Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 12 (1936)
- Issue
- 11 (13.11.1936)
- Date
- 1936-11-13
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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t Nummer 1 I G «■ ni e i Ii <l e Ii I n ( i il r D r u i s <• Ii - I s r H e I i I i s <• Ii e n G e in r i n il t* Seit» Hu Ten iron *f läjfal kihbu/ ISaanatia alle KlW»ii/iin teilen sich in «Iiiim M die Durdiset/.iHif; der Polizei mit pi hier kann jeder ein/eine Bedeiitun Mosche ttosenfi Iii AN wir null ' dein t nick hanuln Chawerim m>ii Hin), der Wochen araltisdteu Terroristen /um Opfer f wen sie snh als einen ihrer ersten () Mosche Itoseilfeld Bi'ili/isl im I mek kein Itauli Ungesiillltt* Jed den er hatte, King er nadi. im Toten Meere.! Vn i-■■ tw ichti'gsle Auf^ulif loschen Menschen. I in haben. . da erzählten uns die vor «leii t uruhen den lel. Jene wußten schon, ler au.ssuditen. Solange War. war kein Diebstahl, S|»11r verfolgte er;* jedem Verdacht, is i-r ihn.aufgeklärt hatte.' I ml 1 ►»-i diesem Süthen, in »einer Arbeit, i>t ft uns genommen wurden. Zusammen mit einem arn Bischen Polizisten machte er seinem gewohnten Itundgurig. als er uberhalb Bet Al|>has, aus einer Höhte heran», auf fünf Meter bnlfernung, e'rsdurssen wurde. Als man später den arabischen Polizisten fragte. warum er seinen, Kameraden niiht verteidigt hatte, wußte er nur /u antworten, sein Gewehr halte versagt.'. I in gutes, allgemein Übliches v sagt, als es darauf ankam, einen Dieses selbe Gewehr würde in < Menschen sidier gut funktionieren. sagt! W i r s c I I» w ir uidit friihzeil i v e r t <• i d i g C n z i könnt t huite.n iiiimt' I elieu uns s i t Ii e r t C n . um igli»dies Gewehr hat verler l-'iisrigeii zu schdt/eo. er Hand eines jüdischen es halle Melier ftiiht v'er- '<• fahr die t , w cjl gegebenenfalls uns. Der' Streik hei Nesther Alier nielif nur die Polizei, muh andere, njllll -<in I sdieiuung tretende und dodi zentrale Punkte des jüdisdit Lehens im lande halten wir utiKeruehtgelassc n. Hisst die Situation hat uns /. |t. auf die Bedeutung der Steinbruch arbeiten verwfesen. Die jüdischeZementf abrik Vesdter hat seit Jahren Zweiteilung: in der Kuhrik arbeiten nur Juden (au I 300) im Slertilirmh sind anseiddieRlKfl a Der l'ädiler des Steinbruchs' war Aeg> ftten,, Schott naeh wenigen Tagen waren diese Arbeiter in Irische \rheiier hesdlii in arabischer Lf feudi eine iuuI aus Streik getreten und hatten uns damit .111 einem wi" Nerv unseres Lehens im Lahde, getroffen. 4 nd wirklidi: welche Palgen hatte dieser Stre können? Norerst; iimi jüdische \rbeiier yiiren .11 In worden. Der Lohn in der Kabrik ermöglicht es aber dem indischen Arheiter. I>dd oiiu- Kamilie zti gründen, das [ nur "iiMi jiidisdie Arbeiter, sondern 'tut jlkMscfei h.itleu vor -1■ ■ rn Nichts gestanden, hatten, den an und »enlliiheu ik haheii ilslus geifft: in.Iii I irmtlien I 111 r »Uli Franz - Rosenzweig - Gedächtnis - Stiftung Jüdisches Lehrhaus in Zusammenarbeit mit dem Bildyngs-Ausskhuß der Gemeinde Außer den laufenden Arbeitsgemeinschaften, die j« de Woche in den Mitteilungen der Gemeinde angezeigt werder, finden in der nächsten Zeit folgende Veranstaltungen s|att Herr Rabbiner Dr. Max Wiener- Berlin Hauptprobleme der judischen Ethik (mit deutschen Texten) 2 Artende: 1 Dezember Offenbarungsreligion und Morallehre, 2 Dezember, Spezifische. Gedanken der rabbinisohen Tugendlehre Herr Dr. jur. et prjil. A BerneV. Dozent an der I ehranstair .für die Wissenschaft des Judentums, Berlin Arbeitsge meinschaft 'für Jugendfuhrer über Judische Ges'chichte des ^.Jahrhunderts Wochenendkurs, 4 und 5 Dezember — Gemeinsam . mit dem Judischen Kulturbund, Öffentlicher Vortrag: Der antike jüdische Staat und Jehuda Ma'kkabi, 7 Dezember Herr Hans-Joachim Schops - Berlin Vom gottlrchein schichtlichen Schicksal des Volkes Israel Herr; Dr. Henry P h i I i p p - Frankfurt problem bei Nietzsche, 2 Abende M Da; Näheres über.Ort und Zeit obiger Veranstaltungen \irird rechtzeitig in den Mitteilungen der Gemeinde bekanntgegeben sdion in Sthwiefigkrilen gor itetietf \r.heri>itiarkt unk mehr belastet, w ürden — ohne ihr Zutun — .111 der >tti tfI nu ein«' Atmosphäre mitgewirkt 'halten, die in diesem. Muriiejtl sonders lingiillsjlg sitfc ausgewirkt hatte. Ja. null daruhei. hinaus: Ncvdier*i.Sf nmfi iiiiiuer di r I la'ii|ii I ielei .111t fü r /einelit. Mit dein' Aussetzen der /viiientliefeniu^ -w'aren llii Knütüligkeii und <laniit alle mit. ihr vcrliiinihuicii Ber ifs/we ins Wallkell gekomnteil, I s emilit Mih alsv: rrjdll Mir dies simi Kautilk'U wären i" 5*hwieriekt4teji geraten, solidem ill MfHsdieii, die in den wi wandten Berufen arhi'ifen teklen. die /tiiiinerleute. die (da-er. -die Maler. Jd sdihisser! ()ffei|sjifitlidi für alle:.es war ei|| entseei. Schlug, il<-ii das araltisehe Mreikk'ninilee uns tersefz.tf I nd wieiler — *»i>" in s<i \ ie.'en Kalle II in.dies< bew ies der Mens<k Vies k il>lm/' mit -einer < Jr^ani» llistadiut -si;i[ie ventrale Betleutuiig Und .11.1iii1n.il »ortung; Sofort nachdem der ura(>isdie l'.uhter und ge- B Idungs- Vrdii» I! i;i-- ... l.-r . Zeil tum : . Arr.i neu"\1 i Ghetto (ist,u), Nolvelleii. Gesdiiditi-n einer (j.isse f|str>) uml. k^hfreidte Ubt-r Leopold K m p c r t J Crschäditc d»r judtsclun Ifueraftif S. 150 (f : II. S I c i Htrli« 1QIII. S. 231 .diichU- und Literatur. Hd. S. 147 .ch»n Literatur, 2. ttund. 2. Auf n.1 h ■ I, 'OWt Juden und .|l lt.; K. r". Fr.in/.i*" im Jahrhtltti ur. »d. V S. 147 II. — Sick* k Eic. VII 5«: C.Ka ract « t> 2. It^nd. 2. \utl^>-, Bcrbt Is ». JudL-ntum. 2. Aull., Ii tur. nidixclie O*-- 1.4/1 jiic^i Leopold Kompcct. Eioc Aussaht aus rfrtncn SchnlUn. tir^c. und ciMcleitc. E. (i u I. Nr. 12 der LetcbefU'; im Auflraitd der Kvkhsvorlr.-tunii der .luden in DeuNchland lieMusiieiiOben ,vnn \ I. e < c h rt> i t i c f .Im S'c hocken Verla«, Iterlin lUo. 31 S. \\ ir l:is«en hi< Schriften folgeu. r statt \ ieler eine Pndie aus k Jakob Low. daran, daü sie werden. Das kadisibuebet der am Frettaiiabend weine (unf Söhne. ■ hin -und «einer lOjttin etnm.il das Kadis I lautettd, /^meü w ■ heilstes liildel. Sein Ks i-t dies jenes seltsatnc,; von Gesdiledit r.ti von Jahrtausend /\\ Jalu lausend ii'.iei kiiiuuieiie ( in der Sprache des .illeii Zioil Bestandteil des lügfidien Gotte ist geheimilisroll; Lngel sollen es nun Himmel her. und die Mensdien gelehrt haben I ■■■ dieses Gellet »ich die weknsten l aden kindlichen KmpfindeiM im lidieu I' rinnet Iis: denn es ist' das Gebet der Waisi \aler ode.r Mutter -tirbt. sollen i's' die nadiirelassei täglich, am Morgen und am Abend, im GitUeshause gau/e I raneriahr mid dann .im icHlesmaligen Kodes w i(. es in det Sprache der,.Gasse" hei ill. ,./11 r Jahr/eil' denn es wohnt ihm eine gur wunderbare kraft iuue Munde miii V>aisen klingend, sprengt es die Grabe den loten I Item.' dhO ihr kiud ihrer godeHke: J< es iiiiini 11 elbii Mir Goties Thron und bittet ' (h-n ewigen frieden der DahiligesdiiedeniMi, um und Barmherzigkeit! Fiirwahr! wenn es irgend ein II nid gibt, stark i lüslidi genug, um Himmel und Knie aneinander /u ist es dieses Geltet! Ks hält die Leitenden aneinander in [i e r t L-iJnel. denkt ii n.iehvai;en le.schhtht, bei, da-, settltithen l rsprting bjrelirudi i schlingen I mensch - Iii Wenn en SithnvA In rill .Iis!ige oder, sitreiheu, Alis dem ' ii ml sagt latin tritt dort um Schonung . ml llrtilftfketten, so und bildet \V äihfer d liest die | die Brücke in das gelieimiiisn>|le Heidt <les Fod< man sagen, dieses Gebet sei der fffUter i'ntd yjtni dein alj\-iii es uebetel wirif: in ihm seiner eigenen I* iirldaiier. kann 4>ui \"lk iml tgi'li das Niihts /i i «I iiiben ' - solange '{•in Mn.l -e'inei .1 <lenkl' Welche Stärnre. I anlnis ataj \ er lerbili'MiiiiHl gt'j&lllgen' sein, w.clelie Muhte tnüHte'n Iii dem rk \ olki-s genügt iiii.I geriittel: haben, dei ml dem I v-1 der K ä in i l i e ruht' Ks mag si'lt^ill, klingen. Milieu alis deiit|,^l.i wüstesten Zerstrerruij" hat diese» Geltet ifei I iinuirrit.il -»eiwilderte (iemut i aulgesdirftkl'. 'lall es -id) l'e wenigstens für kurze /eit im Vndeuken an du-, tut sidl gleiibs.no heiligte. Soldl ein (.emiit übel kimimmit Schauern,' wenn es die Wr-ue übersdiailt. du gangen, und sie mit denen Vergleicht', die es ge'gati wenn das Auge von \aler und. Mutter nmb' über ihm . Kben Weil dieses Geltet ejne \\ iedergebiirl di-s'atli V»-rgäligli<heii im (leiste ist. weil es ein blnlles Stt /ugibf. weil es die Blule, .he M>m Baun'iecder Mens, abgefallen; ist. im Geinüte wieder auferstehen Hu lallen lädt -- darum ist. es miii »ohIi. heiligen.h;r (ii wisseur du »|irhsl, du frittsl aus dieser ewig ruht fälligen Mulle in ein gi'heiinnisx nlle» Jenseits, abi -i sdtolle, die über deinem' Haupte rauscht nullt g^iii/. e» bleuten solihe /illilik. .die slorbeu bist. die. wn »ie immer .;.ul dem ob im Gewand«;-der \nnut odet im sdiiiHni Iteidistiiins siib beTinden, «beses Geltet du wissen: <ln 'nennst.' keinen griilietl I letk in du lallt ihnen kein II in» k'cifi#fi Mol im sie dein gedenken iiniCleli: deliuoth bew denken al» ihr teuerste» I rbe . . iinbcdeiiti\n% Sth iiimbl i»e. tlie ilu im Keben ward, ewtepeii tili langst o.itht mehr bist, /nr lle leiitendheil .. .-sit: aus dem Staube der \ ei g .1 ng I ithkeil aul - wer Jakob l iiws eigentiilill'theli Ge l inkeng Hig mihi und daK er ein Belügen «rarin finden koltute, Iii würden ihm einst „kadisdi" nachsagen? »i könnte' r> Volkes,' iiiVgsdi tlt Ii und ' i'n. j.tero ~e- •n \<ii iit-" ne t'ILIes eiig I II :\ le. Illfl Irr Uianihes' Ulli und, Ii Miel il s" dllltl, iei geen w ireJ lendilete! Ii', Meli »dien bell 4lidll eif w elk ' sich entw ill' - /u useii. Igndie I rdletkt didt I! dil gelenriin le,^r linke de» ii — zu n ie dein, riitk. I il! deii| v"" biet, eine iil). wenn iffen dich wird nun »•greifen, i I k na bell Ii