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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1937-04-16 · 4 (16.4.1937) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
13 (1937)
Issue
4 (16.4.1937)
Date
1937-04-16
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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Nunmnr 1 Gel» e i n «1 c b 1 a 11 der De« t s c h -1 s r a c I i'tf i seh e n G e m «• i * <l e Seil« 9 Aus de*» MtuMutyec Qeu*eh*4eJUj^ Julius David .hu Herr Julius David, einer der H-ninrcrt der Gemeinde, ist 2'5. \. M. im hohen Aller von, s«j Juhreo «ms diesem Lehen berufen worden. Jeder, der den Verstorbenen gekannt hat, weih", dal! mit ihm ein Stück lebendiger Geschichte unserer Gemeiude zu Grabe getragen worc en 'ist. Der \ crstorliciic halle die Einweihung der Synagoge kohlböfen mit erlebt un<l wir liehen seinem Altci sgetahrten. ■ I 'in preisen Herrn Philipp v a u Son. wie viele sich noch erinnern werden, auch muh l>ei der Abschiedsfeier in der Synagoge inwesend. Ursprünglich Kaufmann, traf <ler Verstorbene später in den Dienst der Becrdigungsbrüderschaft <ler Gemeinde als ihr erster Beamter und Ii.ii in dieser Stellung jahrzehntelang gewirkt. Die Beisetzung «les Heimgegangenen fand am Hüsttage des Pennch festes ^t-itt; gestorben nie Nähe des Festtages war der keinerlei Ansprachen gehalten irurden Lehrerin i. R. Rosalie Nathan gestorben. Am Rasttage zum PeHuchf Fräulein Rosulie Nathan; Von hinge Lehrerin an die Katze ihre ganze Kraft der Schule. AI bergdie Schule Übernahm, fanjü < stündiiisvolle Mitarbeiterin, der Teil der Verwaltungsarbeit über; in vorbildlicher PflicnterfUllunj; Miiddien gearbeitet. Ordnung u Weg. Hunderte von Sehi Verehrung gedenken. — Die v. M. auf dem Begrubnisplatze < gebettet. Grund, <la|{ bei der Beisetzung, ste starb im 81. feebensjähr dem Tage au. da sie 1876 als nsteinsehe Schule kam. galt ■> dann ls*i2 Jakob I. o e *» e Ii - in ihr eine, kundige,' \erer vertrauensvoll einen grollen eben konnte. 4"> Jahre hat sie an der Erziehung jii<li-ttn-r ml Gerechtigkeit leiteten ihren rinmn] werden ihrer in Liebe und Heimgegangene würde am 50. er Gemeinde zur letzten Ruhe _«./— Verschiedene Personalien In unserer Nuchhargemeiudfi llarbnre-W.ilhclmsburg starb nni 29. v. M. «leren \orsil/euder Herr Sally Goldmun.n. \u seiner Beisetzung nahm als Vertreter des Vorstandes der Gemeinde Herr Dr. Loewenlierg teij. — In Sehev ein Ilgen starb vor Wenigen Tagen Herr Nathan B i r n ba u ni', der bekannte jü«lisdie Politiker . und Schriftsteller, der aluli eine Reihe von Jahren in Hamburg gelebt hat. — Am t. d. M. beging der Oberkiister <ler ehemaligen Synagoge Kohlhiifen Herr K. Leers, ,der in gleichet Eigenschaft jetzt ander Synagoge MärcUssiralte tiitig ist, sein 2>jühriges Amlsjuhiliiiim. Der Jubilar wurde aus diesen) Anlall vom Vorstände und \om Delegierten-Kollegium des Synagogen-Verbandes find insbesondere «mtfi von Herrn Oberrabbiner Dr. Carle bach in der herzlichsten Weis«- geehrt. — Ihre Goldene Hochzeit feierten am 7. d. \l. die kafttellanseheleute Friedrich und Louise Seel i gl, die lang«- Jahre un «ler Realschule' BieberstraBe und heute noch in der Gemeinde-Synagoge Bornplatz tiitig sind. — Lines «ler ältesten, Mitglieder der Gemeinde, der in allen Kreisen der Gemeinde hochgeschätzte ehemalige Krankenwärter Herr Philipp Nathan vollendete am l\ d. M. sein 85. Lebensjahr,'nnd empfing aus diesem Aiilafl zuhlreiche Ehrungen. ' •: {; •■■ ■:. I Aus dem Israelitischen Humanitären Krauehverein Der Israelitische Humanitäre Krauenv «■rein ehrte in seiner Hauptversammlung am 17. v. M. zuerst das Geclüditnis dreier treuer un«l eifrige? Mitglieder seinem Vorstandes, der Damen Beil ha /. inner, Jenny VY ö 1 f s he r g und Anni Bauer, und «les Herrn Ludwig Levy in Segeberg, eines Irenen Kreuudes d«-s dortigen Erholungsheim Die Vorsitzende, FruÖ G. Katze US lein, heriebtete über «lie Arbeit «les vergangenen Jahres, die davon zi-ugt, dall der Verein nach w ie Mir seinen Namen ZU Recht Irägt uml «lall seine Einrichtungen, «lie Mittelstand sküdie. «las Heim für jüdische Mädchen und Krauen, «las L'rh(dungs|ieim Segeberg uml «lie Fiirsorgeabteilung «lie Wohlfahrtspflege t^er Gemeinde in starkem Malle unterstützen und entlasten. D.is rege Interpise des Vereins'galt «ler Iln'iishoitlingssctiiile der Beratungsstelle, feiner arbeiteten seine Mitglieder eifrig in der Jüdischen W interhilfe mit. Die Geschäfts^ stell«1 der Nachbarl, ilf«' w.ir weiterhin erfolgreich tätig. Der Fortzug einer grollen Anzahl VIitglieder hatte auch im Berichtsjahre einen Rückgang «ler Mitgliedsbeiträge und damit eine Schrumpftiiig seiner Mittel zur folge, «lie nur durch gäbe der Mitglieder an ilri» Arbeit au«gegli<lie|i \>' wenn «ler \ Anforderuni «•rein den immer grüneren au ihn heraiitretenden «'II sol rerecht werden können. Mit erfolgen bei Kindern uml Erwachsenen im Ki holüngshi'iiii Sogt berg. in welchem die Heimiii/tin Fräulein Dr. Gl '«lie Heimleiterin Schwester Friedel Bosin in ihrer 11 und l ürsorge Jür die Heiroinsassea einträchtig h wirkten, konnte mau im vergangenen Jahre recht zufijier' V oiii 15. Mäi bis Fncle September IV56 hatte das Heim t ,ut, 111IIIkann. en Km - I ii ii«I mgehuug ammea? den sein. 3 Kinder mit 4oü7 und ö7 L'VVachsenc mit 1104 VOTpflegungstiigen, zu- Bommcn'ßiB Gäste mit ">I7I VerpflegUngstagcn. Für i)ÄiiHlef zahlten «lie Kl1ern..für ">"> <la< Jugemliiuit «ler Gemeiiul«'". Im 4"i \ «'reiiJ«'. anlinenstift für J <ms .MädchenWaisenhaus, und für % der Verein selbst, i imI /w.ir •i (..- auswärtig m.einde 1' teilweise aus dein «h-r Versjthickung Von den h!rwach<i auf Kosten «ler k bäiule S. auf Koste i «ler Allgemei stellen hatten 9. «-J Die-FürsOr Berichtsjahre einer erheblichen Zähl /on Personen Pffijgemiltel einigen auch Lssen- und Reisezuschüsse «ii.« ie 1 nt«-r 7.» sonstigen /wecken. Die'.M Ittels t,u n d s kl w i«- in «li-n vergutigenen Jkbren in ununlerbrodienejn und erfreut sich lauernd grollen Anspruchs, Ihn pi jetzigen schwierigen Verhältnissen uufrechtzut-rlLi ni«li) so einfach: aft; alle, «lie dazu in'der Lage sind, e Kitrage der Sparbüchsen, der aii^t erholum^sbedürftiger Kinder zuflli« neu waren auf eigene Kosten inj urzentrale 17. auf kosten answänti Allgemeinen Ortskrankenka* > t «■ i I u n g ge)\% -i Bitte, zuin I'oi tbi'st.ni«! dieser notwendigen l in.riditin i bei/11t ragen, f-'.In I ran \nna I. gewählti n Verwaltung b m ii ii n. iiii<I sdintl <l<- I' ruü I i ieda \ erei'iis Stein« In d«-r llaiiptversuimrl.unti ih's IbTms für jüdisch und T lauen am gleichen l au«' wurde beriililet. «hilt im vergangenen Jahre wie immer \oll besetzt war. |) leiterin Fräulein Klse Löwi nberg versteht es,"«J, und besomlers «lie Keiertage mit jüdischem Lehen zii Die Insassen rühlcn siili wohl/um] «ler Vorstand Im.Iii Weitere ^tNlrihlichi-'Entwicklung im komuieiub'ii J.ihr Der \us dein Verein selbständiger jüdischer Hainlw rk und Gewerbetreibender Ibstä ii«Iiger j üdischer ITerein weibetrctilH-mler ehrte in seiner Sit/iing «lenken Jles verstorbenen Mitgliedes «les w urib'n e <• k e P ilüddien is Heini S Heillls Heim •i lullen. \nt eine nd (■<■- las \ni-kiil lenscli I ii Ii l.llletell D. II, Hitler «h1«« niihtjüdis,d .... I landwerker vom* 10. V. M.[ lte|)iäseütaii tf gllims «ler Gemeinde, der Frau Anni Bauer. Im all den in «ler let/ten M itglieib«. \ ers.immliiug^ Ct Juhreslxjrieht wandte dc-r Vorsitzende sich gegen in-dtfi4 lichkeil laut gewurdepe Milfverslänciiiisse. Die Hii Vereins verlangten keiner Bevorzugung •gegeiiüliei seilen HiiikIw ei kern un«l (Seil <«i beireibeuden, -iiiulern hoben nur Vnsprilch auf «lie gleiche Athtung iiikI lilii Bewertung ihrer Leistungen; elienso müliten einmal tjin einzelner versage, Hegegen wehn u. dufl «'in/einen Kall vk*ralfgen>eirtere und «ms ihm S«hlü'si«A Leistniig'sfahigkeit «h's gesamten'jüdtsihen llanilwerle ziehe. Das sage er iasliewmlere^njit Riick-sicht auf «Ii«? die bernitw illigsl h.in«lwei kliclie Berufe ergreife uu<l in I'renjle «in ihren Ber'lfen und in «ler /uver-icht. ihrer Kenntnis «lie Zu k ii ntl .iiil/iili.nu'ii. «Mziehen liilis \ oi'sit/ei.de betonte, «lall bei solcher Auffassung .(Im Mitglied cler GenieiiMpe clic Veruntwoitung: in sidi fnlibi- «lurtli /.iiwei-uüg entsprechen«ler Aufträge den ■jü<lisclu werkersluild zu fordern und zugleich \rl>fit^|»liitze[ lür «l«-n liandwerkli«.lien N.uhw Hills /u siliulTeu.. Dali die.* jüdischen Handwerker zu ihrem Teil ebenso ihre VerpflMiitiuu ji«'.-1 "-- über dem liertiflichen Nachwuchs t'mpfimlen. bew«fri*n te"r? sdiiedeue Spemlen lür ,r.i?ÜrMngsbet>reitung nn«l /uij rramiieriing >«|n PrüfungsarheHcn ätisgelernter Lehrlinge^ vmi ctepeii EingajiH der Vorsitzen«le im weiteren Verlauf «cM'nnij liisVHh» rungen Ki'iiiitnis.g.di. — Den Besch Iii I] < I«-r.\t ii 1 i < •. I«; r c«-r~.i Iii mlung iiümItI«- ein Vortrag des Wreius-Sv ndikIis lleiW Dr,*jur. II. B r-il n n s «• h w «■ i g e r Blier MobjJmr-Pfandr'echtJ «ein «ler RednerTtn «üuer"spülervti. Versammlung eimüi Zweitcln \>>i\i zum gb|i<hi-n Thema folgen lassen viill. _lL-—— weiter en soll. etn» er \«'r- |: Freihrte im tzungeii I. e Ist Bcrtrii-h er d«Mi en, ist eht »ie ITrriHlrte WIMIII in einen auf die Standes Jugend, lie III.in iill ..lllL «■. Der i jedes 11111 s Ilm d- ~ sf^ j f7* WERKSTÄTTEN FÜR FRIEDHOFSKINST ©tCÖ^Ctt VyÄACt <äitona-eanv3cnfelbc, ^örftcmcg 43, Ovitf 54^530

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