Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 12 (1936)
- Issue
- 10 (16.10.1936)
- Date
- 1936-10-16
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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ilr I t .1 o I i Ii <1 i Ii 1 .1 I t il e r H <■ u t - h-l r ire 1 i i is c.fc e n O »■ m'e inde NumnuT 10 Palästina und jüdische Wanderung WOi '. -r.--s.-_: I \_. '.V ratfc» .. _r uT.Uüt K>>'ap!>x kg an H-nd;T. I. _.- K .-r..;. Ku'.VJr .. -n j_.__._BS_-bi.U- -in P._ jfnitirb L:k KU». . Briut. G-Sun<-&eitsr-t_-b_r für Pala-Uoa. -Hrsg. - v. P B-rhn Herl* 103«; O.öO RM.' Inhalt: Da« Klima Palastmas. — Der EinfluB K-'rpv-r. — Knrp.rli-b- Vorbedin_.ui l|*,n Pila-'-tilUi. An.Uck.nd- Krankheiten. — l — rVr»'*_ltcll- Hyßicne. — Die Trailer d runii. kr_r_i.-nhausv.es_». — C-suntih^it-f.rs.rii, Au.r. .^-vV.-? V - »11« w «vsjutfrcv?1.**'.:~X+J w_rd. [über Ci> Land M nscheii' "£.nk::, r.i w.r,: i:e r'ivrin in,; de* _. >i&3iaifct £ /■—;»*>» ~c _*f w f(uni und der (Palästina!!, il V- __l..>t r.jl fen b» n.t. h r. Mft_£- den wicht-iied cu' A-»>« and«: \cu*Ut*i■„ kann *'.<tk cn< —< Im .zweit-ra H fr r Jn Iii n ■ Jeru*aU se.-e \l irtschit: und <e n«r deutschen Kmuaa^t.-r he- 'Karte zeichnet »ich durch | * l-ä $ t i ■ Vml dos Kl-.man auf Jen mensch f*r die Einwand, rnn, nac! n,;c; .eterbs-kampfung. Desinfekt.ort. Geiundhcitswesetis. — Krank env er Palästinensischer Zolltarif. Mit Zolltfcsc tu Amt Berlin. 184 S.. 3.50 .'_/_ tiem. 0 Ubersetzt u«d bearbeitet vom Die ZoH-cK-tzgebung Palistinas ist ein Spiegelbild der vielfältigen Schwierig k» t«n. unUr denen die wirtschaftliche Entwicklung Palästinas in ememhalp .!jhr/chr.ten vor sich ging. Gegenüber dem türkischen System, das das Zollwcsei lediglich als einen Teil der Steuerpolitik betrachtet, stellt die englische Zollgesetzf gebung Palästinas einen wesentlichen Fortschritt dar. der der Tatsache gerecht wird, daß Palästina ein Glied der Welt wart schalt geworden-ist. $ie .traut jedoch alle Spuren einer unorganischen Entwicklung an sich, das Material ist in den vor* ■ sehn Jensten Gesetzgebuni_sn_at<rien z u > am m entlang los verstrebt. In den Kreisen de* HandcU und der Industrie bestand schon.lange der Wuinsch, alle mit dem Znllwesci in Zusammenhang stehenden Bestimmungen /usarrimengclaßt zu sehen, j DtcM AuUabe erfüllt die hier ange-zzigte Veröffentlichung* Eine übersichtlich geordnet«*, alphabetische Warenliste enthält diejenigen Artikel, die nicht dem normalen; palästinensischen \X ertzoll von 12 Prozent unterliegen, einschließlich der Artikel, die vom Zoll befreit sind oder deren Einfuhr. Ausfuhr oder Durchfuhr-ver- ■ boten oder gesetzlich beschrankt ist. Daran schließt sich eine Liste' der Zollbefreiungen sowie eine Liste der Verbote und Beschränkungen für die Einfuhr, den Transitverkehr und dj'e Ausfuhr. In einem besonderen Kapitel wird die gesamte \'er/oltungstechnik einechlicßlich des Zollstralrechts behandelt. Der Text der für den Zollkerkehr wichtigen Abkommen zwi-^chen Palästina. Syrien und Tr.m--- jord;mien( sowie die n< uc Verordnung über Warenzeichen (Master-Schutz) erhöht die Brauchbarkeit der V eröffentlichung Uhud. National-religiöse Vereinigung. Tel Aviv Jahresbericht 1935. Der vorliegende Bericht ist deshalb von besonderem Interesse, weil er einen Blick eröffnet in die Entstehung und die erste Entwicklung einer jüdischen Gemeinde im Heiligen Lande. Der Bericht verbrettet sich über [die Ziele und AufgjKn der Vereinigung, über die in ihr geleistete religiöse Arbeit, die Tätigkeit der Chewra Kadischa, an derep Spitz-c unser freund Dr. Ernst K a I m u s steht, und /ulctzj über die Anfrage' ihrer sozialen Tätigkeit. .Der; Bericht ist in hebtaischer und in deutscher Sprache abgefaßt. „ Max Apt. K<_HMtruktit V. >*/andcrur|gsflolitik Ein Beitrag zur judischen Übt; eekol.misation: Philo Verjag. Berlin 1936. 43 S.| 0.70 X' .- ''Die vorliegende Schrift ist cm - besonderer Beitrag zur Fra^e der jüdischen Cbers^ i k--Ionisation. Der \ erlasser tritt der Auffassung entgegen, daß jüdisch*? M.t--^msiedfong außerhalb Palästinas unmöglich sei. nur eine; Verwirklichung de* vor allem von Israel Z a n g w i*l \ gef.irderli-n TerriU.rtaltsmus werde eine wirkliche Erleichterung der* Judennot m der Welt brin-en können. Der Verfasser fordert ein'1 zentrale judi/che Kolonisationsinstanz. Prüfung der von ihr empfohlenen Projekte durch fachmännische Expeditionen und Schaflung einer Agrirbank^deren Aufbau und EunktH>nen genau umrisse» werden; Einer Territorialbeweiiung Vierde zv*-ar-das Z onsideal lehIenA aber die Aufgabi*. Hunderttausc-nden eine neue Ex"-tenz ru schaffen] sei ein n"ic*ht minder leuchtendes Ideal. ' . %,'''' T! f *[[■' Dr.. Umc Breuer, l.r. i JiatWl-Briele ..Juni 1916 Tammus 56%. Herau*|jfiiebfn \ n In Pafe.tina-CrntraKder A<udas Ji^rwvi FranRIurt a. Ml 23 S. rufen Grundsti cken / Vertrage chut/ Verla« <i. B d Ii Ru NjcH Versuch leser ei worte gesch hotten! durchau mählich ich l W alfer Klein-Jeru^ilem.'Recht-.bin* .i^c tLr di, ErwerbVtitigkeit in PjListina. und \ufenthaltsbeitrmmunnen / Allgemeines über die Ausübung von Freie Berufe: Handels-. Handwerkt>- und Industrieb^-rufe / Erwerb von Ste Vfechsel - Lrkebcrrecht und Gewerblicher Rechts- KechUhilfe. V -UstrecLung Wien 1936. T2 S. 0.40 PjrJ uslandisdier Urteile. Eiba- Lcvf. Palästina- \ B C 1936. Verlag Atid. Berlin. 152 S. dem Willen des Verl;*-<ser* ist das vorliegende kleine Buch ein erster ein Nachschlagewerk zu schaffen, das dem Touristen und dem Zeitungs- .■ kur/e. erste Information über Palästina ermöglicht- Es enthalt Stich- «i allen Gebietc-n des palästinensischen Lebens der Gegenwart; ichc Dinge sind grundsätzlich in ihm nicht behandelt. Nach den wiederchproben, dtc wir vorgenommen haben: muß dieesr erste Versuch als ly^hickt bezeichnet werden: e« ist .-u hoffen, daß das Buch Sich all- —^rtvollen Ralästina-M^ndWörterbuch entwickelt. — n. zu einem buch S. Lichtcnstacder. Zionismus' und an'dejrc Zukunftsmo^Iichkv iten. '4ferausfordcrunzu einer Diskussion. Gustav Engel. Leipzig C 1, 8°. 61 S.'l ^)ic Vorzüge dieser Schrift: sie denkt in großen Zeiträumen und versucht, das JudenproWem der ganzen Erde als ein einziges großes Problem zu sehen. Mit vielen andern ist der Verfasser der Ansicht, daß die gegenwartige jtldenfeindliche Welle im Völkericben nicht vor den Grenzen einzelner Lander Halt machen wird (S 491. So gelangt er /u dem Ergebnis, daß für die Judcnheit der ganzen Erde eine einheitliche Lösung gesucht und gefunden .werden muß. Der Aufbau Palästinas kann diese Lösung nach seiner Ansicht nicht sein, das Land kann die jüdischen Massen nicht fassen, zudem wird das jüdische Palästina nach seiner Meinung in einer Frist, die gegebenenfalls Jahrzehnte, ja vielleicht ein Jahrhundert dauern mag. in geschichtlichem Sinne aber nur kurz sein wird, der Zerstörung oder dem Kaub durch J) Di«se Besprechung wurde geschrieben y o r den betrübenden Ereignissen der vergangene« .M.>natc" in Palasfina. , Ute \:. K r. .inh» imf.ilL n. Für die Lösung des allgemeinen Judenprohlcms sucht dvr \etla>-ei »U sli.ilh Ravh eiiu m jnjern Wege- Nach Seinem Willen sollen die judi-i * >.,..:■. Ujtsrfl BlIWrwaris zu 1 atularbeitern werden. Damit erfüllen sie eine zwiet.i.he Vut^.i^e einmal legten s,4einen großen volkswirtschaftlichen Dienst, indem mc eine linke aut dem Arbeitsmaikt schließen, sodann schaffen IIC eint gesunde t;a*.s tur ihneiceiis' |-«m le\ists n.-.'die sonst überall bedr<iht ist. eine Basis auch, .tut dtv* > »h besser gestellte indische Schichten pvramidenartig aulbauen können. l*hne die Forderung /u verkennen, die sich aus unserer gegenwartigen Lage ergibt, wird man Meli mit dem Verfasser auseinandersetzen müssen.' Wir haben die Schrift # hier ange.-eict. mm uns nicht seinem Vorvsurfe auszusetzen, daß wir sie durch die ■« w irkuni.s\ollstt/ \^ alte, das Totschweigen, unwirksam machten |S. 4 und S. 541. —n. * / Rudolf Mclitz. Jcrtischal.tpm. den . . . Bride jungyr Menschen schildern Erez hrael 1936. Verlag Atid Berlin. 8». 154 S. M-t üan.- besonderer Freude zeigt man das vorliegende Buch an. eine Sammlung von 43 Briefen, die insgesamt 28 junge jüdische Menschen aus dem Heiligen Lande an ihre Angehörigen gerichtet haben. Der ViMVug dieser Briefe ist es. daß sie »oz«*ag«« unmittelbarer, als es Kciseschilderungcn vermögen, zu uns sprechen, und so darf man mit vollem Kecht sagen, daß niemand diese Briefe unbefriedigt aus der Hand le^en wird. Manche von ihnen sind direkt kleine stilistische Meisterwerke, wie der Herausgeber in seinem kurzen und interessanten Vorwort sagt „in: Ausdruck und Vorm wertvolle und beachtliche Leistungen". — Nicht ganz einverstanden sind war damit, daß der Herausgeber im Interesse seiner Anordnung Briefe der gleichen Hand voneinander getrennt hat. es kann den Reiz der Lektüre der Briefe nur erhöhen, wtenn der Leser solche zusammengehörigen Briefe unmittelbar hintereinander liest; nur so vermag er den inneren Fortschritt in dem Erleben des Brictschrcibcrs zu empfinden und zu verfolgen. — Wünschenswert wäre bet einer Neuauflage (oder ' einer zweiten Folge solcher Briefe) die Beigabc einer kleinen Karte. In diesem Zusammenhang sei darauf verwiesen, daß der S. 139 genannte Ort nicht Pekim. . sondern Pektin heißt" — Eine gewisse Ergänzung zu der vorliegenden Sammlung bedeutet das soeben herausgekommene Heft 5 der Jugendali ja. in welchem eine größere Anzahl von Briefen junger llachscharisten. die sich noch in Deutschland befinden, vereinigt ist. Das Heft ist mit mehreren recht hübschen Bilderti von der Tätigkeit der Hachscharisten geschmückt. ■ ~ -i * ■ ■ - Karl Scheeler. Brasilien, seine Bedeutung für Auswanderer. Exporteur« und Kapitalisfen, 30jährige bis zur Gegenwart reichende Erfahrung. 2. Aull., Berjiri : 1925, C. Regenhardl A.-G . Berlin-Schöncberg. 8°, 101 S. Mit einer Karle - W.n Brasilien. Inhalt: Auswanderung: Brasilien; Deutschlands Handelsbeziehungen 'zu Brasilien: die Brasilianischen Sudstaaten: Ausreise nach und Ankunft in Brasilien; die Aussichten der Berufe (im einzelnen dargestellt). Heiratsaussichten; der Werdegang des Deutschländers in Brasilien (mit 6 Beispielen): 10 Gebote für den Auswanderer: deutsche Zeitungen in Brasilien; wie lebt der vermögende Mann in Brasilien; die nationalen Festtage in Brasilien; Gesundheitliches; die vier Jahres-' Zeiten; wichtige Kechtsbelehrung;. das Munzsystem: Maße und Gewichte; die rechtliche Stellung des Ausländers. Das Buch ist recht interessant geschrieben und nach Auskunft von sachverständiger Seite trotz seines Alters und obwohl es in Einzelheiten überholt ist. immer noch von Wert. — Es liegt in der Bibliothek der Gemeinde zur Einsichtnahme aus. —n. | '' *".■-'■ I ' Michael Traab. Realpolitik und konstruktive Selbsthilfe, Der Kercn hajessod 192U-1935. . ' Der Verfasser veröffentlicht in;der vorliegenden Schrift im Wesentlichen unverändert den Vortrag, den er in jüngster Zeit vielerorts, u. a. auch auf unserem Gemeindeabend am 10.»,12. 1935 gehalten hat. Man gewinnt von der Schrilf und Vl»n den Leistungen des Keren hajessod iif Palästina durch die Lektüre des Vortrages / noch einen viel tieferen und nachhaltigeren Eindruck als es beim Horch möglich war._ Den nüchternen r eststellungen Traubs am Ende seiner Schrift muß, jeder, wie immer er zu dem palästinensischen Problem steht, ruck haltlos zustimmen; diese Feststellungen gipfeln darin, daß ein gesundes Palästina eine normale soziale Struk I i: r aufweisen mijß. daß der Ruckliane, des landwirtschaftlichen Sektors eine Gefährdung unseres gesamten Aufbaus m Palastina bedeutet, daß idic nationale Landwirtschaff nur mit Hilfe nationalen Kapitals ', ausgebaut werden kann, daß die jüdische Stadt in Palastina nur dann Bestand hüben wjrd. Wenn der B a u e r jüdisch sein wird und daß das Problem des jüdischen Arbeilers im j ü d.i s c h.e n Dorfe die Schicksalsfrage des jüdischen Palästina ist. -rn. ' - Dr. Michael Traub. Dtc indische \nswandernng aus Deutschland. Westeuropa; — JJoer-ee — Palästina — 1936. ' Verlag Jüdische Kundschau G. m. b. il.. Berjin. 8»».!4 S. J)ie Schrift gibt zunächst eine auf reichhaltiges statistisches Material gegrundjete Gesellt hie der indischen Wanderungen vor -and nach dem Kriege und zeigt an deren Beispiel aul. daß dauernde Eingl lederung großer jüdischer Massen "Tn einjera Emwanderuni;slanc.'e voraussetzt Normalisierung der sozialen ■Struktur sowie Normalisierung des kulturclli-nlEigen- 1 e he ■ « und die Schaffung von Bedingungen für eine normale geistige Entwicklung. Nach diesen Gesichtspunkten muß eine planvolle Gestaltung judischer Wanderung, ■ eine jüdische Wanderungspolitik sich au-richten. ' -T Au.s den von ihm ermittelten Ziffern über die jüdische Auswanderung aus Deutschland seit 1933. die von den zuständigen Zentralinstanzen der; Juden in Deutschland, insbesondere von <k-r Keichivertretung. als richtig befunckn worden sind, zieht der Verfasser Schlußfolgerungen für die praktische Gestaltung der jüdischen Wanderungspolitik und stellt einen Wanderung-plan fur^die nächsten fünf Jahre au(, der die realen numerischen Aussichtin für die Einwanderung in die ein/einen Lander darstellt. Traub führt weiter aus. dail die Gewinnung einer der- - artigen zuverlässigen numerischen Grundlage für die Beurteilung der Aussichten der jüdischen Einwanderung nach verschiedenen Landern allein nicht j ausschlaggebend sein kann, sondern daß die' Möglichkeiten dauernder wirtschaftlicher Einordnung und der Erhaltung und Forderung der national-kulturellen Eigenart hierbei . zu berücksichtigen sind. Er stellt fest, daß nur bei der Einwanderungeiacfi Palastina die beiden genannten Voraussetzungen erfüllt sind und zugleich die wirtschaftliche und poli tische Gesamtsituation der palästinensischen Judcnheit gelebt igt w ird. Während' die als wichtiges Korrelat zur Palästina Wanderung zu begrüßende Einwanderung nach Ubersee nur unter dem wirtschaftlichen Gesamtaspekt als relativ gunstig zu bezeichnen ist. indes hier im Gegensatz zu Palästina die Voraussetzungen für Entfaltung kultureller Eigenart fehlen und die Aufnahmefähigkeit mit zunehmender jüdischer Einwanderung abnimmt. Dieser Unterschied verlangt nach Traub bei der Gestaltung unserer Wanderungspolitik eine stärkere Förderung der jüdischen Einwanderung aus Deutschland nach Palästina, zumal last nur in Palästina die Investition jüdischen Kapitals Arbeitsplätze für jüdische Arbeiter zu schaffen geeignet ist. Die Gefahr der Assimilation und die Schwierigkeilen einer produktiven Umschichtung in anderen Ländern sind, wie T r a ü b ah der Geschichte zahlreicher außerpalastinensischer Siedlungs versuche nachweist, kaum zu überwinden. Die idealistische Gesinnung, die den jüdischen Siedler mi\ der Scholle Palästinas als dem Boden des .eigenen Volkes verbindet, bildet das unterscheidende Merkmal der jüdischen Landwirtschaft in Palastina und verleiht ihr den stabilen und oft irrationalen Charakter, der die kolonisatorische Erschließung des Landes ermöglicht. Die dur«h ihr wertvolles Zahlenmaterial, ihre Klarheit und vorurteilslose Sachlichkeit sich auszeichnende Schrift dürüe bedeutsamen Einfluß auf unsere Wanderung'diskussion und die praktische Gestaltung unserer Wanderungspolttik haben. Sie .verdient größte Beachtung nicht nur seitens der Organisationen und zentralen Wanderungsinstanzen, sondern jeder einzelne verantwortungsbewußte Jude und insbesondere jeder Auswanderungswillige sollte sich mit ihr beschäftige*. . . W.