Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 13 (1937)
- Issue
- 1 (15.1.1937)
- Date
- 1937-01-15
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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Nummer l <• «■ m <- i n <l <■ 1> I .-»f t (I er Den tse h- Is r ae I i.t ise h < ('• * in <• i ii il e St ile 5 Aus den* Uau*&ucfycz Qeu<t4iudete£ieu Das Repräsentanten-Kollegium mg \om 21. .vi M. eine 11 /iicrst einen Berit«! r Ii entgegen1 iiIvt:r die I l.ii<^~t4in(* /nr Jahre Herr D müßig i Kipp in .i ii n Betrug w je sehr sieh ilie straflere \\ irtinlie. Der Red not lumtlich ii'nd amtlich eringet beweise, wie sehr Inn \or»täinjt du|> Steuern uf kommen Ii Xufguhen legitim •r (;.- er Gellt vollen luihm' dünn /lies \orstiBKies iiiler risiii/es der Gemeinde' eic die! \ um >\ in -Lin ie dc-r Gemeinde erledigte in seiner Sil/ umfangreiche I agesordnung. Ks n.iln «ler Herren II eck sc Ii er und Sie Abrechnung des Jahres f935, die es den (gemeinsamen Beratung mit den in. itim tätigen Vertretern d< Vorstandes der Gemeinde überwies. — Ks genehmigte darauf den Nachtrag zum Haushaltsplan des Jahres I9>6. bei dessen Beratung der Vertreter des \or»ininle» darauf hinw ie»,-dal! nur ein [verhältnii nathzuhew iiiigen sei, eine I al»aehe. (Iii die Haushaltsnn<l Kassejiofdjniiu; und schaftsftthrUng! der Gemeinde Bewährt dankte allen Damen und Herren, die ein sich <len strengen Anforderungen der Haushalts* und Kussen-t ordnunk gefügt ujkI so zu ihrem Erfolge, der auch sie erfreuen! werde, beigetragen hätten: es gjer{rfch< meinde zur Genugtuung, dal ■Heimle dir die I ilülliiuu' ihrer 4n/inli l mfnuge ermöglicht habe. — Das Kol slinimen.l Kenntnis von der \ ei ordinii die endgültige Festsetzung des Hundt steuern für das Jahr tfib und genehni <ler Gemeinde vorgelegte Gemeindextearrhrdnung für das Jahr 193?. Die Beratung dieses IfaashaltsplHilles wurde eingeleitet diirdi eine ausführliche, alle Kin/elhci halt» behandelnde Rede <les Vertreter! Dr. I. i p |i in a n n. .-Der Redner wies zunächst darauf Ii ii. Haushalte der Jahre ITMl und 1951 mil insgesamt knmhmi UM. nbgrschlosSen hl eine Steuererbiihniig abgedeckt unrdci Verpflichtungen der Gemeinde ans Die Jahre 13*33 bis 1935 halten di'gegi i geschlossen. Infolge der Vorverlegung ' Geiiieinelestciii-r/ahllCBinins um einen ineuide im Jahre I">>4 eine fünfte welcher sie trotz recht wesentlicher Naih Jahren 1934 und 1935 lioch einen Restheu Ende des Kalenderjahres 1936 /nriie Redner wandte sjdt dann dem \nruu»ihli Dieser schlieft gegenüber I iiinahmen im res 1936 in Höhe von I 143000 UM. in l.iinil mit I .'W'kki HM. ab. Dies zunäih»! z.i Posten gegenüber <ler I ebiiug früherer Bruttobeträgen ßingeset/1 »virtlen seien: lichkeil seien die Ausgaben höher, wie den Kingung von N44INN) l!\|. au Gemein WM iMMl KM im Jahre I93tij erweise. Da fertigen, wenn er daran erinnere, dal? rntung des Haushaltsplans jQMjj die Ile gaben gefordert und ülafl der Vorstand le n II es (iemyiiideh.liis- \ orstandes' I terrn Rücksicht auf <lie Finanzlageder missjoU eingesetzt halle. Ks sei /war in höhten Kiugangs von Steuern eine Act i blicklichen Kassen läge der Gemeinde eirjg dem Itedner. angestellte Prüfling habt sidi hier nur um einen kur/eii Angeld seinen Grund in der iVllflUstritg von i\f SchaftsVerkäufen einer grollen Anzahl gliedern habe und daher für die Zukunft könne. Gleichwohl sei der \erstand Vorschlage gefolgt, angesichts der -wac kalen Schnitt, de i man doch einmal luki Jahr binaitszttschielien. Die Spar-Kom Tätigkeit nicht einstellen, sondern bc kommenden Jahres wieder aufnehmen wendiger, weil eine nochmalige Gemein völlig ausgeschlossen sei. E c weise dar me'iiidesleuerzusdtiag von Ji v. II. der hei den gronwp Einkommen bedeute, angesichts der andauernden Abwanderen tun müsse, iihi dein Verlust wciterei Stc Kr habenamens des Vorstandes der Gel K Jahres wiederhol! erklärt, clafi keifte. We erhöhiing'-n erfolgen würden,, und gege beiden letzten Jahre, die Gc-incinde»teiie Gemeindesteueriah res festzusetzen, bi nrinmehr. in der dem Kollegium gleichzeitige meindesteuerordIlling die Gcmcinde»tetir schon letzt endgültig aid J"i v. II. eje und v» v. II. der Reichsvermög«\jiSteu|ei auch aus dem Grunde, weil auch die Kirchensteuerordnung für das Jahr 19p' I! die ordentlichen cjiiicm Fehlbetrag von ttcjn. der liieibals durch ifei. Hier/u, Seien die Tethpelhftn gc-t retea, ohne Kohlf^etrag es Kinkonrtnen* und Mon.it hätte' die Ge- Slet errate erhalten, von' >ew illigungrn in den rag viMi S(KKI ItM. am hallen ■ wc'rdc-. I )er Tür das Jahr |95? ZU. Ausgaben des Jahihmen und .Attsgulwii ir. weil die:ieinzelnen .ihre übe'rufl mit den aber auch in \\ » , chou dc-r \ii-.ilz lur lesteuerii (gegeniitter isvc- -ich kiium recht» r selbst bc|i der I5eabsetziuigder Au-- ii Frühjahr IM36 mit &V I ni (ieiui'inde eine Spar-Kom- Juni d. J. infolge errung in der augentreteii: die von ihm. ict ergelHfll, dal* es Ii kseirblg huncfle, der rx'cn und in den Gevoh' (•c'iueindemilnur traurig stimmen r Gemeinde seinem •ndeh Not den radiihiisse, noch um ein nission wi-rde ihre im l'rüiijahr dc;s Dies -t.j um so nntsteuererhöhung s. I!. iif hin. was cM't (iekhseinkommensteuer ■ner, dal', n.inii ntlich g der Vorstand alles rziilller zu begeiiien. incle im I aiife dieses tc ren Gemeindesteuer» her der l'e|»Ung ih r er»l nach . Ablauf dc-s iiiitrage der \ nrstand •nden (-efiir das Jahr l«>37 K eichsci n kommen - fcstziuietze^i; dies Kirchen in ihrer bereits feste Sal/c vorgeschrieben hatten. 1 Im db'sem' Zu v\ ie» der Rcdnci aul rlnige Acmch-rungea i ineindesteiierordniiug. clic-.sicfi teils |l0gai|sti giillstig auf 'la^ t n-mc-inde-teiieiaul keinmeu-,i und erwähnte, dal', der1 \ ur-t ind im Laufe einmal die t raje. der I iuf u Ii i il Iii einer t'n'\ erörtert habe, die sieb aber aus n cfil Iiihen , i wäghngen vt'rbiete. Der Uculuer niadilf'däun ten <lc> Hawshultsplunes Vusf/ilwongi-ii. .ms stehende w iedergc^gebe'n sei: Die in der uttgemeinvii Verwaltniig e-rforej seic-n höher als im Vorjahre, und zwar infidg eine» neuen liefert Ilten, eine» st.iudigeu Re Registrators. Die Alcdiijiu>:aln ii bedeuleten sächliche MehrlH'la.stHiigliier Gemeindr, da <l gen und die straffere «Ordnung hidit nur \ sondern aucfi in finanzieller .11 in-Uht 'zi gilteii hatten. — Als Beitrag] zii.Uim Reik'hsV^ Juden in Deiitscbluml sei ein Betrug mim 4-">imii I I lllelilia tl nl H 'il c •ilflt;enumnieu: der Bedarf vier le «ich viell '(löher »tcdle;i. Die f rage. id> die (iciiierjide der angehören müsse..köU'tu"er ujl* Hiekhallbis I» Vornehmlich iius k|t*f4len Griimten, dann ab« schalt liehen'^ vKrwagrtngc'h,' "eil die Gemein ISciehsv eil I et il ilg Ml- <I«.mii Xii-Iande zulliel'i ihrem Schnlwcrke und in «ler Ih'ralirijgs^telli IiiIfc* wesentlich. Iw'teilig+l.wercJe. Dem »Virrtseh über elie lä.ligkeit de» Ji.it»' dei IteicflSV.frtr zu we.rcb-n. werde dc-r, Varstatul in eiueir der u euts|iredien, - ' D-r I laii»h'all»|d .in seihe .d- \ erbaild der (. e m e innen S eh I e » u j - I der llanse-städte. *ow.fe' ffür iilte Nachnurgeiiu \\ a ii d s b c k und 11 ) r Ii u r g - V\ i I Ii e I in » trag von 14000 l>\l V.or, der zuhlentnällig^Wii geringer sei als im Vorjahre. Hierbei »ei , dal*, .in diesem'! Bei rage Intljn .mcfi die lel/tge teilhaben werde, w.i» im Jahre \'t~><i noch nicht sei. Der An»a1/ la»»e siru aber di-nniidi recht Lasten«usglejeh zugunsten der lei»tung»»chw, wesentlich \t|fgai>e der l!eich»\ertrcjtung » auch.'weil die- Altonaer (iemeinde iu/bdge de (HierrabbincT» nacfi Ihtnlnirg einewosentHd leichlerung-erfahren halte,' — ()er Rnlner ei J>!insetzi|iig de» l!e»tbcMr ige»- der fünften Si SOIIO'RM. — Uli I' de» I rlö»e»de»!•»>(> lerk.iul lleiiiihudei-slr.il'e *>s 11 (Hill l!\l. — iji den I Nol.welidigVeit ei liier .illiiiählidnu Selulel welche gewisse BeHsigeJio den rlaushlltsplun die für elie AI ä d C h e Ii). c Ii u I e <ler Genieim I o r .i S c h u I e und It y I i g i u n » u n l e r r i -ten Ausgaben'und weiter ibe /n»diü-»c-. Wide den in ihrerMitle be-telienden k'nltii-\erli.nn neuen Rechnnugsjuhrc^! /u tetSfeti l»ea||»sijihtiji «lieseür /usamme'iih.inge nitf den Vufsjeh'WUU) a go.genV.CrliAii'd inl dje di f Benilui OlH-rrahbiners zu verzelchueii habe tt.jxI der » in einet gewissen .fhi'inzpelieri .Kiitläsiuna di merkbar mache-. Allerdings lag»"lt die- Ausgiil für da» Sehäehtwc-eti und das Ka»cfu|il. Iw*jl i'lt grollen Kinuabmen niihl mehr zu erwajrtel. w ile» Vorstandes der Gemeinde iimiier noch w und diesc-r erwarte, d.dl'.eler S\ u.igogeii-Verli 'der Talsadieii und trotz sozialer 'Be-denken wesentlich^' ll"erab»elzutig dic-»er VusgulK-n Beim f c in|ii'l - \ ir li,i Ii ile »e-i eine :r«i' /i^efiu»»!-»1 <h;r. Gemeinde erforderlich.-w'eH di Kanteir. einstellen müssej doch hoffeder \etrsl I eniiic-l-Verbaud seine-! Kinn ahmen wieder erhöhen können. Bei dc-n I a I in u d - I o r herrsche infolge des Tolles eine» ihren Rabbji V ei haudbingeii übc-r »eine Nachfldge noch nie noch'keine völlige Kl.irlu-it. — Der i ijati z«* G e d ä c Ii t n i )s - S t i f I ii n g habeder V n tollen von ihr beautrtigten /.lischufi IhwiI hoffe aber. dal*, die- Sliltuim Viit dein bewilli kommen werde, znmal Sie Sich «buh zu-ein schrüukung ihrc-r Veransttiliuiig'eii .m» unde aulal't »elie. Die I ustURninfkeHen iH'ZtigUd dc-ue-ii die. Kosen/« c-iu-St iftfu^ ihre \orle»ui könne- und solle, hatten den Am»! lud zur tili» Schusses veranlaßt, der! diestrittige- Krajc > 'l eibe-rtraglidien Misüjig führert »olle. I' i| h dem \iis»ehul? eiH/.uleitjiriiclen Verhaiwirnireii 'gc.-genkiimmeiMlc'r uii'l in einer demfr rjnnle uicuenden Weise zu l,ude geführt weuh u w n le lin .1 iiiig idisl tu ii Ut 11. II I IIII ,1 dl live i^ keil ja* eil in etil in ig •ii uta \ ree I rj r t i R> n <-t Bei. ..Ii. \er- (.-,- «•r auch w erden, re* uudii hlsle.iep. dil'-u I iii l'uuki- \ oh r k jne Inn e 1 ' III w i ■ i (.ellaller I i i-if-l'biinr« und c-iui-s rilie 1 Ctll»ti llun- .-»III il'i I iilii-1) i ii i def An»- ,1,1 »itki-RVf, h»ve-rt n i ii fi'i . |ind> zwitr ich Ii II» Ve Ulli (Mt -ler Mitil-tii in \\ HsUi ,li» ler •i ti fieu i. sf'd. Bi I i IM u liente Killleb min», ufiteri dil.el •II JÜtZllll-il'u.; Uli! lipr' den ■l i \ » IUI I II \. I I o II I i n;ifn Bei Iiink -toi» BM. >u Jieiii'h'e n. i um e fl'.eoteilii' dl en (. uerr en ( "au »Ii Uli ein" e. di 'it ie .1 eil in I gerw r-r;i weil der meir.di-n IUI aber ut Uta ihre» leih- Kr- I hui tlie |<|-e4 . dl I. » \. n de neu en. ü \ lull atc ru id»t iicke» 11 f | > I. l ll. n . für tzt seien; hi ir il .i nsthhig' .iineinde aide lies •rw ie». in •r^H v n - ■f». neuen e auch rb.^nde» beerlHipdeS I rüheren i \ll«tcht »enll ii-hr/ll hoch, I In \\ ünliguilg I»I>. bl auf eine iiiw ii'tejn v\ i-rde-. e I rhulumg des »er eiiic-ii ne»neii id. dal*, auch der eM'.iitliut wenle i - I II s t i t u 1 e Ii er, ii'ikI weil liiert betende! -seien, \ o s jn .z w e i n ta'rtcl nicht eleu reu kqnrten: er Ii-ii Betrage BUS« i gc w is»c-n Kini n G •ündc-ii M i eter Räume, in ren i•eran.staltcH tziin; eines Ausi etiler für alle iffe, JajR dieeon in inliigier. enider Gemein.le tarden. — Auch lur