treffen Gelegenheit hatte, erkennt bald, dafi hier ein" Mann steht, der nicht an materiellen Urlilgen Genüge findet, sondern mit. banger Bewegtheit den tieferen Zusammenhängen najh- -pürt aml- — ein jÄlisdies I ri»e — auch um let/te religiöse fragen rinnt. Dies kennzeichnet auch -eine menschliche] Art, den (.härme seines Wesens und die Führung seines Hauses. Ks i-t imeine besondere Krencle, «lafl mehrere seiner kimh-r >mit Stolz und in aktiver Arbeit ilie jinli-ihe Tradition des Hauses fortführen, in enger Verbindung mit dem neu werdenden Judentum Palästina-. Juduch» Rundschau. Nr 44 vom 4. Juni 1937. ■ * / i ...; ' Die judenbeil in Deutschland spricht ihm ihre Aneikeuiiung aus für die .Bereitschaft, mit der er sich allen allgemeinen Interessen i/ur. Verfügung -teilt. Möge die krall, die von ihm 'ausstrahlt,.noch lange erhalten bleiben und möge es Max M. Wallung vergönnt -ein. mit all der Bewußtheit nml Energie find all der I ielie zrtr I radition. die wir an ihm kennen, muh x iele Jahre unter uns zu wirken /um Wohle des Judentums in Deutschland, dem er in -diwerer Zeit sich als eine wesentliche Stütze erwiesen hat. G*Tn»-ind*-hlalt dir Judischin Oimt indc zu Hi-rlin. Nr. 21 v.im 23- Mai 1937. I)'Uli- Frankfurter /iitun£ irtaahnt tn ihr« r Nummir \i<m 6 d. M. kurz din 7ci. GtburKtai* Ma* MV'arburLi und nt-hnl ihn hiirtui iintn Mann. ..diisi-n \Xirk,n lit dii Hamhuröi-r und di,- diutichi Wirlschatt nnd dus.-n Kintrcti*n' für Ucutichland auch in KraLin v<>n inl< rnaliunali r Schwere in Krinncrunfi sind." ■— hin, tri-flindiwurduiunn dir B. diutunf! di-s Hankhaui«> M. M. Warburg <S; Co. fir.i!. t -ich ra dir Jubilaurns«chrilt ..im Jahnifamburiiir Fri mdinblatl 1828 192Ü ' innerhalb de« A'if.at/i s ..Dal Hankni-ii-n Hamburl;*." um Hankdirt kl.»r Man.* P i 1 d i r. Aus eleu* Uaui&ücfyec (ftu^cUidetc^cu Die Geschäftsordnung -J des Repräsentanten-Kollegiums /weite Sitzuhü des Hepraseiilaiiteii-kuljegiuins Das Bepriis, utaijteii-kolli iriuni il«-r (iemeiiide trat um -"•* M. /u seiner jzweiten Silzuug zusammen. Hatte es in semer ersten kon-titjiieremlen >itz.iriig am V~v. M. sich einen Vorstand gegeben. d»|r die <.e-<(i dte des Kollegiums zu leiten hat. und Inr <li«- « iH/idni n kommi-sjouen uml \erwaltüiiL'sau — M liüsse dei Gemeiinljdie \eitreter lie-limmt. die es nach s 4s dei \ erfassuiil' der C.emeilide in -ie zu ent-en len hat, so w.ir edie Infgälw lies kolleginms in seiner /weiten Sjt/ung. sieh T-me (.e-eh.ift-oiileujig zu gel>i|n. innerhalb deren eseine Tiitigkeit •au-iilit. Di- (,ruii l/iige der (te-i halt-ordnsng lies Reprasenlanteii-kolletriums simlf bereits in den ss 41—47 der Verfassung der (.emdinile fe-tgel«'L't. Ni liestimmt der s 41..dal! das Kollegium nicht inr die ihm vom \ur-taude der" Gemeinde r.llgeheiHien Antraireliml \or1a-.'cii /ii lieraten und üher sie zu lieschliefien hat. sondern auch hereebtigt ist, von sidi ans Antrage.in den Vorstam)'der (iemeinde zu riihten. uU r die dieser dann zu I» finden hat. i 4J!>e>tiiumt. -I di -I i- Uürii des kollegiums aus einem VoriitzeiMlen. lU-sNen Stellvertreter und einem -cr-len und einem zwt-iten Sdiriftlührer l»e-t.-hl. * 4>. dafi der \ or-itzende dakidjegium eiu/liLieriifeii hat. .So oft die Goschäfte es erfordern.inufiertli-m j«-lo«li auch'auf Krsudien des Vorstandes,der (»entclnde inIit auT den Antrag von mindestens find.-Mitgll..lern des kV.llegiums.j'S 44 sti-llt fest, dal! das Kollegium bei Anwesenheit der Hallte seiner Mitglieder l>c-sthluH- Inhig ist au I si-ii,,. Beschlüsse mit Mehrheit der Allstimmendeii -,.fal!t: dei glekhe Palrarraih erklärt schriftüihe Alistimmuuu Innerhalb des Kollegiums lur zulässig, wenn keineseiner ztn Zc-it di r lM>ubsichtig|«|ii AhstiiniiMiiig in Humburg anwesenden Mitgliedei gegen ihre Durchführung Einspruch erhebt. Nach I 4"> sind die (•f-thult-ordniiug uml fei ner die Tagi'sordllUllgcn einer jedeiiT Sitzung — iliese spätestens drei Tage vor der Sitzung — dem Vorstaude.der (iemeinde mitzuteilen, dem auch die Kinsidltnähme in die Protokolle des kolleginms zusteht, s 4<> In handelt die Eilsendung, von Kommissarbn des Vorstandes iu_die Sitzungen des kolleginms, zu denen auch Peisoneu. die nicht dem Vorstände der Gemeinde arigehu>en, bestellt werden können, von denen auf Verlangen, des Reprtisentanten-KoIhfgitihis aber mindestens einer dem Vorstände :ineehi'rren muh". S 4" endlich bestimmt, dafi die Sitzungen des Kollegiums, wie dies lür eine Gemeindevertretung SelbstVCTstündlich ist. in der Regel öffentlich sind, uml trifft Bestimmungen lür diejenigen l alle, in denen das Kollegium in nicht; öffentflthel Sitzung verhandeln kann oder -oll. ' Den; Kollegium lag der Entwurf einer Gesdläftsordunng vor1, mit dessen (\usurbeltung es in seiner ersten Sitzung aüfier 4enf Vorsifzemkn die Herren Arthur l.e.vv. Dr. Kreiiilenth.il. Dr. Hesse, ilcineiwinn beauftragt hafte, und der sidi im we-entlicfu-n au die von dem Bisherigen Kollegium beschlossene Geschäftsordnung anlehnte. Der Entwurf sanktionierte nachträgluh die bereits in der SHfcnng <les Kollegiums vom '•>. v. M. vollzogene Wahl zweier gleuhliereditigler stellvertretenden Vorsitzenden, wahrend die Verfassung der Gemeinde offensichtlich an nur einen Stellvertreter <les Vorsit/enden denkt, und regelt da- Verfahren bei der Wahl di-s Vorsitzemlen, für welche /etlelwahl irBrgeschrieben ist. Während die Wahl der stellvertretenden Vorsitzenden und der Schriftführer durch Zuruf erfolgen kann unddurdi /.ettelwahl nur dann erfolgen muH. wenn gegen den Zitrul Widerspruch erfolgt. Weiter bestimmt der I iitwurl das Notwendige über die Handhabung der Ordnung in den Sitzungen und die Ausfertigung der Silz.ungsprotokolle. *bc fortan — im Gegensatz zu bisher — reine rJeschJußprotokolle sein sollen, al-o die Debatten in Znknttft nidit mehr wiedergi ..en werden, und ül» i. die Art und Weise der rechtzeitigen öffentlichen Bekanntgabe der Sitzungen. Alle weiteren Einzel'

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